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	<title>WORTdealer &#187; Wissenschaft für jeden</title>
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	<description>&#34;Alles muss raus - und der Junge auch!&#34;</description>
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		<title>Unendlich kompliziert!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 19:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft für jeden]]></category>
		<category><![CDATA[Gott?]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese gerade ein Buch von David Foster Wallace : &#8220;Die Entdeckung des Unendlichen: Georg Cantor und die Welt der Mathematik&#8220;. Ich bin noch ganz am Anfang  und der Text ist &#8211; wie bei DFW üblich &#8211; gespickt mit ausschweifenden Fußnoten. Es handelt sich um ein geschichts-mathematisches Buch, das sich &#8211; wie der Titel schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1294" title="unendlich" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/unendlich1.jpg" alt="unendlich" width="240" height="185" />Ich lese gerade ein Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Foster_Wallace" target="_blank">David Foster Wallace</a> : &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Entdeckung-Unendlichen-Cantor-Mathematik/dp/3492254934/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1272131777&amp;sr=8-5" target="_blank">Die Entdeckung des Unendlichen: Georg Cantor und die Welt der Mathematik</a>&#8220;. Ich bin noch ganz am Anfang  und der Text ist &#8211; wie bei DFW üblich &#8211; gespickt mit ausschweifenden Fußnoten.</p>
<p>Es handelt sich um ein geschichts-mathematisches Buch, das sich &#8211; wie der Titel schon sagt &#8211; mit der Entdeckung des Unendlichen befasst, vor allem mit den Erkenntnissen des deutschen Mathematikers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor" target="_blank">Georg Cantor</a> zu diesem Thema. Bis jetzt kann ich dem Inhalt noch einigermaßen folgen, allerdings hoffe ich, dass es nicht noch viel mathematischer wird &#8230;</p>
<p><span id="more-1288"></span>Inspiriert von der Lektüre habe ich nun eine &#8220;Vorher-Idee&#8221; (also bevor ich eigentlich ein Fazit für mich aus dem Buch ziehen kann, bin erst im Vorgeplänkel auf S. 74) von &#8220;Unendlich&#8221; entwickelt. Meine Idee lautet:<br />
&#8220;Unendlich&#8221; gibt es nur als abstrakten Begriff, weil nämlich &#8220;in Echt&#8221; alles absolut zählbar ist. Stelle man sich vor, man müsste alle vorhandenen Atome im Universum zählen, dann käme man auf einen sehr sehr hohen, für uns nicht mehr greifbaren, letztlich aber absoluten Wert. Als Quantenphysiker könnte man diesen Wert noch vervielfältigen, indem man die Elektronen und Neutronen und anderen Onen zählt. Sehr wahrscheinlich gibt es noch schlauere Leute, denen weitere zählbare Objekte einfallen, die NOCH häufiger vorkommen als die genannten Onen, aber letztlich landet man doch immer bei einer endlichen Zahl. Alle weiteren Maßnahmen, mit denen man sich der Unendlichkeit annähert, indem man z.B. die schon unglaublich hohe Zahl der gesamte Atome im Universum multipliziert oder durch Werte &lt;1 dividiert, sind nur noch abstrakte Hausnummern, die nichts Konkretes mehr beschreiben.  Somit wäre das Unendliche völlig abstrakt und unkonkret &#8211; um nicht zu sagen: nicht vorhanden &#8211; und wir müssen uns nicht mehr so demütig und ehrfürchtig vor ihm verbeugen. Außerdem müsste uns nicht mehr schwindelig werden, wenn wir versuchen, uns Unendliches vorzustellen, weil uns einfach klar wäre, dass allein das Vorhaben schon Quatsch ist &#8230;</p>
<p>Meine Erkenntnisse entbehren sicherlich nicht einiger Banalität. Für Mathematiker, Physiker oder Philosophen ist das wahrscheinlich lächerlich, was ich da von mir gebe. Für mich ist es aber wenigstens mal nachdenkenswert &#8230;</p>
