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	<title>WORTdealer &#187; Bücher</title>
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	<description>&#34;Alles muss raus - und der Junge auch!&#34;</description>
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		<title>Rezension: Anständig essen (von Karen Duve)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 20:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach &#8220;Tiere Essen&#8221; von J.S. Foer habe ich mir das entsprechende deutsche Pendant zu diesem Buch zugelegt. Die Autorin hat in einem Selbstversuch nacheinander 4 verschiedene Ernährungsweisen getestet und das ganze Experiment sehr erfrischend dokumentiert und beschrieben. Jeweils zwei Monate lang (später auch länger) erprobte sie sich in folgenden &#8220;anständigen&#8221; Ernährungsformen: 1. Bio (Fazit: Bio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///C:/Users/simone/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /><a href="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/anständig-essen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2163" title="anständig essen" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/anständig-essen.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Nach <a href="http://www.wortdealer.de/2010/09/01/rezension-tiere-essen-von-jonathan-safran-foer/" target="_blank">&#8220;Tiere Essen&#8221;</a> von J.S. Foer habe ich mir das entsprechende deutsche Pendant zu diesem Buch zugelegt. Die Autorin hat in einem Selbstversuch nacheinander 4 verschiedene Ernährungsweisen getestet und das ganze Experiment sehr erfrischend dokumentiert und beschrieben.<br />
Jeweils zwei Monate lang (später auch länger) erprobte sie sich in folgenden &#8220;anständigen&#8221; Ernährungsformen:</p>
<p><span id="more-2162"></span><strong>1. Bio</strong> (Fazit: Bio ist teuer und bietet fast alles an Ungesundem, was man auch in Nicht-Bioqualität erhält.)<br />
<strong>2. Vegetarisch</strong> (Fazit: Auch von vegetarischer Kost kann man zunehmen!)<br />
<strong>3. Vegan</strong> (Fazit: Erfordert enorme Umstellungen, die nicht nur die Ernährung betreffen. Aufwändig, aber moralisch sehr erhebend!)<br />
<strong>4. Frutarisch</strong> (Man isst nur, was Pflanzen &#8220;freiwillig&#8221; hergeben, also keine Wurzeln oder Pflanzenteile, deren Entnahme die Pflanze töten. Fazit: Wenn man auf den Verzehr von mehreren Packungen Studentenfutter pro Tag verzichten kann, hervorragend zum Abnehmen geeignet.)</p>
<p>Im Laufe ihrer &#8220;Radikalisierung&#8221; wird sie immer sensibler für die Erzeugung unserer Lebensmittel und merkt langsam, dass sobald man sich einer Sache bewusst wird, der Weg zurück immer schwieriger wird. Sie steigt mir Tierrechtsaktivisten in Geflügelfarmen ein um eine Handvoll federlose Tiere zu befreien und entsorgt in ihrem Haushalt &#8211; im Zuge der veganen Phase &#8211; alles, was aus Leder oder anderen tierischen Ursprungs ist. Gleichzeitig findet sie sich in dem Dilemma, selbst Tiere zu halten und fragt sich, ob sie als Veganerin nun auch ihre Katze vegan ernähren und den Parasitenbefall ihres Maultiers wohlwollend hinnehmen muss. Sie stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, vegane Produkte überhaupt zu finden, dass es aber immerhin &#8211; für Frauen sehr wichtig! &#8211; eine große Auswahl an synthetischen Schuhen gibt. Das Ganze ist sehr amüsant geschrieben und ich habe mich an vielen Stellen  wiedergefunden. Eine absolut unterhaltsame und empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich schon immer mal mit ihrer Ernährung auseinandersetzen wollten. Das Buch macht richtig Lust darauf, das Experiment nachzuahmen. Vielleicht werde ich demnächst einmal mit Sufe 3 beginnen, dazu müsste ich dann allerdings auch den Fisch weglassen, wobei ich das genau genommen jetzt schon, auf  Stufe 2, müsste &#8230; Schwierig. Und Sojamilch im Kaffee habe ich gerade wieder ausprobiert, das ist zum Abgewöhnen. Dennoch, einen Versuch wäre es wert, denn ich bin mir wirklich nicht sicher, wie sinnvoll es ist, die Säuglingsnahrung von Kühen zu verzehren und den Kälbern vorzuenthalten. Komisch auch, dass die meisten sich vor menschlicher Muttermilch ekeln, aber ohne mit der Wimper zu zucken tierische Muttermilch von x-beliebigen Kühen konsumieren. Die Haltungsbedingungen von Milchkühen sind auch nicht besten und überhaupt ist der Großteil der Menschheit enzymatisch überhaupt nicht darauf eingerichtet, Kuhmilch zu trinken. Ich werde bei diesem Thema weiter am Ball bleiben.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F03%2F06%2Fanstandig-essen-von-karen-duve%2F&amp;title=Rezension%3A%20Anst%C3%A4ndig%20essen%20%28von%20Karen%20Duve%29" id="wpa2a_2"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Tiere Essen&#8221; von Jonathan Safran Foer &#8211; Rezension</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2010/09/01/rezension-tiere-essen-von-jonathan-safran-foer/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 20:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Cover: Amazon.de Nachdem ich ja bereits hier darüber berichtet habe, dass das Buch &#8220;Tiere Essen&#8221; von J.S. Foer demnächst auf Deutsch veröffentlicht wird, habe ich &#8211; als relativ &#8220;junge&#8221; Vegetarierin &#8211; mir das sehr hübsche, wenn nicht gar schöne (!) grüne Buch kurz nach Erscheinen gekauft und umgehend zu Gemüte geführt. Mein Interesse geweckt hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cover: <a href="http://www.amazon.de/Tiere-Essen-Jonathan-Safran-Foer/dp/3462040448/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1283371018&amp;sr=8-1" target="_blank">Amazon.de</a><a href="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/tiere_essen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1915" title="tiere_essen" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/tiere_essen.