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	<title>WORTdealer &#187; Beweg&#8217; uns!</title>
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	<description>&#34;Alles muss raus - und der Junge auch!&#34;</description>
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		<title>Mutterschutz Tag 6: Nestbaubeginn.</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 22:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich schon Tag 6 meines offiziellen Mutterschutzes erreicht. Nachdem ich übers Wochenende etwas lax mit meinen guten Vorsätzen war,  habe ich heute immerhin wieder Yoga praktiziert und die Füße hoch gelegt. Statt der selbst verordneten Bewegung an der frischen Luft konnte ich mich wenigstens zum Projekt &#8220;Babykleidung&#8221; aufraffen (ich sage nur: Nestbautrieb!). Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich schon Tag 6 meines offiziellen Mutterschutzes erreicht. Nachdem ich übers Wochenende etwas lax mit meinen guten Vorsätzen war,  habe ich heute immerhin wieder Yoga praktiziert und die Füße hoch gelegt. Statt der selbst verordneten Bewegung an der frischen Luft konnte ich mich wenigstens zum Projekt &#8220;Babykleidung&#8221; aufraffen (ich sage nur: Nestbautrieb!). Alle Kinderklamotten, die ich im Keller gefunden habe, wurden von mir sortiert und teilweise auch entsorgt. Zum Glück habe ich damals bei dem Kind im ersten Jahr auf geschlechtsneutrale Kleidung geachtet, so dass ich die allermeisten Erstlingssachen weiter verwenden kann, und &#8211; naja &#8211; selbst gestandene Männer tragen ja heute Rosa&#8230; Eine Riesenkiste voll Mädelskleidung geht dennoch morgen an meine Freundin mit den Zwillingen.</p>
<p>Was mich am meisten schockiert hat, war der Ausschuss. Es waren so viele Kleider dabei, die man unmöglich einem weiteren Kind zumuten kann, dass ich die halbe Restmülltonne damit vollgestopft habe. Das Wegschmeißen der Klamotten tut einem ja in der Seele weh und man sagt sich ständig &#8220;Anderswo in der Welt haben die Leute gar keine Kleidung&#8221;. Aber selbst für die Altkleidersammlung und den Flohmarkt wären die Sachen nicht mehr geeignet gewesen. Also: Weg damit! Die niedlichen kleinen Erstlingsklamotten für den Anfang habe ich gleich gewaschen und zusammengelegt. Jetzt fehlen nur noch Windeln, Wickeltisch, Bettchen, Laufgitter, Bettwäsche &#8230;</p>
<p><em>Mit diesem Blogeintrag habe ich mich selbst disqualifiziert, entspricht er doch exakt dem, was ich an Artikeln </em><em>so hasse: Langweilige Banalitäten aus dem Leben gelangweilter Frauen ohne Informationsgehalt und erst Recht ohne Unterhaltungswert oder gar einem Ansatz von Originalität. So tief wollte ich nie sinken. Als Rechtfertigung für diese Entgleisung können hier wohl höchstens die Hormone herhalten, die derzeit augenscheinlich für eine Verlagerung meiner Prioritäten sorgen.</em></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F11%2F21%2Fmutterschutz-tag-6-rast-die-zeit-die-zeit-rast%2F&amp;title=Mutterschutz%20Tag%206%3A%20Nestbaubeginn." id="wpa2a_2"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mutterschutz Tag 1: Am Anfang war das Ommmm!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Tag 1 meines Mutterschutzes. Der Mutterschutz beginnt offiziell mit der abgeschlossenen 34. Schwangerschaftswoche (im Folgenden mit SSW abgekürzt). Heute habe  ich also SSW 34+0 erreicht. Die Schwangerschaft endet theoretisch mit Abschluss der 40. SSW und normalerweise wird eingeleitet, sobald man diesen Termin um 10 Tage überschritten hat. Die tatsächlichen Entbindungstermine verteilen sich angehende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Tag 1 meines Mutterschutzes. Der Mutterschutz beginnt offiziell mit der abgeschlossenen 34. Schwangerschaftswoche (im Folgenden mit SSW abgekürzt). Heute habe  ich also SSW 34+0 erreicht. Die Schwangerschaft endet theoretisch mit Abschluss der 40. SSW und normalerweise wird eingeleitet, sobald man diesen Termin um 10 Tage überschritten hat. Die tatsächlichen Entbindungstermine verteilen sich angehende <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c6/SpitalgeburtenCH2006.png" target="_blank">normalverteilt</a> um den ET (= errechneter Termin) herum. Nach Adam Riese und Eva Zwerg bleiben mir nun also ab heute noch zwischen 3 und 8 Wochen, bis ich darniederkommen werde und um eine Aufgabe reicher bin.</p>
<p><span id="more-2308"></span>Das heißt also:</p>
<ul>
<li>Noch 3 Wochen relative Entspannung,</li>
<li>ggf. weitere 3 Wochen relative Spannung und</li>
<li>anschließend, wenn&#8217;s blöd läuft, noch 2 Wochen nervenaufreibende Warterei.</li>
</ul>
<p>Ich konzentriere mich vorest auf die kommenden 3 Wochen, die ich irgendwie mit Aktivität anfüllen muss, um hier nicht dem Lagerkoller zu erliegen.</p>
<p>Nachdem ich in den letzten Wochen und Monaten wahnsinnig viel gearbeitet habe, muss ich zusehen, dass das tiefe Loch, in das ich nun fallen könnte, nicht zu tief und schwarz wird. Folgenden Plan habe ich gefasst:</p>
<ul>
<li>Jeden Morgen eine Runde Yoga zum Runterkommen und Wachwerden nach den derzeit eher schlaflosen Nächten .</li>
<li>Jeden Tag eine Stunde Füße hoch legen mit einem qualitativ hochwertigen Buch (habe mich schon mit Literatur eingedeckt), um den geschwollenen Füßen vorzubeugen.</li>
<li>Jeden Tag eine Stunde Bewegung, wenn das Wetter es zulässt an der frischen Luft, wenn nicht, dann auf dem Crosstrainer.</li>
<li>Jeden Tag ein bisschen was im Haushalt tun, aber nicht zu viel, damit der Mann sich nicht daran gewöhnt.</li>
<li>Jeden Tag bloggen &#8211; natürlich nur,  wenn es etwas zu berichten gibt.</li>
</ul>
<p>Nebenbei gibt es noch ein paar Baustellen, die auch noch &#8211; bestenfalls vor der Niederkunft &#8211; erledigt werden sollten:</p>
<ul>