<p>Ich bin gespannt, zu welcher Erkenntnis Cantor und DFW kamen und ob irgendetwas von meiner &#8220;Vorher-Idee&#8221; nach der weiteren Lektüre des Buches noch Bestand haben wird &#8230;</p>
<p>Mehr Erkenntnis geht doch immer &#8211; oder etwa nicht?</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F04%2F24%2Funendlich-kompliziert%2F&amp;title=Unendlich%20kompliziert%21" id="wpa2a_2"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaft für jeden: Wirksamkeit von Probiotika</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2010/03/28/wissenschaft-fur-jeden-nachtrag-zur-probiotik/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 14:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft für jeden]]></category>
		<category><![CDATA[Probiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem letzten Artikel hatte ich ja angekündigt, mir den Review-Artikel zur Nützlichkeit von probiotischen Präparaten anzuschauen. Das habe ich inzwischen getan. Ich zitiere aus folgendem Artikel: Deibert P, König D, Becker G, Berg A. Sinnvoller Einsatz von Probiotika in Prävention und Therapie. Dtsch Med Wochenschr 2010; 135: 345-349. Stuttgart: Thieme. Hier die Ergebnisse: Probiotika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a href="http://www.wortdealer.de/2010/03/23/wann-gibts-wieder-wetter/" target="_blank">letzten Artikel</a> hatte ich ja angekündigt, mir den Review-Artikel zur Nützlichkeit von probiotischen Präparaten anzuschauen. Das habe ich inzwischen getan. Ich zitiere aus folgendem Artikel:<br />
<a href="https://www.thieme-connect.de/ejournals/abstract/dmw/doi/10.1055/s-0030-1249168" target="_blank"><em>Deibert P, König D, Becker G, Berg A.  Sinnvoller Einsatz von Probiotika in Prävention und Therapie. Dtsch Med  Wochenschr 2010; 135: 345-349. Stuttgart: Thieme.</em></a> Hier die Ergebnisse:</p>
<p><span id="more-1153"></span><strong>Probiotika bei Kindern</strong></p>
<ul>
<li>Bei Kindern mit atopischen Ekzem (<strong>Neurodermitis</strong>) können die Symptome durch Gabe von Probiotika (Lactobacillus GG) signifikant verbesser werden. Auch das präventive Potenzial bei atopischem Ekzem wird positiv beurteilt. Diskutiert wird sogar auch eine pränatale probiotische Behandlung der Mütter, die Datenlage hierzu reicht aber noch nicht aus.</li>
<li>Die präventive Gabe von Lactobacillus GG in KiTas resultiert in signifikant verringerten <strong>Durchfallepisoden </strong>bei den Kindern.</li>
<li>Zur Prävention einer <strong>Antibiotika-assoziierten Diarrhoe</strong> könnten Lactobacillus GG oder Saccharomyces boulardii hilfreich sein.</li>
</ul>
<p><strong>Probiotika bei Erwachsenen</strong></p>
<ul>
<li>Präventiv kann beim Erwachsenen mit Sacccharomyces boulardii eine <strong>Antibiotika-induzierte Diarrhoe </strong>durch Clostridium difficile verhindert werden. Allerdings müssen dies weitere Studien noch bestätigen, da es widersprüchliche Angaben gibt. Hm.</li>
<li>Probiotika (Bifidobacterium infantis) könnten auch beim <strong>Reizdarmsyndrom </strong>hilfreich sein. Weitere Studien hierzu sind nötig, aber eine versuchsweise Therapie bei Betroffenen scheint gerechtfertigt.</li>
<li>Probiotika können die Nebenwirkungen einer Eradikationstherapie von <strong>Helicobacter pylori </strong>verringern.</li>
<li><strong>Möglicherweise </strong>können Probiotika die <strong>Infektanfälligkeit </strong>reduzieren (grob das, was Actimel und Co. so versprechen).</li>
</ul>
<p><strong>Probiotika und Adipositas</strong></p>
<ul>
Man hat festgestellt, dass sich die Darmflora von adipösen und schlanken Menschen unterscheidet. Kinder, die bis zum 7. Lebensjahr übergewichtig geworden sind, zeigten eine geringere Zahl von Bifidobakterien und eine erhöhte Zahl von Staphylokokkus aureus. Eine veränderte Darmflora scheint einem Übergewicht voraus zu gehen, das wurde auch in Experimenten mit Mäusen gezeigt. Weitere Daten gibt es bisher leider nicht (ich hätte mir mehr versprochen). Hier muss also noch weiter geforscht werden.