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Nachdem ich ja bereits <a href="http://www.wortdealer.de/2010/08/10/neues-buch-zum-thema-vegetarismus-tiere-essen-von-jonathan-safran-foer/" target="_blank">hier</a> darüber berichtet habe, dass das Buch &#8220;Tiere Essen&#8221; von J.S. Foer demnächst auf Deutsch veröffentlicht wird, habe ich &#8211; als relativ &#8220;junge&#8221; Vegetarierin &#8211; mir das sehr hübsche, wenn nicht gar schöne (!) grüne Buch kurz nach Erscheinen gekauft und umgehend zu Gemüte geführt.<br />
Mein Interesse geweckt hatten mehrere Rezensionen, die dem Autor einen sehr sachlichen, verständnisvollen, wenig polemischen und also auch dem gemeinen Fleischesser zugeneigten Tonfall bescheinigt haben. Das hat mich neugierig gemacht, da ich selbst weniger aus übersteigerter Tierliebe, sondern eher aus Gründen der Vernunft und der Abscheu vor den Fleischproduktionsbedingungen mittlerweile auf Fleisch verzichte.</p>
<p>Das Buch liest sich angenehm und unterhaltsam. Am Anfang ist der Autor tatsächlich sehr bemüht, möglichst neutral über die Dinge zu berichten, die er herausgefunden hat &#8211; bzw. rausfinden will. Anrührend gleich zu Beginn ist die Erklärung zu seiner Motivation für die Suche nach der Herkunft unseres Fleisches: Sein Sohn kam zur Welt und er bschloss, nicht mit leeren Händen dastehen zu wollen, wenn Junior ihn eines Tages fragen sollte &#8220;Papa, wo kommt eigentlich das Fleisch her?&#8221; Ich finde auch, dass man auf diese Frage eine Antwort haben sollte.</p>
<p><span id="more-1914"></span>Weiter geht es im Text, indem er seine Beziehung zu seinem geliebten Hund beschreibt, aber kurz darauf ein sehr provokantes Plädoyer für das Verzehren von Hunden hält, weil es von diesen sowieso viel zu viele gäbe, die jedes Jahr in Massen eingeschläfert werden müssten. Warum also nicht Hundefleisch essen, das eh da ist, statt Massentierhaltung zu betreiben? Außerdem werden in anderenLändern noch ganz andere Sachen gegessen &#8230; Ich finde, man hätte kaum einen polemischeren Buchanfang wählen können. Der etwas unflexible Dackelhalter, der in Erwägung zieht, zukünftig auf seinen Sonntagsbraten zu verzichten,  würde wahrscheinlich schon an dieser Stelle das Buch wieder zuklappen, was sehr schade wäre.</p>
<p>Foer präsentiert im Folgenden hauptsächlich unzählige, sehr informative Zahlen, Daten und Fakten zur Fleischproduktion (Fisch, Geflügel, Schwein, Rind &#8211; alles!), die offenbar sehr gut recherchiert sind, was die ausführlichen Quellenangaben im Anhang belegen. Die meisten Informationen beziehen sich auf die Lebensmittelindustrie der USA, im Anhang gibt es jedoch einen eigenen Teil, der in groben Zügen erläutert, wie die Verhältnisse in Deutschland sind. Ein genaues Bild von der Lage in unserem Land kann hier jedoch rein schon aus Umfanggründen nicht geboten werden.</p>
<p>Außerdem erzählt er ausführlich von seinen Gesprächen mit Menschen (oder lässt diese in Monologen zu Wort kommen), die mit der Massentierhaltung zu tun haben &#8211; oder diese strikt ablehnen.  Besonders gut haften geblieben ist mir eine Geschichte gleich zu Anfang, bei der Foer mit einer Tierschutz-Aktivistin bei Nacht und Nebel in eine Geflügelfarm einsteigt. Eindrucksvoll beschreibt er das Bild, das sich ihm bot. Die Technik der Lampen und Ventilatoren und die unüberschaubare Menge der Vögel lassen ihn erfürchtig erstarren bis er realisiert, dass überall zwischen den lebenden Tieren, verletzte und verendete Tiere liegen &#8211; wirklich überall. An dieser Stelle hätte die Szene enden können, aber Foer berichtet weiter, wie seine Begleiterin einem Hühnchen, das leidend in den letzten Zügen seines qualvollen Lebens liegt, mit einem Messer die Kehle durchschneidet, um es zu erlösen. Sehr rührend.</p>
<p>Es folgen Wortmeldungen von Farmern, die sich in artgerechter Tierhaltung versuchen und dabei viele Steine in den Weg gelegt bekommen. Foer drückt seinen großen Respekt gegenüber diesen Menschen aus, hat teilweise enge Freundschaften mit ihnen geschlossen (besonders interessant: eine Rinder-Farmerin, die selbst Vegetarierin ist), will sich aber in seinen Ausführungen nicht so recht festlegen, ob er selbst bei einer flächendeckend artgerechten Tierhaltung tatsächlich Fleisch verzehren würde, oder ob er Tierhaltung nicht doch per se inakzeptabel findet.</p>
<p>An dieser Stelle zeigt sich ganz deutlich das Dilemma &#8211; seines und meines: Ist es überhaupt in Ordnung, Tiere zu töten? Darf der Mensch sich über die Tiere stellen? Und wenn ja, über welche (ich konsumiere z.B. noch Fisch, obwohl Fische laut Foer nach gar nicht so neuen Erkenntnissen sehr komplexe emotionale Beziehungen zu ihren Familienmitgliedern aufbauen können und teilweise sogar monogam leben)? Ich habe den Eindruck, dass Foer noch nicht für sich entschieden hat, ob er lediglich die Massentierhaltung anprangert (was er in dem Buch über weite Strecken vorgibt) oder ob für ihn das &#8220;Benutzen&#8221; von Tieren nicht allein schon inakzeptabel ist. So packt er dann auch am Ende noch einmal den großen Knüppel aus und treibt einem die letzte Salatmahlzeit wieder hoch, wenn er Augenzeugenberichte von Mitarbeitern in Schlachtbetrieben zitiert, die regelmäßig und mit voller Absicht peverse und sadistische Handlungen an Tieren vornehmen. Hier fand ich es dann definitiv ein bisschen zu viel des Guten und habe mich sehr gewundert über die anfangs erwähnten Rezensionen, in denen die moderate Argumentation des Autors so hochgelobt wurde. Vielleicht hätten die Rezensenten das Buch bis zum Ende lesen sollen?</p>