<li>Sortieren der Erstlingsklamotten im Keller und einmal durchwaschen.</li>
<li>Sortieren der Mädchenklamotten, die noch im Keller liegen, und Weitergabe derselben an meine Freundin B. mit den Zwillingen.</li>
<li>Der Kleiderschrank des Kindes muss aussortiert werden, um für die Babysachen Platz zu schaffen.</li>
<li>Kliniktasche packen &#8211; irgendwann in den nächsten 3 Wochen.</li>
<li>Notfallbabysitter organisieren, falls es überraschend losgeht! <strong>(Freiwillige vor!!!! Wen können wir im Notfall anrufen, es wenigstens probieren?)</strong></li>
<li>Beistellbettchen zurückbeschaffen.</li>
<li>Laufgitter organisieren.</li>
<li>&#8230; (es ergeben sich sicher noch ein paar weitere Punkte)</li>
</ul>
<p>Für heute bin ich schon ganz gut dabei: Tatsächlich habe ich direkt nach dem Aufstehen eine Runde Schwangeren-Yoga mit einer eigens dafür angeschafften<a href="http://www.amazon.de/Kundalini-Yoga-Teil-3-Schwangerschaft/dp/B004IXJF1A/ref=sr_1_13?ie=UTF8&amp;qid=1321435033&amp;sr=1-13" target="_blank"> DVD</a> praktiziert. Die Übungen waren etwas lasch, für mich als <a href="http://www.wortdealer.de/2010/01/26/kundalini-yoga-das-komplettpaket/" target="_self">Kundalini-Yoga</a> erprobten Yogi, aber der Effekt, erfrischt, gelockert und gelöst in den Tag zu gehen, ist wie erhofft eingetreten.</p>
<p>Anschließend habe ich gefrühstückt: Ein Käsebrot, eine Tasse Kaffee, ein kleines Glas Milch sowie 4 verschiedene Vitaminpräparate. Als Schwangere &#8211; das kann man überall lesen &#8211; hat man natürlich einen stark erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Somit wäre es höchst fahrlässig sich selbst und dem Kind gegenüber, erst recht als Vegetarierin, einen Mangel zu risikieren. Ich schlucke also schon seit einiger Zeit morgens:</p>
<ul>
<li>eine Magnsium-Tablette</li>
<li>Femibion 2, bestehend aus einer Kapsel mit Fischöl für die Omega-3-Fettsäuren und einer Multivitamintablette speziell für Schwanger, Stillende, Ex-Schwangere &#8230; (klar, man soll das Zeug natürlich nun lebenslänglich schlucken!)</li>
<li>eine Vitamin-C+Zink-Kapsel fürs Immunsystem</li>
<li>ein Beutelchen Calcium für die Knochen</li>
</ul>
<p>Ich glaube fast ebenso wenig an die Wirkung von Vitaminpräparaten wie an die von Homöopathie. Die Resorptionsfähigkeit des Körpers von Vitaminen aus künstlich zugeführten Präparaten ist ja höchst umstritten, aber &#8211; wie sagt man so schön &#8211; wenn&#8217;s schön macht? Und wenn es nur der Placebo-Effekt ist, der bisher dafür gesorgt hat, dass ich immer noch gesund bin und nicht erkältet im Bett liege wie in den letzten Jahren um diese Zeit&#8230;</p>
<p>Meine weiteren Pläne für den Tag sind schnell skizziert: Heute Mittag werde ich mich zu Fuß (!) in Richtung Stadt bewegen, wo ich dann um 15 Uhr bei meiner Frauenärztin zum CTG und zum Doppler sein muss. Der Junge war letzte Woche am CTG  &#8220;zu aktiv&#8221; und sollte deshalb heute noch einmal überwacht werden. Ausführliche Recherchen meinerseits ergaben, dass ein Kind im Bauch eigentlich nie zu aktiv sein kann, sondern höchstens zu inaktiv &#8230; Egal, ich sehe es natürlich vollkommen ein, dass die teuren Geräte in den Artzpraxen dort nicht ungenutzt herumstehen könnnen und leiste gerne meinen Beitrag dazu, dass sich deren Anschaffung auch rentiert. Schließlich könnte man ja selbst einmal in die Situation kommen, dass man so eine Untersuchung wirklich braucht. Außerdem freue ich mich auf den Spaziergang in die Stadt. Wann werde ich wohl nach der Geburt des Jungen wieder alleine einen Stadtbummel erleben dürfen?</p>
<p><em>Bei der Gelegenheit erinnere ich mich daran, wie ich nach der Geburt des Kindes zum ersten Mal wieder alleine in der Fußgängerzone war. Ich kam mir vor wie ein Alien. Diese vielen Menschen, die wie irre und gestresst kreuz und quer umhergelaufen sind. Ich stand einfach nur da und habe mit offenem Mund dem Treiben zugesehen. Es fiel mir schwer zu glauben, dass das das &#8220;echte Leben&#8221; draußen war, nachdem ich wochenlang gefangen und quasi eingesperrt mit einem Säugling in der Wohnung verbracht habe. Das war spooky!!</em></p>
<p>Heute Abend um 18 Uhr werde ich zum zweiten Mal den Geburtstvorbereitungskurs besuchen. Da meine erste Geburt ein Kaiserschnitt war, dachte ich, es könnte nicht schaden. Der Junge liegt tatsächlich inzwischen mit dem Kopf nach unten, so dass derzeit zumindest theoretisch die Möglichkeit besteht, dass er &#8220;natürlich&#8221; zur Welt kommt. À propos natürlich: Neben mir gibt es im Geburtsvorbereitungskurs noch eine weitere Frau, die bereits Kinder hat. Alle anderen sind Erstgebärende Mitte 30. Auf die Frage der Hebamme, wie wir denn gebären wollten, antworteten alle Erstgebärenden: &#8220;Natürlich!&#8221; Nur die Mitmutter und ich beantworteten diese Frage mit: &#8220;Hauptsache es kommt irgendwie raus!&#8221;</p>
<p>Meine Ansprüche an eine &#8220;schöne&#8221; Geburt sind nach der ersten Erfahrung in der Tat extrem gesunken. Wenn ein unerfahrener Assistenzarzt 45 Minuten lang vergeblich versucht, einer Frau unter Wehen eine Spinalanästhesie zu setzen, der aus dem Bereitschaftsdienst herbeigerufene Oberarzt es dann immerhin im 3. Anlauf schafft, die Operateuse ihren Piepser im OP liegen lässt, statt in der Kitteltasche und somit nicht zur OP gerufen werden kann, und wenn dann noch beim Zunähen (zum Glück kam das Kind zwischendurch gesund auf die Welt) die Spinale wieder nachlässt und auf den letzten Metern noch eine Vollnarkose  nötig wird, dann hat man nicht mehr so viele Erwartungen an eine weitere Geburt. Es kann eigentlich nur besser werden und wenn nicht &#8211; auch egal!</p>
<p>Wie sagt der Rheinländer so schön: <strong>Et kütt wie et kütt und et is noch imme jot jejange!</strong></p>