</ul>
<p>Übrigens war in dem Artikel nicht einmal von Joghurts die Rede, immer nur von probiotischen &#8220;Präparaten&#8221;. Ich habe mal recherchiert und herausgefunden, dass es sich dabei meist um Kapseln handelt, die die Magenpassage überstehen. Ich weiß nicht, wie es beim Verzehr von probiotischem Joghurt ist, ob die Bakterien das saure Milieu des Magens überhaupt überleben? Diese ganzen Studien wurden auf jeden Fall ganz bestimmt und sicher nicht mit Actimel peroral durchgeführt.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F03%2F28%2Fwissenschaft-fur-jeden-nachtrag-zur-probiotik%2F&amp;title=Wissenschaft%20f%C3%BCr%20jeden%3A%20Wirksamkeit%20von%20Probiotika" id="wpa2a_4"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaft für jeden: Wie funktioniert eigentlich ein Einlauf?</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2010/01/13/wissenschaft-fur-jeden-wie-funktioniert-eigentlich-ein-einlauf/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 22:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft für jeden]]></category>
		<category><![CDATA[Einlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Klo]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen. Jetzt geht&#8217;s ans Eingelaufene! Material: Wie bereits gesagt, gehören viele anständige Einläufe zu einem anständigen Fasten einfach dazu. Sonst kommt es zu unschönen Ablagerungen im Darm oder gar zu Hungergefühlen, die ja nun wirklich niemand brauchen kann. Für einen Einlauf benötigt man ein spezielles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-670" title="Einlauf" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Einlauf.jpg" alt="Einlauf" width="751" height="580" /></p>
<p>Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen. Jetzt geht&#8217;s ans Eingelaufene!</p>
<p><strong>Material:</strong> Wie bereits gesagt, gehören viele anständige Einläufe zu einem anständigen Fasten einfach dazu. Sonst kommt es zu unschönen Ablagerungen im Darm oder gar zu Hungergefühlen, die ja nun wirklich niemand brauchen kann. Für einen Einlauf benötigt man ein spezielles &#8220;Gerät&#8221;, das im Fachjargon Irrigator genannt wird. Dieses Gerät besteht aus einem Plastikgefäß, das etwa einen Liter Flüssigkeit fasst. Es hat unten einen kleinen Auslassstutzen, auf den ein Schlauch gesteckt wird. Am Ende des Schlauches steckt ein Adapter mit einem Hahn, der mit den beiden Positionen AUF und ZU seine Funktionalität entfaltet. Auf den Verschlusshahn schraubt oder steckt man dann das so genannte Darmrohr. Handelsübliche Irrigatoren werden allerdings nur mit einem sehr kurzen (etwa 15-20 cm), starren und relativ dicken Darmrohr geliefert. Im Sanitätsfachhandel (oder von <a title="Aloisia" href="http://www.viola-fasten.de" target="_blank">Aloisia</a>) erhält man aber etwa 40 cm lange flexible dünne Kunststoffrohre, die viel besser für unsere Zwecke geeignet sind.</p>
<p><strong>Vorbereitung:</strong> Zunächst füllt man etwa einen Liter lauwarmes Wasser in das Gefäß (kalt geht auch &#8211; brrrr &#8211; soll sogar besser wirken). Man benötigt eine Vorrichtung, wie z.B. einen Haken, mit der man den Becher mindestens türklinkenhoch aufhängen kann. Je höher desto besser, wegen der Schwerkraft, klar. Aber zu hoch darf das Ding nicht hängen, weil der Schlauch sonst zu kurz wird, auch klar. Nun lässt man über den Praktischen AUF-ZU-Hahn gerade so viel Wasser aus dem Eimer in z.B. die Badewanne ab, bis sich keine Luftblasen mehr im Schlauch befinden. Wir wollen ja keine künstlichen Pupse erzeugen&#8230; Dann kann es fast losgehen. Damit es besser flutscht sollte man allerdings unbedingt noch das Darmrohr mit Vaseline (oder Handcreme) einfetten und den eigenen Anus auch.</p>