<p><strong>Mein Fazit:</strong> Ein sehr gutes Buch, das Vegetarier in ihrer Haltung bestätigen wird und viele Daten und Fakten zur Massentierhaltung &#8211; leider hauptsächlich aus Amerika &#8211; zur Unterfütterung dessen liefert, was man eh schon vermutet hat. Als Geschenk zur Missionierung überzeugter Fleischesser weniger geeignet, weil doch zu sehr gespickt mit expliziten brachialen Bildern von Gewalt gegen Tiere, die sicher wahr sind, aber bewusste Fleischesser wahrscheinlich eher zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktanz_%28Psychologie%29" target="_blank">Reaktanzverhalten </a>verleiten werden.</p>
<p>Mehr Überzeugungskraft hätte es m.E. gehabt, wenn die &#8220;ganz normalen&#8221; Bedingungen der Massentierhaltung in aller Deutlichkeit dargestellt worden wären. Diese sind schon pervers genug und bedürfen keiner weiteren Aufpeppung durch detailgetreue Schilderungen von Tierquälereien.</p>
<p><em>Unter Bedingungen der <a href="http://www.bmelv.de/cln_154/sid_4346103A0202F68D7B8961B6F9354282/cae/servlet/contentblob/377768/publicationFile/90878/EGOekoVOAnhang3.pdf;jsessionid=4346103A0202F68D7B8961B6F9354282" target="_blank">EG-Bio-Verordnung</a> dürfen übrigens 10 Stück Mastgeflügel pro Quadratmeter Stall bzw. max. 21 kg Lebendgewicht pro Quadratmeter gehalten werden. In einem Maststall dürfen 4800 Tiere &#8220;leben&#8221;. Wer also glaubt, dass er mit &#8220;Bio&#8221; aus der Massentierhaltung raus ist, der sollte <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:250:0001:0084:DE:PDF" target="_blank">hier</a> lieber noch einmal ganz genau nachlesen.</em></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F09%2F01%2Frezension-tiere-essen-von-jonathan-safran-foer%2F&amp;title=%26%238220%3BTiere%20Essen%26%238221%3B%20von%20Jonathan%20Safran%20Foer%20%26%238211%3B%20Rezension" id="wpa2a_4"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Buch zum Thema Vegetarismus: “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 20:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Al Fed Jonathan Safran Foer, ein bekannter amerikanischer Autor, der mir allerdings bisher unbekannt geblieben ist, hat ein Buch zum Thema Vegetarismus geschrieben. Dieses Buch erscheint demnächst (lt. Amazon: 19. August &#8217;10) in deutscher Sprache und wird &#8220;Tiere essen&#8221; heißen. SPON berichtet hier darüber. Nach allem, was ich in diesem Bericht lesen kann, darf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1349" title="Hamburger_Al" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/Hamburger_Al.jpg" alt="Hamburger_Al" width="500" height="338" />Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/al-stan/" target="_blank">Al Fed</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Tiere-Essen-Jonathan-Safran-Foer/dp/3462040448/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1281470730&amp;sr=8-1" target="_blank">Jonathan Safran Foer</a>, ein bekannter amerikanischer Autor, der mir allerdings bisher unbekannt geblieben ist, hat ein Buch zum Thema Vegetarismus geschrieben. Dieses Buch erscheint demnächst (lt. Amazon: 19. August &#8217;10) in deutscher Sprache und wird &#8220;Tiere essen&#8221; heißen. SPON berichtet <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,710622,00.html" target="_blank">hier</a> darüber.</p>
<p><span id="more-1649"></span>Nach allem, was ich in diesem Bericht lesen kann, darf ich mich wohl zur großstädtischen, überdurchschnittlich gebildeten Standard-Vegetarierin zählen.<br />
Oder gehöre ich eher zur &#8220;&#8230; politisch korrekte[n] Bionade-Biedermeier-Fraktion aus Berlin und anderen Großstädten&#8221;, die jetzt immer weiter auf dem Vormarsch ist?<br />
Egal, ich esse keine Tiere, die mindestens 2 Beine* haben, weil ich es in der Tat politisch unkorrekt finde, wie die Massentierhaltung weltweit betrieben wird. Dem Großteil dessen, was Herr Foer geschrieben hat (laut SPON-Autor Ole Reißmann) kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Ich werde mir das Buch sicher kaufen, um meine innere Überzeugung noch mehr zu stärken.</p>
<p>P.S.: Hoffen wir mal, dass niemand auf die Idee kommen wird, den nächsten <a href="http://www.veggie-street-day.de/" target="_blank">Veggie Street Day</a> (so etwas gibt es!) in einer weniger geeigneten Stadt als Dortmund auszurichten. Huch, und in Stuttgart war er in diesem Jahr auch schon, der Veggie Street Day. Endlich geht hier mal was &#8211; und ich war im Urlaub &#8230;</p>
<p>*P.P.S.: Natürlich esse ich auch keine behinderten Hähnchen, die mit nur einem Bein auf die Welt gekommen sind oder bei einem tragischen Unfall ein Bein verloren haben. Klar! Aber ich esse Fisch und trage somit direkt zur Überfischung der Weltmeere bei. Einen Tod muss man sterben &#8230;</p>