<p>Und jetzt: Füße hochlegen!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F11%2F16%2Fmutterschutz-tag-1-am-anfang-war-das-ommmm%2F&amp;title=Mutterschutz%20Tag%201%3A%20Am%20Anfang%20war%20das%20Ommmm%21" id="wpa2a_4"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Kind und der Kindergeburtstag: Die Party.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 00:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tatsächlich war ich gestern nach der Party zu k.o., um über selbige noch zu berichten, aber &#8211; liebe Barbara &#8211; um jedem Hohn zuvor zu kommen: Es war grandios. Das Fest war ein voller Erfolg bei den Mädels, aber ich will von vorne beginnen &#8230; Etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Feier rief mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Laterne_21.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2301" title="Laterne_2" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Laterne_21.jpg" alt="" width="648" height="484" /></a><br />
Tatsächlich war ich gestern nach der Party zu k.o., um über selbige noch zu berichten, aber &#8211; liebe Barbara &#8211; um jedem Hohn zuvor zu kommen: Es war grandios. Das Fest war ein voller Erfolg bei den Mädels, aber ich will von vorne beginnen &#8230;</p>
<p><span id="more-2299"></span>Etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Feier rief mich eine der Mamas an und sagte den Besuch ihrer Tochter wegen Ohrenschmerzen bei uns ab. Schade, fand ich, das Kind hatte sich ausgerechnet auf dieses Mädchen so gefreut, andererseits war mir klar: Eine Laterne weniger basteln zu müssen ist sicher auch kein Fehler! In der Hoffnung, dass nicht noch weitere Kinder absagen, warteten wir auf den offiziellen Beginn der Party um 15 Uhr. Bereits eine viertel Stunde vorher kam das erste Mädel mit seiner Mutter an, was nicht schlimm war: Ich war bereit. Am Morgen hatte ich noch einen Kirschkuchen gebacken, mit Schokolade überzogen und das Kind durfte den Kuchen gar selbst dekorieren wie es wollte. Kurz vor Beginn der Feier entschied ich mich außerdem noch, das anspruchsvolle Ziehharmonika-Falten der Fledermausflügel und das Ankleben derselben doch nicht den Kindern zu überlassen, sondern das selbst zu übernehmen. Auch der Mann legte dabei erstes Talent beim Basteln an den Tag, das uns alle noch in großes Staunen versetzen sollte.</p>
<p>Punkt 3 Uhr klingelte es erneut an der Haustür und die anderen  beiden Mädels wurden von ihren Eltern gebracht. Weil alle schon so groß waren und wir so wahnsinnig vertrauenerweckend, war der Abscnied kein Problem. Die Eltern zogen ab, die Gackerhühner blieben da, und wir konnten mit dem Programm starten.<br />
Wie geplant ging es los mit dem Kuchenessen. Unser Kind war das einzige, das sein Stück Kuchen mehr oder weniger restlos aufaß, die anderen pickten nur ein wenig anorektisch &#8211; wie die Vögelchen &#8211; im Kuchen herum. Falsches Rezept? Zu dunkle Schokolade? Zu viele Schaumküsse vor dem Kuchen? Das Gegacker am Kindertisch ließ aber keine Unterversorgung vermuten und hinterließ bei uns die tröstliche Gewissheit, dass es in der Pubertät auf keinen Fall noch schlimmer werden kann. Nach dem Kuchen(nicht-)essen ging es mit dem Basteln los. Nein, es gab KEINEN Streit um die Laternenfarben. Jedes Kind suchte sich einen Laternencorpus in der passenden Farbe Rot, Gelb oder Orange aus und war glücklich. Schnell merkte ich aber, dass es sehr unklug gewesen war, nur drei Prickelsets zu kaufen. Abwechseln und Schichtarbeit sind Arbeitsweisen, die für 5-Jährige offenbar nicht so geeignet sind. Auch sollte man beim Basteln &#8211; habe ich nun gelernt &#8211; immer mehrere UHU-Tuben bereit halten und am besten auch mehrere Sternenstanzer &#8211; das geht aber ins Geld &#8211; , sonst wird es stressig. Außerdem haben sich ausnahmslos ALLE Mädels für einen lila Fledermauskopf entscheiden, weil die Tonpapiersammlung weder Pink noch Rosa hergab. Nur der Mann, der die übrig gebliebene Laterne basteln durfte, entschied sich für einen schwarzen Fledermauskopf.<br />
Überhaupt war das Engagement des Mannes beim Basteln spektakulär. Wenn ich gewusst hätte, mit welchem Elan er dabei ist und wie virtuos er mit Glitter-Glue-Stiften umzugehen vermag, hätte ich ihm schon vor einem Monat zu seinem 35. Geburtstag eine Laternenbastel-Party mit seinen alten Pfadfinderfreunden geschenkt. Seine Laterne war &#8211; muss ich zugeben &#8211; die Allerschönste! Die Mädels brachen nur deshalb vor lauter Neid nicht in Tränen aus, weil der Gruselfaktor doch recht hoch war und die Farbwahl nicht zu der von 5-jährigen Mädchen passt (oben im Bild ist die Laterne des Mannes übrigens links zu sehen).</p>
<p>Nach dem Basteln mussten wir noch ein wenig warten, bis die Glitterköpfe getrocknet und zum Aufkleben bereit waren und es dunkel wurde. Die Mädels testeten so lange das neue Fußballhochbett des Kindes und waren sehr vergnügt und albern miteinander. Eigentlich hätte &#8220;freies Spiel&#8221; den gesamten Nachmittag über sicherlich auch wunderbar funktioniert. Aber natürlich waren alle heiß auf das Laternenlaufen. Etwa um 20 nach 5 gingen wir los. Was für ein Anblick und ein Ohrenschmaus. Aus ihrer langen gemeinsamen KiTa-Zeit wurden alle Laternenlieder rauf und runter gesungen, die es gibt. Die Kinder liefen in verschiedenen Formationen, und waren höchst glücklich mit ihren Laternen. Ein Mädchen sagte: &#8220;Irgendwie sind diese Laternen cooler als die, die wir in der KiTa gebastelt haben.&#8221; Das war natürlich Balsam auf meine geplagte Bastelseele!<br />
Nach einer Runde um den Block versammelten wir uns im Garten und tranken dort heißen Kirschpunsch mit Orangen und Zimt. Das war lecker. Auf die Frage, warum es keine Würste, wie nach dem Laternenlaufen in der KiTa gibt, antwortete ich, dass unser Haushalt absolut gegen Massentierhaltung und das brutale Abschlachten von Mastschweinen ist und &#8211; SCHERZ! Die Antwort lautete natürlich: &#8220;Es gibt gleich noch Spaghetti, drinnen!&#8221;</p>