<p><span id="more-669"></span><strong>Durchführung:</strong> Nun geht es in die Grundpositition. Man kniet sich auf den Boden und stützt die Hände vorne ab. Dabei wählt man seine Position so, dass der Schlauch des Irrigators mit dem Popo noch bequem zu erreichen ist. Angeblich kann man sich bei der Prozedur auch auf die linke Seiten legen, das habe ich allerdings noch nie probiert. Nun führt man ganz langsam das lange flexible Darmrohr in selbigen ein. Wenn es mal nicht weitergeht, dann liegt das wahrscheinlich an einer Darmkurve. In diesem Fall zieht man das Rohr nur ein kleines bisschen zurück und meistens geht es dann weiter. Wenn das Darmrohr bis zum Anschlag eingeführt ist, heißt es &#8220;Wasser marsch!&#8221;. Der praktische Hahn wird in die AUF-Position gestellt und die Schwerkraft erledigt ihr Übriges. Das Wasser fließt in den Darm, und zwar ziemlich rasch. Dabei ist es sinnvoll, in der knienden Position seinen Oberkörper nach unten zu verlagern, so dass der Po den höchsten Punkt einnimmt. Den Bauch schön locker lassen, dann kann das Wasser locker fluffig die Windungen des Darms umspülen. Wenn das Irrigatorgefäß glucksende Geräusche macht, heißt das meistens, dass es leer ist und sämtliches Wasser an Ort und Stelle platziert wurde. Nun schließt man wieder den Hahn, zieht das Darmrohr langsam heraus und freut sich, dass der einfache Teil des Ganzen erledigt ist.<br />
Jetzt geht es nämlich erst los! Die Kunst des Einlaufs ist ja nicht etwa, das Wasser zu applizieren, sondern es bei sich zu behalten (wie beim Abnehmen nur andersrum &#8211; versteht die Analogie einer?). Geübte Einlauf-Praktizierer berichten von 30-minütigen &#8220;Haltephasen&#8221;, also mir ist das noch nie gelungen&#8230;. Aber natürlich gibt es ein paar Tricks, mit denen man die Darmentleerung etwas verzögern kann:<br />
- Auf den Rücken legen &#8211; hilft m.E. nicht gut<br />
- indische Brücke (Rückwärtsbrücke) &#8211; erinnert mich zu sehr an meine fruchtlosen Bemühungen, meine Tochter im Mutterleib zum Rumdrehen zu bewegen<br />
- Auf dem Boden mit angezogenen Beinen von links nach rechts wälzen &#8211; das verteilt das Wasser ganz gut im Darm<br />
- Schulterstand (für die nicht Yogis: mit den Füßen an der Wand abstützen bzw. &#8220;Kerze&#8221; machen) &#8211; sieht am bescheuertsten aus, ist aber &#8211; aus eigener Erfahrung &#8211; am erfolgreichsten</p>
<p><strong>Ergebnis:</strong> Nachdem man sich also mit diesen diversen Strategien möglichst lange und möglichst ohne Zuschauer vollkommen lächerlich gemacht hat, ist hoffentlich genug Zeit vergangen, um die bösen Darmrückstände bis in die hintersten Darmwinkel zu lösen. Der Rest ergibt sich dann zwangsläufig und ist normalerweise innerhalb von 10 Minuten erledigt. I spare you the details &#8230;</p>
<p><strong>Wichtig ist, was hinten raus kommt!