<p>P.P.P.S.: Und hier noch ein <a href="http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EC3382E6677974B6CBD407C0F89531F87~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ-Bericht</a> zum Buch!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F08%2F10%2Fneues-buch-zum-thema-vegetarismus-tiere-essen-von-jonathan-safran-foer%2F&amp;title=Neues%20Buch%20zum%20Thema%20Vegetarismus%3A%20%E2%80%9CTiere%20essen%E2%80%9D%20von%20Jonathan%20Safran%20Foer" id="wpa2a_6"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Rückmeldung!</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2010/07/24/ruckmeldung/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 20:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 2 Wochen Urlaub an der Nordsee in Holland melde ich mich wieder zurück &#8211; freilich ohne mich vorher abgemeldet zu haben (Please-Rob-Me lässt erneut grüßen)! Noch eine Woche lang habe ich frei, quasi Urlaub vom Urlaub. DAS &#8220;Urlaubszitat&#8221; beim ennervierenden Warten auf das Essen in einem furchtbaren Restaurant in einer noch furchtbareren zeeländischen Touristenstadt: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 2 Wochen Urlaub an der Nordsee in Holland melde ich mich wieder zurück &#8211; freilich ohne mich vorher abgemeldet zu haben (<a href="http://pleaserobme.com/" target="_blank">Please-Rob-Me</a> lässt erneut grüßen)! Noch eine Woche lang habe ich frei, quasi Urlaub vom Urlaub.</p>
<p>DAS &#8220;Urlaubszitat&#8221; beim ennervierenden Warten auf das Essen in einem furchtbaren Restaurant in einer noch furchtbareren zeeländischen Touristenstadt:</p>
<p><span id="more-1634"></span>&#8220;Lieber Noch-Koch, koch noch schneller!&#8221;</p>
<p>Das Essen kam dann erfreulicherweise auch irgendwann. Der Appetit verging mir jedoch endgültig, als ich in einer Miesmuschel einen mitgekochten Krebs entdeckte. Wohnte der dort? Das ist anderswo vielleicht eine Delikatesse (wie eine kostbare Perle!), aber auf mich wirkten die kleinen Krebsbeinchen, die sich mir aus der Muschel entgegen reckten, eher ekelerregend.</p>
<p>Ansonsten war es toll! Das Kind hat NICHT Fahrradfahren gelernt (es  muss vorher noch 3-5 cm wachsen), wir konnten im Schnitt bis 9 Uhr morgens ausschlafen &#8211; weil das Kind im Schnitt erst um 23 Uhr geschlafen hat. Wir haben erwartungsgemäß viel Fisch gegessen und das Kind hat gelernt, dass Tauben, weil sie weißes Fleisch haben Fische sind und dass Schweine und Kühe, wenn man sie tötet, zu Fleisch werden.</p>
<p>Wir haben in der Nordsee gebadet, den Rotterdamer Zoo besucht, viel <a href="http://aerobie.com/" target="_blank">Aerobie</a> gespielt und ziemlich süße Katzenkinder im Ferienpark gestreichelt.</p>
<p>Meine Urlaubslektüre:</p>
<p>David Foster Wallace &#8220;Unendlicher Spaß&#8221;: Zu anspruchsvoll für den Urlaub, bisher etwa 300 Seiten von 1500 (!!!) geschafft.</p>
<p>John Irving &#8220;Gottes Werk und Teufels Beitrag&#8221;: Ziemlich gut, hätte ich von Anfang an lesen sollen, ebenfalls etwa 300 Seiten geschafft. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen noch ein wenig zum Lesen komme.</p>
<p>Urlaubslektüre von Jörg:</p>
<p>Zwei Inspektor-Rebus-Romane von Ian Rankin, von vorne bis hinten durchgelsesen. Ich bin so neidisch! Wie kann es sein, dass ich als die &#8220;Expertin&#8221; immer für die Auswahl und den Einkauf der Bücher zuständig bin, aber zum Lesen kommt effektiv nur der Mann?!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F07%2F24%2Fruckmeldung%2F&amp;title=R%C3%BCckmeldung%21" id="wpa2a_8"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unendlich kompliziert!</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2010/04/24/unendlich-kompliziert/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 19:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft für jeden]]></category>
		<category><![CDATA[Gott?]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese gerade ein Buch von David Foster Wallace : &#8220;Die Entdeckung des Unendlichen: Georg Cantor und die Welt der Mathematik&#8220;. Ich bin noch ganz am Anfang  und der Text ist &#8211; wie bei DFW üblich &#8211; gespickt mit ausschweifenden Fußnoten. Es handelt sich um ein geschichts-mathematisches Buch, das sich &#8211; wie der Titel schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1294" title="unendlich" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/unendlich1.jpg" alt="unendlich" width="240" height="185" />Ich lese gerade ein Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Foster_Wallace" target="_blank">David Foster Wallace</a> : &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Entdeckung-Unendlichen-Cantor-Mathematik/dp/3492254934/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1272131777&amp;sr=8-5" target="_blank">Die Entdeckung des Unendlichen: Georg Cantor und die Welt der Mathematik</a>&#8220;. Ich bin noch ganz am Anfang  und der Text ist &#8211; wie bei DFW üblich &#8211; gespickt mit ausschweifenden Fußnoten.</p>
<p>Es handelt sich um ein geschichts-mathematisches Buch, das sich &#8211; wie der Titel schon sagt &#8211; mit der Entdeckung des Unendlichen befasst, vor allem mit den Erkenntnissen des deutschen Mathematikers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor" target="_blank">Georg Cantor</a> zu diesem Thema. Bis jetzt kann ich dem Inhalt noch einigermaßen folgen, allerdings hoffe ich, dass es nicht noch viel mathematischer wird &#8230;</p>
<p><span id="more-1288"></span>Inspiriert von der Lektüre habe ich nun eine &#8220;Vorher-Idee&#8221; (also bevor ich eigentlich ein Fazit für mich aus dem Buch ziehen kann, bin erst im Vorgeplänkel auf S. 74) von &#8220;Unendlich&#8221; entwickelt. Meine Idee lautet:<br />