<p>Und dort kriselte es mal ganz kurz. Versucht mal 4 Mädels an einem für 4 viel zu großen ovalen Tisch unterzubringen und dabei alle Sitznachbarwünsche zu berücksichtigen. Das geht nicht. Ich apellierte an den gesunden 5-jährigen Menschenverstand der Kinder und bat etwas beleidigt darum, den schönen Tag jetzt nicht durch solche Diskussionen zu versauen. Zu meiner eigenen Überraschung fruchtete mein Apell. Die Kinder aßen ihre Spaghetti wahlweise mit Käse, Pesto, roter Sauce oder Ketchup und viel zu früh standen die Eltern schon wieder vor der Tür. Lange Gesichter bei den Kindern, die am liebsten bei uns eingezogen wären, noch ein bisschen spielen und ein Eis am Stiel herausschinden, dann gingen die Mädchen wieder nach Hause und wir fielen erschöpft aber glücklich aufs Sofa.</p>
<p>Allen hatte es gefallen, einschließlich uns Eltern. Gerne wieder!</p>
<p>Im nächsten Jahr.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F11%2F15%2Fdas-kind-und-der-kindergeburtstag-die-party%2F&amp;title=Das%20Kind%20und%20der%20Kindergeburtstag%3A%20Die%20Party." id="wpa2a_6"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Kind und der Kindergeburtstag: Die Vorbereitungen.</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 18:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je älter die Kinder werden, desto einfacher und schöner wird alles. Das war bisher mein Credo. Grundsätzlich glaube ich das auch immer noch, aber das Kind ist jetzt 5 Jahre alt geworden, und eines wird mit den Jahren sicherlich nicht leichter: Die Bewältigung des Geburtstags. Das übliche Programm, Geburtstag mit Großeltern und der &#8220;Krabbelgruppe&#8221;, haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Laterne_WD1.jpg"><img class="size-full wp-image-2280 alignleft" title="Laterne_WD" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/Laterne_WD1.jpg" alt="" width="359" height="358" /></a>Je älter die Kinder werden, desto einfacher und schöner wird alles. Das war bisher mein Credo. Grundsätzlich glaube ich das auch immer noch, aber das Kind ist jetzt 5 Jahre alt geworden, und eines wird mit den Jahren sicherlich <em>nicht</em> leichter: Die Bewältigung des Geburtstags. Das übliche Programm, Geburtstag mit Großeltern und der &#8220;Krabbelgruppe&#8221;, haben wir schon hinter uns, das war vergleichsweise stressfrei! Aber der Hammer kommt morgen: Kindergeburtstag mit 4 mir nahezu fremden Mädels aus der KiTa &#8211; ohne Eltern!</p>
<p><span id="more-2277"></span></p>
<p>Bisher haben wir uns erfolgreich um Kindergeburtstagsfeiern im herkömmlichen Sinne herumgedrückt. Wo andere Eltern mit ihren Kleinen schon zum 2., 3. oder 4. Geburtstag McDonalds, Indoor-Spielplätze oder Clown-Engagements bemühten, haben wir uns dem Motto &#8220;Abwarten&#8221; verschrieben. So lange das Kind keine Party fordert, wird es keine Party bekommen. Das ging bis letztes Jahr gut, aber in diesem Jahr mussten wir uns dem sozialen Druck fügen. Nachdem das Kind aus heiterem Himmel innerhalb von 4 Monaten zu 4 Geburstagsfeiern von KiTa-Kindern eingeladen wurde, war klar, dass wir nun auch nicht mehr drumherum kommen würden. Die Geburstage, bei denen das Kind seit Juli dieses Jahres eingeladen war, waren zum Glück alle sehr nett und weckten keine übertriebenen Erwartungen. Trotzdem wurde natürlich nirgendwo mehr Topfschlagen oder Blindekuh-Spielen geboten. Das Programm war schon anspruchsvoller:</p>
<p>1. Ein Grillgeburtstag auf dem Abenteuerspielplatz.<br />
2. Ein Fußballgeburtstag am Grillplatz.<br />
3. Ein Mädchengeburtstag mit freiem Spiel und Maskenbemalen.<br />
4. Ein Mädchen-Feen-Geburtstag mit Schatzsuche und Feen-Spiegel basteln.</p>
<p>Ich wäre ja eigentlich auch ein Verfechter der Outdoor-Geburstagsparty, aber Anfang November ist das schwierig. Für Grillparties ist es zu kalt und für Schneeparties zu wenig schneesicher in unseren Breiten. Ein gutes Thema zu dieser Zeit allerdings ist: Laternenlaufen! Mein Plan war schnell gefasst: Ein überschaubarere Zeitrahmen von 3,5 Stunden (von 15:00 Uhr &#8211; 18:30 Uhr), Kuchenessen, Laternenbasteln, Laternenlaufen, Punsch-Trinken, Pasta-Essen, ABHOLEN!! Sollte dazwischen noch Luft sein: Freies Spiel!</p>
<p>Grandiose Idee, kreativ, nicht zu langweilig, nicht zu straff das Programm, nicht zu teuer &#8211; dachte ich.<br />
Mich verschlug es in den hiesigen Bastelladen &#8220;Idee&#8221;, wo ich mich, bewaffnet mit dem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Superstarke-Laternen-f%C3%BCr-Jungs-anspruchsvoll/dp/3772438547/ref=sr_1_2?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1321120640&amp;sr=1-2">Superstarke Laternen  für Jungs</a>&#8221; (das Pendant für Mädchen enthielt nur rosa Kitsch-Laternen), ausstatten wollte für das Projekt Laternenbasteln. Ich suchte mir eine relativ leicht (haha!!) zu bastelnde Fledermauslaterne aus und nahm mir einen Einkaufskorb in der Gewissheit, die paar Utensilien innerhalb von 10 Minuten zusammen zu suchen. Aber: weit gefehlt! Ich wusste nicht, wie viele Bastelutensilien es gibt und wie viele Papiersorten. Mehrfach musste ich das anwesende Fachpersonal für eine Beratung in Anspruch nehmen. Mir schien, dass ich dort der Amateur unter den Profi-Bastlern war. Ich brauchte: Seidenpapier, Windradfolie (w.t.f. ist das?), Serviettenkleber, Krepp-Papier, Tonpapier, Drähte, Rundlaternen-Sets, Kerzenhalter, Kerzen, Glitterfarbe, Pompons für die Fledermausnase, Laternenstöcke, UHU, einen Stern-Stanzer und mehrere Prickel-Sets (wer nicht weiß, was prickeln ist, bitte nachfragen!). Für all&#8217; den Kram wurde ich über 50 Euro los und ich fragte mich, wieso ich eigentlich nicht mit 5 Kindern ins Kino gehen soll&#8230;.<br />