</strong></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F01%2F13%2Fwissenschaft-fur-jeden-wie-funktioniert-eigentlich-ein-einlauf%2F&amp;title=Wissenschaft%20f%C3%BCr%20jeden%3A%20Wie%20funktioniert%20eigentlich%20ein%20Einlauf%3F" id="wpa2a_6"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaft für jeden: Tod auf dem Kopf</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2009/11/27/wissenschaft-fur-jeden-tod-auf-dem-kopf/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 19:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft für jeden]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfstand]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum stirbt man, wenn man zu lange auf dem Kopf steht? Ein Artikel bei SPON, bei dem von einem Mann berichtet wird, der über Kopf in einer Höhlenspalte gefangen war und nach über 24 Stunden Rettungsversuch gestorben ist, lässt mich darüber rätseln, warum man eigentlich irgendwann stirbt, wenn man auf dem Kopf steht. (übrigens stirbt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-274" title="aufm Kopf" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/aufm-Kopf1.jpg" alt="aufm Kopf" width="302" height="309" /></p>
<p><strong>Warum stirbt man, wenn man zu lange auf dem Kopf steht?</strong></p>
<p>Ein <a title="Artikel bei SPON" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,663733,00.html" target="_blank">Artikel bei SPON</a>, bei dem von einem Mann berichtet wird, der über Kopf in einer Höhlenspalte gefangen war und nach über 24 Stunden Rettungsversuch gestorben ist, lässt mich darüber rätseln, warum man eigentlich irgendwann stirbt, wenn man auf dem Kopf steht.</p>
<p>(übrigens stirbt man auch irgendwann, wenn man <em>nicht</em> auf dem Kopf steht&#8230; )</p>
<p>Wenn man im WWW Informationen zum Thema &#8220;Kopfstand&#8221; sucht (ich dachte, mit diesem Suchwort bei der Recherche erfolgreich zu sein, ein Irrtum!), landet man überwiegend auf Yoga-Seiten, die verschiedene Techniken dieser gymnastischen Übung sowie deren Vorzüge, vor allem bezüglich eines verlängerten (!) Lebens, beschreiben. 80 Prozent der Deutschen scheinen Yoga zu praktizieren, gemessen an der Anzahl der Seiten, die es dazu gibt. Die Risikoaufklärung nimmt auf diesen Seiten nur einen geringen Stellenwert ein, allerdings wird darauf hingewiesen, dass Kopfstand eher zu den anspruchsvollen Übungen gehört, wenn nicht sogar die Königsdisziplin beim Yoga ist!</p>
<p>Weiterhin findet man bei Erweiterung des Suchbegriffs auf &#8220;Kopfstand gefährlich/tödlich&#8221; die Fragen von neugierigen Yoga-Anhängern in irgendwelchen Foren, die sich besorgt danach erkundigen, ob man beim Kopfstand sterben kann, wenn man ihn zu häufig oder zu lang praktiziert. Selbsternannte Experten geben dann die Auskunft, dass  das tatsächlich so sei und einem sämtliches Blut in den Kopf sacke. Dabei seien dann die anderen Körperteile nicht mehr versorgt, was sich durch langsames Einschlafen derselben und anschließendes Absterben bemerkbar mache. Waaaas? Ich hoffe mal, dass man länger als 24 Stunden auf dem Kopf stehen muss, bis die Beine absterben. Die Antworten in diesen Foren waren wirklich sehr reduziert und wenig fundiert.</p>
<p><span id="more-263"></span>Dann habe ich meine Suchstrategie geändert und nach &#8220;über-Kopf-hängen&#8221; und Ähnlichem gesucht. Man stößt hierbei auf die Geschichte eines  verrückten Magiers (David Blaine), der gerne durch spektakuläre Aktionen Aufsehen erregt. Einmal ließ er sich für mehrere Tage in einen Eisklotz einfrieren, ein andermal ließ er sich in einem durchsichtigen Sarg lebendig vergraben. Schließlich hielt er es für eine gute Idee, sich in New York für 60 Stunden kopfüber an den Füßen aufhängen zu lassen. Er setzte diesen Plan im September 2008 auch um. Man sollte meinen, dass hiermit wohl belegt sei, dass man nicht stirbt, wenn man so lange über Kopf hängt. Aber der wagemutige Aktionskünstler war gar nicht so kühn. Auf ärztlichen Rat verließ er einmal pro Stunde seine ungewöhnliche Lebenslage um zu trinken, zur Toilette zu gehen und sein Kreislaufsystem zu entlasten. Hier also doch ein Hinweis darauf, dass zu langes Hängen über Kopf der menschlichen Physiologie wohl nicht zuträglich ist.</p>