&#8220;Unendlich&#8221; gibt es nur als abstrakten Begriff, weil nämlich &#8220;in Echt&#8221; alles absolut zählbar ist. Stelle man sich vor, man müsste alle vorhandenen Atome im Universum zählen, dann käme man auf einen sehr sehr hohen, für uns nicht mehr greifbaren, letztlich aber absoluten Wert. Als Quantenphysiker könnte man diesen Wert noch vervielfältigen, indem man die Elektronen und Neutronen und anderen Onen zählt. Sehr wahrscheinlich gibt es noch schlauere Leute, denen weitere zählbare Objekte einfallen, die NOCH häufiger vorkommen als die genannten Onen, aber letztlich landet man doch immer bei einer endlichen Zahl. Alle weiteren Maßnahmen, mit denen man sich der Unendlichkeit annähert, indem man z.B. die schon unglaublich hohe Zahl der gesamte Atome im Universum multipliziert oder durch Werte &lt;1 dividiert, sind nur noch abstrakte Hausnummern, die nichts Konkretes mehr beschreiben.  Somit wäre das Unendliche völlig abstrakt und unkonkret &#8211; um nicht zu sagen: nicht vorhanden &#8211; und wir müssen uns nicht mehr so demütig und ehrfürchtig vor ihm verbeugen. Außerdem müsste uns nicht mehr schwindelig werden, wenn wir versuchen, uns Unendliches vorzustellen, weil uns einfach klar wäre, dass allein das Vorhaben schon Quatsch ist &#8230;</p>
<p>Meine Erkenntnisse entbehren sicherlich nicht einiger Banalität. Für Mathematiker, Physiker oder Philosophen ist das wahrscheinlich lächerlich, was ich da von mir gebe. Für mich ist es aber wenigstens mal nachdenkenswert &#8230;</p>
<p>Ich bin gespannt, zu welcher Erkenntnis Cantor und DFW kamen und ob irgendetwas von meiner &#8220;Vorher-Idee&#8221; nach der weiteren Lektüre des Buches noch Bestand haben wird &#8230;</p>
<p>Mehr Erkenntnis geht doch immer &#8211; oder etwa nicht?</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F04%2F24%2Funendlich-kompliziert%2F&amp;title=Unendlich%20kompliziert%21" id="wpa2a_10"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zurück aus den Niederlanden!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 20:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
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		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo! Gerade sind wir wieder aus unserem Osterurlaub zurückgekommen, daher die Blog-Pause. Ich hab&#8217; gelesen (siehe auch pleaserobme), dass man seine Urlaube ja nicht so ohne Weiteres im WWW ankündigen sollte, deshalb habe ich es mal brav vermieden, mich hier ausführlich zu verabschieden. Wir waren in Süd-Holland (fast Zeeland) an der Nordsee und es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><img class="alignleft size-full wp-image-1214" title="29032010191" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/29032010191.jpg" alt="29032010191" width="540" height="406" />Hallo!</h1>
<p>Gerade sind wir wieder aus unserem Osterurlaub zurückgekommen, daher die Blog-Pause. Ich hab&#8217; gelesen (siehe auch <a href="http://pleaserobme.com/" target="_blank">pleaserobme</a>), dass man seine Urlaube ja nicht so ohne Weiteres im WWW ankündigen sollte, deshalb habe ich es mal brav vermieden, mich hier ausführlich zu verabschieden.<br />
Wir waren in Süd-Holland (fast Zeeland) an der Nordsee und es war herrlich. Wir hatten fast jeden Tag tolles sonniges Wetter und waren viel am Strand. Das Kind fand den riesigen Sandkasten großartig und wir haben alle etwas Farbe bekommen.</p>
<p><span id="more-1212"></span>Kulinarisch haben wir uns an Fisch, Fisch und Fisch delektiert. Das war sooo lecker (mein Vegetarismus schließt Fisch ein [aber Fischstäbchen aus!], dass nennt man dann wohl Pescetarismus).<br />
Die Taskforce &#8220;Abnehmen 2010&#8243; wurde damit sicherlich auch wieder um mindestens 1 kg torpediert (kennt jemand holländischen Vla? Und Stroopwaffeln?), aber es gibt ja zum Glück jeden Tag aufs Neue ein Morgen, an dem man sich wieder zusammenreißen kann. Mein Morgen ist morgen &#8211; Montag! Klar. Ich habe Angst vor der Waage, aber ich verknüpfe den nächsten Abnehmerfolg von 5 kg mit einem dringend fälligen Friseurtermin. Wenn ich nicht abnehme und mir so den Friseurbesuch nicht &#8220;verdiene&#8221;, dann bin ich nicht nur unansehlich kopfabwärts sondern auch oberhalb des Kopfes und rundherum und das muss ja nicht sein.</p>
<p>Ostern war auch toll. Das Kind hat in einer Regenpause (Ostersonntag war das Wetter noch nicht so schön) die Ostergaben rund um das Ferienhäuschen herum gesucht und gefunden und ich frage mich, wieso es mir so leicht fällt, dem Kind einen vom Osterhasen zu erzählen (und vom Nikolaus auch), aber das Christkind kommt mir garantiert nicht ins Haus. Naja, Nikolaus und Osterhase sind halt wirklich zwei tolle Disziplinarmaßnahmen, die ich nicht abschaffen möchte, auch wenn ich das als Nicht-Gläubige konsequenterweise eigentlich tun müsste. Die beiden kann man nämlich schon weit vor den Feierlichkeiten als Lock- oder Drohmittel ins Feld bringen und zur Not auch noch nach Ostern und Nikolaus anrufen, damit sie die leckeren Süßigkeiten wieder abholen, wenn das Kind frech ist. Das Christkind stellt da m.E. nicht so eine Autorität dar, es ist ja auch noch ein Baby &#8230; (oder ein junges, Loreley-ähnliches Wesen wie in Nürnberg? Oder ein Engel? Eine Fee? Mir fehlt wahrscheinlich einfach eine konkrete Vorstellung vom Christkind, damit kann ich dem Kind natürlich dahingehend auch nichts vermitteln)</p>