Zum Glück  konnten wir zu Hause und im Büro meines Mannes eine Heißklebepistole, Tacker, Schneideunterlage, Cutter und einen Pinsel für Serviettenkleber auftreiben, sonst wären die Kosten noch erheblich gestiegen. Gut, einige Dinge wird man auch in Zukunft noch gebrauchen können &#8211; aber ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich das überhaupt will.</p>
<p>Heute habe ich also die Laternen so weit vorbereitet, dass die Mädchen sie nur noch fertigbasteln müssen. Es war eine stundenlange Plackerei! Windradfolie ist nämlich nicht so einfach zu kleben wie man meint und der Umgang mit der Heißklebepistole will geübt sein. Entweder der Kleber ist ausgehärtet, bevor man zu Kleben beginnt, oder man verbrennt sich die Flossen an dem Zeug&#8230; Schließlich gelang es mir, 5 Laternen-Corpi für die Mädels zusammenzubauen und  einen ganz und gar fix und fertigen Laternenprototyp zu erstellen, der den Kindern morgen die nötige Motivation mit auf den Weg geben soll, das Fintuning mit Prickel-Nadel und Glitterstift noch selbst zu erledigen.</p>
<p>Wir sind gespannt. Morgen werde ich über die Umsetzung berichten und darüber, inwieweit sich Theorie und Praxis bei diesem Vorhaben zur Deckung bringen ließen.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F11%2F12%2Fdas-kind-und-der-kindergeburtstag-die-vorbereitungen%2F&amp;title=Das%20Kind%20und%20der%20Kindergeburtstag%3A%20Die%20Vorbereitungen." id="wpa2a_8"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der fatalistische Stoizismus oder die Kunst, das Beste aus der Resignation rauszuholen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 22:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[So, oder so ähnlich wird der Ratgeber heißen, den ich schreiben werde, wenn ich aus meiner aktuellen Verfassung (hoffentlich) heil wieder heraus bin und mich dazu in der Lage sehe, Vergangenes und Zukünftiges (ach stimmt ja, ich kriege ja demnächst ein Kind&#8230;) wieder halbwegs zu reflektieren. Derzeit lebe ich in einem Zustand des roboterhaften Agierens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, oder so ähnlich wird der Ratgeber heißen, den ich schreiben werde, wenn ich aus meiner aktuellen Verfassung (hoffentlich) heil wieder heraus bin und mich dazu in der Lage sehe, Vergangenes und Zukünftiges (ach stimmt ja, ich kriege ja demnächst ein Kind&#8230;) wieder halbwegs zu reflektieren.</p>
<p><span id="more-2269"></span>Derzeit lebe ich in einem Zustand des roboterhaften Agierens unter Ausnutzung der größtmöglichen Anzahl an Stunden, die der Tag so zu bieten hat. Zwischen roboterhaftem Agieren und zwanghaftem Abarbeiten des Berges der noch ausstehenden Aufgaben fordern mich Situationen heraus, in denen reflexartiges Reagieren gefragt ist. Sinnieren kommt leider nicht mehr vor, aber Funktionieren steht ganz hoch im Kurs. Eigentlich klappt das ziemlich gut.</p>
<p>Das Ganze findet innerhalb eines Art Countdown-Settings in einem wahnsinnig technischen und somit für mich unkontrollierbaren Rahmen statt, wobei schon klar ist, dass es bei Null erst richtig spannend wird und der nächste Countdown garantiert schon in den Startlöchern steht. Her mit den Herausforderungen!</p>
<p>Es ist mir völlig unbegreiflich, dass ich angeblich in 2 Monaten in den Mutterschutz gehen werde. Da tritt zwar ständig etwas in meinem Bauch rum, aber DIESEN Countdown empfinde ich noch so weit weg, wie etwas nur weit weg sein kann. Genauso wie das Wochenende in Paris in exakt 1,5 Wochen und der Urlaub in Österreich und am Gardasee in genau 2,5 Wochen. Ich kann die Tatsache, dass ich an diesen &#8220;Veranstaltungen&#8221; teilnehmen werde, derzeit nicht mit meinem mentalen Status in Übereinstimmung bringen. Ich nehme es bestensfalls zur Kenntnis. Mich interessiert allerhöchstens der Kalendereintrag von morgen, aber viel mehr noch, ob ich in der nächsten Stunde wohl dazu kommen werde, die dringend zu erledigende Aufgabe endlich zu erledigen oder ob ich doch lieber, weil die Uhrzeit es nahe legt, ins Bett gehe &#8211; falls mein neues Kind mich schlafen lässt.</p>
<p>Ich habe es natürlich nicht anders verdient. Weil ich tagsüber keinen Gedanken an die Schwangerschaft verschwende,  sorgt der Junge halt nachts dafür, dass er wenigstens irgendwann zu seinem Recht kommt und seine Mutter auf ihn aufmerksam wird. Ich kann eh nicht schlafen. Schlafen wird sowieso überbewertet, genauso wie Urlaub, und ist für fatalistische Stoizisten wie mich insgesamt eher lästig &#8230;</p>
<p>Zusammenfassend gesagt: Die Lage ist fatal und absolut unter Kontrolle!</p>
<address>Und wer sich fragt, wann das Gejammer endlich ein Ende hat, dem sei gesagt, dass ich mich derzeit in einem Zustand äußerster Entrückung und Glückseligkeit befinde und bestimmt alles noch schöner wird, wenn ich in die Tatenlosigkeit und Leere des Mutterschutzes eintauchen werde um mein sinnentleertes Leben anschließend wieder &#8211; v.a. nachts &#8211; mit Babygeschrei zu füllen. Herrlich!<br />
</address>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F09%2F14%2Fder-fatalistische-stoizismus-oder-die-kunst-das-beste-aus-der-resignation-rauszuholen%2F&amp;title=Der%20fatalistische%20Stoizismus%20oder%20die%20Kunst%2C%20das%20Beste%20aus%20der%20Resignation%20rauszuholen" id="wpa2a_10"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>10 Dinge, an denen Du merkst, dass der Burnout kurz bevorsteht:</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Du bist jeden Tag so lange im Büro, dass die Reinigungskräfte Dich für die Nachtwache halten. Du würdest am liebsten auch nachts arbeiten, weil Du sowieso von der Arbeit träumst (wenn Du überhaupt schläfst). Du weißt nicht mehr, wie man das Wort Ulraub buchstabiert. Wenn alle anderen in den Ulraub gehen, freust Du Dich ehrlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Du bist jeden Tag so lange im Büro, dass die Reinigungskräfte Dich für die Nachtwache halten.</li>
