Obama for Nobelpreis?

Huch, ich habe das nur so zwischen Tür und Angel im Auto auf dem Weg zum Flughafen gehört. Obama hat den Friedensnobelpreis erhalten. Ja krass! Wow! Aber wofür? War das nicht ein bisschen zu früh?
Für mich gibt es hierfür nur eine relativ eindimensionale Erklärung: Wer einen Friedensnobelpreis hat, kann UNMÖGLICH danach noch irgendeinen Mist bauen. Mit diesem Preis im Schrank, ist er jetzt auf Gedeih und Verderb verpflichtet, für immer der Good-Boy zu bleiben. Mission Weltfrieden, wie der Spiegel so (oder so ähnlich) ja auch gerade titelt. Ganz schön clever von der Nobel-Foundation. Kann man einen Nobelpreis eigentlich ablehnen?


HIER
findet übrigens jemand bei SPON, dass die Verleihung des Nobelpreises an Obama als Gesamtkunstwerk im Sinne des Beuysschen Kunstverständnisses zu werten ist. Auch eine interessante Betrachtungsweise…. Statt 7000 Bäume für Kassel einen Nobelpreis für den weltpolitischen Hoffnungsträger der nächsten Jahre. Ob Beuys das wirklich auch so gesehen hätte?

Kippis! Helsinki im Herbst

lapinkulta

Gestern sind wir aus Helsinki zurückgekommen. 3,5 Tage und 4 Nächte haben wir in dieser wunderschönen Stadt verbracht. Es war ganz schön kalt (obwohl es auch ziemlich frisch war, als wir dann wieder in GOG waren…).

Folgendes ist zur Nachahmung empfohlen:

– Kiasma (Museum of contemporary Art), tolle aktuelle Kunst von finnischen und internationalen Künstlern
– Suomenlinna, die historische Festungsinsel (wunderschön, um bei wunderschönem Wetter rund um die Insel spazieren zu gehen)
– Shoppen in zahllosen Shopping-Zentren (ich frage mich allen Ernstes, wie sich soooo viele Geschäfte für soooo wenig finnische Einwohner – na gut, und Touristen – halten können)
– Ein 3-Tages-Public-Transport-Ticket für 13,- Euro kaufen! Das ist verglichen mit den ÖNV-Preisen unserer deutschen Großstädte ein richtiges Schnäppchen. Wer eszessiv Sightseeing betreiben will, kann sich auch die Helsinki-Card mit kostenlosem Eintritt in fast alle Museen und anderen Vergünstigungen kaufen.
– Restaurant „Fishmarket“ direkt am Marktplatz (wow, wir haben luxuriös diniert, es war der Knaller, wobei die Flasche Wein für 47,- Euro natürlich schon ziemlich grenzwertig teuer war)
– Der Kauppatori (Marktplatz) ist ein toller Ort zum Flanieren, Schnabulieren und Kaffee mit Munki (sowas wie ein Berliner) essen/trinken. Bei strahlend blauem Himmel ist das natürlich besonders schön. Auch besondersch schön aunzusehen, die frischen Waren, farbenfrohe Beeren, Pilze, Fisch, Gemüse, Obst, was das Herz begehrt…
– Die alte Nokia-Kabelfabrik in Ruoholathi beherbergt zahlreiche kulturelle Einrichtungen. Das Fotomuseum war ganz interessant, es gab eine Ausstellung zum Thema „Finnische Fotobücher“ zu sehen.
– Natürlich SAUNA! Nahezu jede finnische Familie besitzt eine, nach der Sauna ist Sauna-Bier ziemlich geeignet, um den Flüssigkeitsverlust zu kompensieren. (wenn man zu Gast ist empfiehlt es sich, die Biervorräte der Gastgeber hin und wieder aufzufüllen… Man vergisst so leicht, wie „kostbar“ Bier hier ist…. s.u.)

Vermeiden sollte man Folgendes:
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