<p>Meine Urlaubslektüre, für 8 Tage doch ganz beachtlich, wie ich finde:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Prickel-J%C3%B6rg-Juretzka/dp/3867890048/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1271014529&amp;sr=1-5" target="_blank"><strong>Jörg Juretzka: Prickel</strong></a> ist ein ziemlich schräger, skurriler Krimi, der im Ruhrgebiet spielt und sehr unterhaltsam ist, wenn man erst mal ein gewisses Stadium der Entspanntheit erreicht hat. Am Anfang fand ich die aberwitzigen Szenen und Dialoge ziemlich nervig, aber dann war ich loggä und fand&#8217;s ziemlich prickelnd und sehr sehr lustig.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/ewig-gr%C3%BC%C3%9Ft-das-Moppel-Ich/dp/3810506796/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1271014372&amp;sr=1-1" target="_blank"><strong>Susanne Fröhlich: Und ewig grüßt das Moppel-Ich</strong></a> ist die Fortsetzung von &#8220;Moppel-Ich: Der Kampf mit den Pfunden&#8221; und eigentlich eine völlig hinderliche Lektüre, wenn man sich eben NICHT mit seinen Kilos zu viel abfinden will. Frau Fröhlich schreibt aber gewohnt amüsant und bietet somit eine sehr unterhaltsame und für einen Moppel auch oft sehr tröstliche Lektüre. Allerdings verschwendet sie imho etwas zu viel Zeit damit, sich über offensive Schlankheitsfanatiker aufzuregen und darüber, wie viel Häme, Hass und Schadenfreude ihr nach ihrer erneuten Gewichtszunahme entgegen gebracht wurde. So viel Rechtfertigung hätte sie eigentlich gar nicht nötig gehabt, aber ich verstehe ihren Frust.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Vergebung-3-Roman-Stieg-Larsson/dp/3453434064/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1271014214&amp;sr=8-1" target="_blank"><strong>Stieg Larsson: Vergebung</strong></a> ist der dritte Teil der Blomkvist/Salander-Trilogie und genau wie die beiden Vorgänger &#8220;Verblendung&#8221; und &#8220;Verdammnis&#8221; sehr spannend. Ich bin noch nicht durch und hoffe, dass ich auch nach dem Urlaub noch die Zeit zum Weiterlesen finden werde. Übrigens habe ich den ersten Band schon gelesen, als die Bücher noch nicht auf der Bestseller-Liste standen. Eine Buchhändlerin in einem kleinen Laden hat mir die Reihe schon vor 1,5 Jahren als Geheimtipp empfohlen.</p>
<p>Als Hörbuch habe ich noch <strong><a href="http://www.amazon.de/stille-Herr-Genardy-Audio-CDs/dp/3785710704/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1271014611&amp;sr=1-4" target="_blank">&#8220;Der stille Herr Genardy&#8221; von Petra Hammesfahr</a></strong> (gelesen von Iris Berben) konsumiert. Ich muss allerdings sagen, dass ich die Erzählung so bedrückend und krass fand (Herr Genardy hat ein ungesundes Faible für kleine Mädchen), dass ich die Geschichte nicht so recht &#8220;genießen&#8221; konnte. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob dieses Buch für entsprechend veranlagte Männer nicht etwas zu stimulierend sein könnte. Neee, ich weiß nich. Kann ich nicht weiter empfehlen, vor allem nicht, wenn man selbst ein kleines Kind hat.</p>
<p>Ein kleines Problem haben wir jetzt nach dem Urlaub: Einer unserer beiden Kater ist nicht da! Arggh. Der andere hat uns sehr leidenschaftlich empfangen, aber der kleine freche Paul ist weg! Ich hoffe echt, der kommt wieder.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F04%2F11%2Fzuruck-aus-den-niederlanden%2F&amp;title=Zur%C3%BCck%20aus%20den%20Niederlanden%21" id="wpa2a_12"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kinderbuch &#8211; es geht weiter!</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2009/12/05/kinderbuch-es-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 22:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: goldenJAY Kleiner Zwischenstand zum Kinderbuchprojekt &#8211; wen es interessiert &#8230; Eine Illustratorin hatte ich ja gefunden, aber davon allein ist natürlich noch kein Buch fertig&#8230; Am Donnerstag haben meine Illustratorin A. und ich uns getroffen und uns gegenseitig in unser künstlerisches Werken und Wirken eingeführt. Ich habe ihr meine Geschichte präsentiert und sie hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-344" title="Baumgedicht" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/Baumgedicht.jpg" alt="Baumgedicht" width="240" height="240" />Foto: <a title="goldenJAY" href="http://www.flickr.com/photos/34840754@N06/" target="_blank">goldenJAY</a></p>
<p>Kleiner Zwischenstand zum Kinderbuchprojekt &#8211; wen es interessiert &#8230; Eine Illustratorin hatte ich ja gefunden, aber davon allein ist natürlich noch kein Buch fertig&#8230;</p>
<p>Am Donnerstag haben meine Illustratorin A. und ich uns getroffen und uns gegenseitig in unser künstlerisches Werken und Wirken eingeführt. Ich habe ihr meine Geschichte präsentiert und sie hat mir ihre Mappe mit ihren super coolen Illustrationen und Bildern/Skizzen/Comics gezeigt.<br />
Wir haben bei Pizza und Bier hin und her gebrainstormt und darüber gesprochen, wie wir uns die Figuren vorstellen und das ganze Setting. Dabei sind uns richtig witzige und alberne Ideen gekommen. Jetzt wird A. erst einmal ein paar Studien zu den Charakteren erstellen, vielleicht auch in verschiedenen grafischen Stilrichtungen. Dann treffen wir uns wieder und überlegen, wie es weitergehen soll.<br />