<li>Du würdest am liebsten auch nachts arbeiten, weil Du sowieso von der Arbeit träumst (wenn Du überhaupt schläfst).</li>
<li>Du weißt nicht mehr, wie man das Wort Ulraub buchstabiert.</li>
<li>Wenn alle anderen in den Ulraub gehen, freust Du Dich ehrlich für sie und bist kein bisschen neidisch.</li>
<li>Du antwortest auf die Frage &#8220;Wie geht&#8217;s?&#8221; mit einer Gegenfrage: &#8220;Gut?&#8221;</li>
<li>Dein Wortschatz ist ansonsten reduziert auf &#8220;Kein Problem! Mach&#8217; ich!&#8221;</li>
<li>Du kannst nur noch mehrere Dinge gleichzeitig tun und fühlst Dich unterfordert, wenn Du Dich auf eine Sache konzentrieren sollst.</li>
<li>Du vergisst vollkommen, dass Du schwanger bist und an Schwangerschaftsdemenz leidest.</li>
<li>Du verfällst dem Irrglauben, dass sich ohne Dich die Welt nicht mehr weiter drehen wird.</li>
<li>Dir ist es egal, ob Dir jemals einer dafür danken wird &#8211; schließlich tust Du das alles nur für Dich.</li>
</ul>
<p><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom" target="_blank">Burnout</a> bei Wikipedia</em></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F08%2F31%2F10-dinge-an-denen-du-merkst-dass-der-burnout-kurz-bevor-steht%2F&amp;title=10%20Dinge%2C%20an%20denen%20Du%20merkst%2C%20dass%20der%20Burnout%20kurz%20bevorsteht%3A" id="wpa2a_12"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schwanger 2011: SSW 22+3</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2011/08/27/schwanger-2011-ssw-223/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 11:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[der Junge]]></category>
		<category><![CDATA[schwanger 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam, wie die Zeit am Anfang der Schwangerschaft verstrich, so vergeht sie nun in Windeseile. Der Besuch beim Pränataldiagnostiker zum Organultraschall war ein voller Erfolg, alles dran, alles drin und: es wird ein Junge! Der Junge! Obwohl das Kind sich ein Schwesterchen gewünscht hat, freut es sich nun doch auch sehr auf den Jungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Der-Junge.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2255" title="Der Junge" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Der-Junge.jpg" alt="" width="530" height="403" /></a>So langsam, wie die Zeit am Anfang der Schwangerschaft verstrich, so vergeht sie nun in Windeseile. Der Besuch beim Pränataldiagnostiker zum Organultraschall war ein voller Erfolg, alles dran, alles drin und: es wird ein Junge! Der Junge! Obwohl das Kind sich ein Schwesterchen gewünscht hat, freut es sich nun doch auch sehr auf den Jungen. Wir freuen uns auch, wobei die Namenswahl für Jungs doch deutlich schwieriger ist. Wir schwanken noch zwischen Jesus (gesprochen: Chesus) und Mohammed. Das Kind wünscht sich einen Lenny. Hm. Wir haben ja noch ein paar Wochen Zeit und die <a href="http://www.wortdealer.de/2011/03/04/schone-kindernamen-fur-den-medizinernachwuchs/" target="_blank">Liste mit Namen</a> für den Medizinernachwuchs gibt es zur Not auch noch (mein derzeitiger Favorit: Fin Asterid).</p>
<p>Der Junge im Bauch strampelt nun inzwischen sehr wild, mehrfach täglich, aber bevorzugt am Abend. Der Feindiagnostiker sagte, er läge mit dem Kopf nach unten, also &#8220;normaaaal&#8221;. Und diese Position hat es auch mehrfach möglich gemacht, in ziemlich unverfrorener Weise dem Jungen direkt zwischen die Beine zu schallen und ein paar sehr beeindruckende Beweisfotos von der Herrlichkeit seines männlichen Geschlechts zu produzieren. Die Erläuterungen des Arztes, was da nun genau was sei, waren mehr als überflüssig.</p>
<p>Weil ich es überhaupt nicht verstehen kann, wie man sich als Baby freiwillig auf den Kopf stellen kann, und das Kind diese Notwendigkeit damals auch nicht gesehen hat, bin ich noch sehr im Zweifel, ob diesmal einer normalen Geburt nichts im Wege stehen wird, oder ob man mir wieder den Bauch wird aufschneiden müssen &#8230; Wir lassen uns überraschen.</p>
<p>Im Büro habe ich derzeit mehr Arbeit denn je und an den Wochenende kommen wir auch kaum zum Luftholen. Ich habe  das Gefühl, dass die letzten Sommertage nun an einer Hand abzählbar sind, der Temperatursturz von gestern auf heute um fast 20 Grad lässt erahnen: Die besinnliche Jahreszeit steht kurz bevor, vielleicht sollte man langsam mal den Adventsschmuck hervorkramen. Alle sind (noch) im Urlaub nur ich nicht. Aufgrund meines bevorstehenden Mutterschutzes, der mich ja in den Genuss von 6 entspannten Wochen auf dem heimischen Sofa bringen wird (haha!), habe ich zugunstens eines wichtigen Projektes auf meinen Urlaub verzichtet. Das wurmt mich allerdings sehr. Wie gerne wäre ich noch einmal zu dritt verreist, ans Meer! Stattdessen werden der Mann und ich Ende September noch einmal für 4 Tage einen Liebesurlaub in Paris verbringen. Die Oma wird das Kind derweil hüten! Danke, Mama! Und Anfang Oktober werden wir eine Woche am Gardasee in einem famlienfreundlichen Hotel verbringen. Das wird ein Luxusurlaub, wie ich hoffe! Wir haben eine Suite gebucht, d.h. das Kind kann abends schlafen und die Elern müssen nicht auch gleich ins Bett gehen. Wir haben Halbpension, d.h. das Thema Kochen entfällt, und es gibt (Achtung!) angeblich Animation für Kinder in diesem Hotel und Abende mit Kinderfilmen. Ich bin schon sehr gespannt. Auch auf das Wetter Anfang Oktober am Gardasee.  