Das Ganze ist wirklich aufregend, vor allem, weil wir noch gar nicht wissen, was von der ursprünglichen Geschichte übrigbleiben wird&#8230; Hach, ich freu&#8217; mich so. Das macht Spaß!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2009%2F12%2F05%2Fkinderbuch-es-geht-weiter%2F&amp;title=Kinderbuch%20%26%238211%3B%20es%20geht%20weiter%21" id="wpa2a_14"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Die Stadt der Blinden&#8221; &#8211; die Literaturverfilmung</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2009/11/28/die-stadt-der-blinden-die-literaturverfilmung/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Film/Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Stadt der Blinden]]></category>
		<category><![CDATA[Saramago]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern haben wir die Literaturverfilmung  &#8220;Die Stadt der Blinden&#8221; auf DVD angeschaut (das Buch von José Saramago habe ich hier bereits besprochen!). Regie führte Fernando Meirelles und das  Drehbuch ist von Don McKellar. Beide waren mir vorher kein Begriff, ich bin auf dem Gebiet aber auch nicht so bewandert. Abgesehen davon, dass die Handlung im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-282" title="Stadt d. Blinden DVD" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/Stadt-d.-Blinden-DVD.jpg" alt="Stadt d. Blinden DVD" width="240" height="240" /></p>
<p>Gestern haben wir die Literaturverfilmung  &#8220;Die Stadt der Blinden&#8221; auf DVD angeschaut (das Buch von José Saramago habe ich <a title="hier" href="http://www.wortdealer.de/?p=37" target="_blank">hier</a> bereits besprochen!). Regie führte Fernando Meirelles und das  Drehbuch ist von Don McKellar. Beide waren mir vorher kein Begriff, ich bin auf dem Gebiet aber auch nicht so bewandert.</p>
<p>Abgesehen davon, dass die Handlung im Film natürlich stark verkürzt dargestellt wurde (viele im Buch starke Szenen fehlten) und demnach auch zahlreiche Dialoge entfallen sind, die im Buch die Wesenszüge der Protagonisten viel besser herausarbeiten, fand ich die Umsetzung doch ganz passabel. Vor allem die im Film dargestellten Bilder (v.a. von der Nervenheilanstalt und später auch auf der Straße), entsprachen ziemlich übereinstimmend dem, was ich mir bei der Lektüre vorgestellt habe. Oft wird man ja beim Betrachten einer Literaturverfilmung bereits rein visuell enttäuscht&#8230;</p>
<p><span id="more-281"></span>Die Schauspieler (u.a. Mark Ruffalo als der Arzt, Julianne Moore als Frau des Arztes, und Gael Garcia Bernal als Bösewicht) haben in meinen Augen eine solide Leistung abgeliefert. Ich stelle es mir ziemlich schwierig vor, als Sehender einen Blinden zu spielen&#8230;.</p>
<p>Was mich im bei der Lektüre des Buches positiv überraschte war, dass die Geschichte nach der Flucht aus der Nervenheilanstalt noch weiterging und auch weiterhin ziemlich spannend  blieb, obwohl ja die Flucht aus der Sanatorium-Hölle bereits wie ein kleines Happy End erschien. Hier wurde beim Film zum Ende hin extrem gekürzt, was ich ziemlich schade fand, weil ich das Leben der Blinden unter Blinden in den Straßen der verwahrlosten Stadt mindestens genauso interessant fand, wie die vorausgehende beklemmende Situation während der &#8220;Kasernierung&#8221;.</p>
<p>Jörg fand den Film nicht so doll. Ich frage mich, ob das daran liegt, dass er das Buch nicht gelesen hat. Vielleicht habe ich ja auch beim Anschauen des Filmes meine starken Eindrücke aus dem Buch einfach &#8220;mitgenommen&#8221; und mit der filmischen Darstellung verwoben, so dass ich die Defizite nicht so wahrgenommen habe&#8230;</p>
<p>Zugegeben, nach dem Lesen des Buches war ich richtig elektrisiert und gefesselt von der Geschichte. Das ging mir nach dem Ansehen der Verfilmung gar nicht so. Aber welche Verfilmung hat schon je ein Buch übertroffen? Mir fällt dazu kein Beispiel ein.</p>
<p>Meine Empfehlung: Lest das Buch und spart Euch den Film, er ist zwar ganz gut umgesetzt, kommt aber an die Intensität des Buches überhaupt nicht heran. Wenn&#8217;s Euch interessiert, dann seht auch den Film, wenn Ihr gerade keine andere DVD im Haus habt.</p>
<p>Wer gar keine Zeit oder Lust zum Lesen hat sollte sich den Film unbedingt anschauen, weil die Story einfach so genial ist und eben auch filmisch passabel umgesetzt.</p>
<p>Bei <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Stadt_der_Blinden_%28Film%29" target="_blank">Wikipedia </a>(und sicher auch in anderen Movie-Datenbanken) findet man noch eine ausführlichere Analyse des Films.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2009%2F11%2F28%2Fdie-stadt-der-blinden-die-literaturverfilmung%2F&amp;title=%26%238220%3BDie%20Stadt%20der%20Blinden%26%238221%3B%20%26%238211%3B%20die%20Literaturverfilmung" id="wpa2a_16"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gefunden! Illustrator für Kinderbuch</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2009/11/17/suche-illustrator-fur-kinderbuch/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 22:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[für]]></category>
		<category><![CDATA[gesucht]]></category>
		<category><![CDATA[Illustrator]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ein Kinder-/Bilderbuch geschrieben (und eben leider nicht gemalt&#8230;) und zur weiteren Umsetzung brauche ich noch einen Illustrator, der richtig originell und vielleicht sogar &#8220;künstlerisch wertvoll&#8221; ein solches Kinderbuch illustrieren kann. Für den Inhalt benötigt werden 9 Doppelseiten (auf einer Doppelseite ist wahrscheinlich jeweils eine Szene dargestellt). Dann fehlt natürlich noch ein Titelbild&#8230;. Mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-177" title="Illustration" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/Illustration1.jpg" alt="Illustration" width="203" height="258" />Ich habe ein Kinder-/Bilderbuch geschrieben (und eben leider nicht gemalt&#8230;) und zur weiteren Umsetzung brauche ich noch einen Illustrator, der richtig originell und vielleicht sogar &#8220;künstlerisch wertvoll&#8221; ein solches Kinderbuch illustrieren kann.</p>