Mit durchschnittlich 5 Sonnenstunden am Tag und 7 Regentagen im Monat könnten wir noch Glück haben. Wenn nicht, parken wir das Kind eben bei der Animation (irgendjemanden findet das Kind immer für eine 1:1-Betreuung) und faulenzen mit ein paar guten Büchern im Bett &#8211; in unserer Suite. Ich hoffe, die Zeit vergeht jetzt <em>noch</em> ein bisschen schneller&#8230;</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F08%2F27%2Fschwanger-2011-ssw-223%2F&amp;title=Schwanger%202011%3A%20SSW%2022%2B3" id="wpa2a_14"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schwanger 2011: SSW 21+0</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2011/08/17/schwanger-2011-ssw-210/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 21:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[schwanger 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kam plötzlich, es kam unverhofft, es kam überraschend. Eine Woche vor dem entscheidenden Beratungsgespräch bei der Frauenärztin zum Thema Verhütung erledigte sich das Thema von selbst! Ein positiver Schwangerschaftstest gab uns die Gewissheit, dass wir uns in den kommenden 10 Monaten nicht weiter mit diesem Thema würden befassen müssen. Die Natur hat nämlich erfolgreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Schnulli.jpg"><img class="size-full wp-image-2235 alignleft" title="Schnulli" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Schnulli.jpg" alt="" width="511" height="473" /></a>Es kam plötzlich, es kam unverhofft, es kam überraschend. Eine Woche vor dem entscheidenden Beratungsgespräch bei der Frauenärztin zum Thema Verhütung erledigte sich das Thema von selbst! Ein positiver Schwangerschaftstest gab uns die Gewissheit, dass wir uns in den kommenden 10 Monaten nicht weiter mit diesem Thema würden befassen müssen. Die Natur hat nämlich erfolgreich dafür gesorgt, dass ein schwangerer Frauenkörper für eine weitere Empfängnis nicht empfänglich ist.</p>
<p><span id="more-2234"></span>Das Wort &#8220;Gewissheit&#8221; ist natürlich gerade zu Beginn der Schwangerschaft eines, das man nicht gerne in den Mund nimmt und lieber vermeidet. Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben und den Teufel nicht an die Wand malen (ja was denn nun?). Aber jede Frau, die nicht mit riesigen Scheuklappen durch die Welt geht oder einem widernatürlichen Optimismus erlegen ist, wird in den ersten 12 Wochen einer Schwangerschaft nicht nur Freude haben. Und ich schon gar nicht. Man kann sagen, dass es zu Beginn der Schwangerschaft einfach keinen Zustand geben <em>kann</em>, in dem sich Körper und Geist im Einklang befinden. Man pendelt permanent zwischen Pest und Cholera hin und her:</p>
<ul>
<li>Wenn es einem schlecht geht, geht es einem schlecht, weil es einem schlecht geht.</li>
</ul>
<ul>
<li> Wenn es einem gut geht, geht es einem schlecht, weil man keine Schwangerschaftsbeschwerden hat und somit ja etwas mit der Schwangerschaft nicht stimmen könnte.</li>
</ul>
<p>Das nenne ich den<strong> Circulus vitiosus der frühen Gravidität </strong>(und melde diese Wortkreation gleich einmal als kongeniale Schöpfung beim <a href="http://www.ids-mannheim.de/" target="_blank">Institut für Deutsche Sprache</a> in Mannheim oder beim <a href="http://www.degruyter.de/cont/fb/me/mePschyrembel.cfm" target="_blank">Pschyrembel </a>an).</p>
<p>Es gibt wohl kaum eine Zeit im Leben einer Frau, die sich so lange zieht wie die ersten 12 Schwangerschaftswochen. Und das, obwohl die ersten 4 Wochen der Schwangerschaft bei Feststellung derselben sogar schon vorbei sind. 8 Wochen also, die sich nicht anfühlen wie 12, sondern wie ein ganzes Jahr, mindestens &#8230; Da hilft es auch nur marginal, wenn man in Arbeit versinkt und 1000 andere Baustellen hat. Da die Frau an sich multitaskingfähig ist, kann sie sehr wohl gleichzeitig im größten Stress versinken und dennoch die Zeit wie in Zeitlupe an sich vorüberziehen sehen. Und die Wochen wollen einfach nicht vergehen &#8230;</p>
<p>Da eine Schwangerschaft aber &#8211; auch wenn es sich so anfühlt &#8211; die Gesetze von Raum und Zeit nicht gänzlich außer Kraft zu setzen vermag, sind die 12 Wochen dann irgendwann doch vorbei. Wenn der Wochenanzeige der iPhone-Schwangerschafts-App (<a href="http://itunes.apple.com/de/app/mommy-to-be/id357190388?mt=8" target="_blank">mommy to be</a> &#8211; recht unterhaltsam!) bei 12+0 steht, ist die Erleichterung zwar weniger groß, als man erhofft hat, aber so langsam erlaubt man sich hin und wieder den Gedanken daran, dass eventuell tatsächlich die Möglichkeit besteht, in etwas weniger als 7 Monaten erneut (oder zum ersten Mal) Mama zu werden. Ehrlich gesagt war bei mir die Erleichterung ziemlich gering, und zwar exakt so lange, bis ich tatsächlich die ersten Kindsbewegungen spüren und eindeutig zuordnen konnte. Das war bei mir etwa ab der 19. SSW der Fall (SSW = Schwangerschaftswoche). Und selbst da noch war ich ständig kurz vorm Durchdrehen, weil diese Bewegungen anfangs natürlich nicht so regelmäßig fühlbar sind, wie man sich das wünschen würde. Richtig erleichtert bin ich erst jetzt. Seit ca. einer Woche spüre ich das neue Baby täglich in meinem immer runder werdenden Bauch toben und kann so richtig begreifen, dass da wirklich ein Lebewesen in mir wohnt &#8211; ein parasitärer Fötus, der sich immer breiter macht und immer mehr dafür sorgt, dass mein ursprünglicher Speckbauch zu einer hübschen Babymurmel heranwächst. Und so langsam begreifen auch die letzten meiner Kollegen, dass ich schwanger bin und nicht wegen eines verzweifelten und radikalen Abnehmversuchs unter einem Hungerödem leide.<br />
<em><br />
Fortsetzung folgt &#8230;</em></p>