<p>Für den Inhalt benötigt werden 9 Doppelseiten (auf einer Doppelseite ist wahrscheinlich jeweils eine Szene dargestellt). Dann fehlt natürlich noch ein Titelbild&#8230;.</p>
<p>Mir schwebt ein Geschäftsmodell vor, bei dem der Illustrator am Absatzhonorar beteiligt ist. Ein Verlag müsste erst aufgesucht und überzeugt werden. Wer hat Lust? Wer kennt jemanden, der Lust hat? Oder besser: Wer KANN sowas?</p>
<p><strong>Nachtrag: Hat sich hoffentlich schon erledigt! Meine neue Illustratorin ist gefunden und Feuer und Flamme für das Projekt. Wir haben VOLL BOCK!</strong></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2009%2F11%2F17%2Fsuche-illustrator-fur-kinderbuch%2F&amp;title=Gefunden%21%20Illustrator%20f%C3%BCr%20Kinderbuch" id="wpa2a_18"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kippis! Helsinki im Herbst</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2009/10/14/kipis/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 16:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Helsinki]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern sind wir aus Helsinki zurückgekommen. 3,5 Tage und 4 Nächte haben wir in dieser wunderschönen Stadt verbracht. Es war ganz schön kalt (obwohl es auch ziemlich frisch war, als wir dann wieder in GOG waren&#8230;). Folgendes ist zur Nachahmung empfohlen: - Kiasma (Museum of contemporary Art), tolle aktuelle Kunst von finnischen und internationalen Künstlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-132" title="lapinkulta" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/lapinkulta.jpg" alt="lapinkulta" width="520" height="400" /></p>
<p>Gestern sind wir aus <strong>Helsinki </strong>zurückgekommen. 3,5 Tage und 4 Nächte haben wir in dieser wunderschönen Stadt verbracht. Es war ganz schön kalt (obwohl es auch ziemlich frisch war, als wir dann wieder in GOG waren&#8230;).<br />
<strong><br />
Folgendes ist zur Nachahmung empfohlen:</strong><br />
- Kiasma (Museum of contemporary Art), tolle aktuelle Kunst von finnischen und internationalen Künstlern<br />
- Suomenlinna, die historische Festungsinsel (wunderschön, um bei wunderschönem Wetter rund um die Insel spazieren zu gehen)<br />
- Shoppen in zahllosen Shopping-Zentren (ich frage mich allen Ernstes, wie sich soooo viele Geschäfte für soooo wenig finnische Einwohner &#8211; na gut, und Touristen &#8211; halten können)<br />
- Ein 3-Tages-Public-Transport-Ticket für 13,- Euro kaufen! Das ist verglichen mit den ÖNV-Preisen unserer deutschen Großstädte ein richtiges Schnäppchen. Wer eszessiv Sightseeing betreiben will, kann sich auch die Helsinki-Card mit kostenlosem Eintritt in fast alle Museen und anderen Vergünstigungen kaufen.<br />
- Restaurant &#8220;Fishmarket&#8221; direkt am Marktplatz (wow, wir haben luxuriös diniert, es war der Knaller, wobei die Flasche Wein für 47,- Euro natürlich schon ziemlich grenzwertig teuer war)<br />
- Der Kauppatori (Marktplatz) ist ein toller Ort zum Flanieren, Schnabulieren und Kaffee mit Munki (sowas wie ein Berliner) essen/trinken. Bei strahlend blauem Himmel ist das natürlich besonders schön. Auch besondersch schön aunzusehen, die frischen Waren, farbenfrohe Beeren, Pilze, Fisch, Gemüse, Obst, was das Herz begehrt&#8230;<br />
- Die alte Nokia-Kabelfabrik in Ruoholathi beherbergt zahlreiche kulturelle Einrichtungen. Das Fotomuseum war ganz interessant, es gab eine Ausstellung zum Thema &#8220;Finnische Fotobücher&#8221; zu sehen.<br />
- Natürlich SAUNA! Nahezu jede finnische Familie besitzt eine, nach der Sauna ist Sauna-Bier ziemlich geeignet, um den Flüssigkeitsverlust zu kompensieren. (wenn man zu Gast ist empfiehlt es sich, die Biervorräte der Gastgeber hin und wieder aufzufüllen&#8230; Man vergisst so leicht, wie &#8220;kostbar&#8221; Bier hier ist&#8230;. s.u.)</p>
<p><strong>Vermeiden sollte man Folgendes:</strong><br />
<span id="more-64"></span>- Warme Kleidung vergessen! Anfang Oktober sind Mantel, Mütze, Handschuhe und Schal für Nichteinheimische überlebenswichtig. Für Einheimische wäre es tödlich, bereits jetzt die scharfen Geschütze gegen die Kälte aufzufahren, der Winter hat mit -20° C noch einiges zu bieten.<br />
- Vor 1 Uhr am Samstag einen Nachtclub aufsuchen. Dann ist nämlich noch rein gar nichts los&#8230;<br />
- Auf der Suche nach einem netten Club in die entlegenste In-Area fahren, (Lost in Kallio&#8230; könnte ein neuer Kaurismäki-Streifen werden) man verläuft sich, landet letztendlich vor einem der hipsten Clubs, hat dann aber doch keine Lust mehr auf Abtanzen. Besser man bleibt mal in der City, dort ist die Auswahl auch gigantisch und besser zu finden.<br />
- Die Alkoholpreise aus den Augen verlieren. Für 14 Dosen 0,33 l Bier bezahlt man im Supermarkt schlappe 22 Euro&#8230;. Da schmeckt das Bier doch gleich doppelt so gut&#8230;</p>
<p>Sonst haben wir &#8211; glaube ich &#8211; alles richtig gemacht&#8230;</p>
<p><strong>Verwendete Reiseliteratur:</strong><br />
Kulturschock Finnland, Ildikó Hamós, Ilari Sohlo, REISE Know How  (sehr nett als Lektüre davor)<br />
Helsinki und Umgebung, DUMONT direkt (enthält alles Wichtige, kurz, bündig, gut)</p>
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