<p><em>Lest demnächst, was die Feindiagnostik-Untersuchung beim Professor ergeben hat, ob das Einschmieren mit Öl wirklich vor Schwangerschaftsstreifen schützt und was das Kind eigentlich davon hält, eine große Schwester zu werden.</em></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F08%2F17%2Fschwanger-2011-ssw-210%2F&amp;title=Schwanger%202011%3A%20SSW%2021%2B0" id="wpa2a_16"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Etymologie: Rasenmähen</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2011/06/18/etymologie-rasenmahen/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 18:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen aus dem WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Etymologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher kommt eigentlich das Wort Rasenmähen? Früher, als es noch keine elektrischen Rasenmäher gab, wurde der Job von Tieren übernommen, die auf der Wiese standen und grasten. Solche Tiere waren z.B.  Kühe, Ziegen und Schafe. Heutzutage machen die Rasenmäher einen wahnsinnigen Krach. Früher machten die Rasenmäher: MÄH! Daher kommt das Wort: Rasenmäher! Keine Ahnung, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/Frage.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1355" title="Frage" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/Frage.jpg" alt="" width="198" height="262" /></a><strong>Woher kommt eigentlich das Wort Rasenmähen?</strong></p>
<p>Früher, als es noch keine elektrischen Rasenmäher gab, wurde der Job von Tieren übernommen, die auf der Wiese standen und grasten.<br />
Solche Tiere waren z.B.  Kühe, Ziegen und Schafe.<br />
Heutzutage machen die Rasenmäher einen wahnsinnigen Krach.<br />
Früher machten die Rasenmäher: MÄH!<br />
Daher kommt das Wort: Rasenmäher!</p>
<p>Keine Ahnung, ob das stimmt, aber es kann eigentlich nicht anders sein, oder?</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F06%2F18%2Fetymologie-rasenmahen%2F&amp;title=Etymologie%3A%20Rasenm%C3%A4hen" id="wpa2a_18"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Als ich dachte, auch endlich eine Allergie zu bekommen.</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 20:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Winter war ich wie immer furchtbar nebenhöhlengeplagt, man könnte auch &#8220;geplaqued&#8221; sagen, wenn man das beurteilt, was sich da so täglich in meiner Nase und darüber hinaus ansammelte. Wie ebenfalls immer ging ich mit meinen Beschwerden viel zu spät zum Arzt, ein neuer HNO sollte es sein, der mal überprüfen sollte, ob anatomisch mit meinen Nasenhöhlen, -gängen und -scheidewänden (O-Ton des Kindes: &#8220;Gell Mama, jeder Mensch hat eine Nasenscheidewand!?&#8221;) alles in Ordnung ist oder ob eine Korrektur angeraten wäre. Ich traf also nur noch halbverschnupft in der Praxis des Arztes ein und wurde &#8211; ich kann nicht klagen, so als Zweite-K(l)asse-Patientin &#8211; fürsorglichst behandelt. Nach eingehender Inspektion meiner Nase inklusive Ultraschall durfte ich in eine benachbarte radiologische Praxis marschieren, um mir dort die Höhlen röntgen zu lassen. Außerdem wurde mir zwecks Allergietest Blut abgenommen und ein Pricktest auf der Haut durchgeführt. Der war komplett negativ, ich hatte schon Sorge, dass es Anlass dazu gäbe, unseren verbliebenen Kater Ole abgeben zu müssen. Dem war nicht so. Das Höhlenröntgenbild war auch sehr schick und so konnte ich wieder nach Hause gehen, bzw. zur Arbeit, ausgerüstet mit einer super nach Lavendel duftenden Nasensalbe → trockene Nasenschleimhaut.<br />
Wir erwartet, ging es mir schlagartig wieder gut, der Frühling brach an, die Nebenhöhlensaison verabschiedete sich bis zum nächsten Jahr und ich habe ich mich gefreut.</p>
<p><span id="more-2187"></span>Etwa drei Wochen nach dem Arzttermin bekam ich Post von besagtem HNO-Arzt. In einem sehr freundlichen und leicht besorgniserregend klingenden Brief bat er mich, doch noch einmal in die Praxis zu kommen, die Blutergebnisse des Allergietests lägen jetzt vor und wir sollten das weitere Vorgehen besprechen! Innerlich freute ich mich schon etwas, weil ich dachte, auch endlich dazugehören zu dürfen. Heutzutage kann doch jeder Depp mit irgendeiner Allergie oder Unverträglichkeit aufwarten, nur ich musste bisher bei diesem Thema immer passen und mich auf meine Vermutung stützen, dass ich als Kind wohl zu viel Dreck gegessen habe. Jetzt witterte ich meine Chance. Auch ich würde zu meiner Allergie kommen, eine klitzekleine nur, die mir gar keine Beschwerden macht, aber immerhin, eine Allergie. Verzückt machte ich mich also zwei weitere Wochen später erneut auf den Weg zum HNO. Im Sprechzimmer angekommen nahm ich auf dem Untersuchungsstuhl platz und war schon ganz aufgeregt.<br />
Da fragte mich der Arzt: &#8220;Was kann ich für Sie tun?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Ich weiß auch nicht! Sie wollten mich sehen!&#8221;<br />
Er: &#8220;Äh.&#8221;<br />
Ich: &#8220;Ich habe einen Brief von Ihnen bekommen, dass meine Allergie-Laborwerte vorlägen und Sie das weitere Vorgehen mit mir besprechen wollten.&#8221;<br />
Er: &#8220;Moment mal.&#8221; Er kramte in seinen Unterlagen und sagte dann: &#8220;Ja, das sah alles gut aus mit den Blutwerten.&#8221;<br />
Ich: &#8220;Und warum sollte ich dann kommen?&#8221;<br />
Er: &#8220;Ich wollte nur noch einmal überprüfen, ob das alles auch ein stimmiges Bild ergibt.&#8221;</p>
<p><strong>HÄH?</strong></p>
<p>Nach erneuter Inspektion meiner Nase und erneuter Feststellung der relativen Aridität meines Nasenmilieus sagte er dann: &#8220;Wir sehen uns dann im August wieder.&#8221;<br />
Ich: &#8220;Warum?&#8221;<br />
Er: &#8220;#lklbhwe+$§#0342=623&#8243; (ich habe ihn wirklich nicht verstanden)</p>
<p>Jetzt habe ich zwar leider keine Allergie, aber immerhin ein vierteljährliches HNO-Abo auf Lebenszeit! Wenigstens ist er nett. Vielleicht ist er auch ein ganz kleines bisschen in mich verliebt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F05%2F31%2Fals-ich-dachte-auch-endlich-eine-allergie-zu-bekommen%2F&amp;title=Als%20ich%20dachte%2C%20auch%20endlich%20eine%20Allergie%20zu%20bekommen." id="wpa2a_20"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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