<p>Weitere Recherchen in diese Richtung brachte mich auf extrem unapettitliche WWW-Seiten, auf denen Foltermethoden und ihre Folgen beschrieben werden, schnell landete ich auch beim umgekehrten Kreuzigen (Petrus wurde angeblich auf eigenen Wunsch hin umgekehrt gekreuzigt) und bei anderen religiösen Themen&#8230; Hierbei musste ich vor allem detaillierte Beschreibungen über zeitgenössische Foltermethoden in China lesen, dazu gibt es wirklich viele Seiten im Netz. Mir ist ziemlich schlecht geworden bei der Lektüre, aber besonders wissenschaftlich waren die Ausführungen zu den Konsequenzen des Überkopfhängens dort auch nicht..</p>
<p>Schließlich bin ich bei meiner Recherche wieder zum ursprünglichen Fall des Höhlenverunglückten zurückgekehrt. Während die deutschen Nachrichtenagenturen nur äußert knapp über den steckengebliebenen Medizinstudenten John Jones berichteten, waren die Informationen in der amerikanischen Presse schon ausführlicher. Die <a title="Hier" href="http://www.nydailynews.com/news/national/2009/11/27/2009-11-27_stuck_utah_cave_explorer_john_jones_packed_much_adventure_into_26_years_of_life.html" target="_blank"> NYdailynews</a> waren nämlich ebenso neugierig wie ich und befragten Ärzte und Wissenschaftler zur Todesursache. Ich übersetze frei:</p>
<ul>
<li>Der kopfüber Steckengebliebene ist wahrscheinlich erstickt.</li>
<li>In der Überkopflage drücken die Leber und die anderne Eingeweide stark auf die Lunge, so dass die Lunge viel mehr Muskelarbeit leisten muss als in aufrechter Position</li>
<li>Das Blut sammelt sich aufgrund der Schwerkraft tatsächlich im Kopf, was zu Hirnschwellung, Hirnblutung, Nierenversagen, Koma und irgendwann zum Tod führt.</li>
</ul>
<p>Weil mir das noch nicht genau genug war, habe ich mich noch ein bisschen weiter im angloamerikanischen WWW herumgetrieben und hier noch ein paar ausführlichere Experten-Meinungen, aus der <a title="Berichterstattung von NBC" href="http://abcnews.go.com/Health/story?id=5844197&amp;page=1" target="_blank">Berichterstattung von ABC</a> im Vorfeld der David-Blaine-Aktion in New York (s.o.) entdeckt. Wieder eine grobe Üersetzung der wichtigsten Fakten:</p>
<ul>
<li>Weil in der aufrechten Position das Herz relativ nah am Gehirn ist, muss es das Blut nicht so hoch pumpen. In der Überkopf-Position allerdings sind die Füße viel weiter vom Herz entfernt als sonst der Kopf. Das Herz muss also das Blut gegen die Schwerkraft weiter nach oben pumpen als gewöhnlich, um auch die Füße mit Blut zu versorgen. Daher steigt der Blutdruck und die Folge im Gehirn können Schlaganfälle und Blindheit durch den erhöhten Augendruck sein.</li>
<li>Das Gehirn ist normalerweise auf die Schwerkraft angewiesen, wenn es darum geht, dass das Blut aus dem Kopf wieder herausströmt. Durch die vermehrte Ansammlung von Blut im Kopf steigt der Druck zusätzlich. Blutgefäße können platzen und es kann zu Blutungen in der Retina oder im Gehirn kommen, epileptische Anfällen und Tod können die Folge sein.</li>
<li>Auch das Atmen fällt in der upside-down-Position schwerer, weil das Zwerchfell ebenfalls umkehrt liegt und die Organe aus dem Bauchraum von oben darauf drücken und die Atemarbeit erschweren.</li>
<li>Wenn die Beine zu schlecht durchblutet sind, kann durch einen starken Sauerstoffmangel, Muskelgewebe absterben (also doch! wow!).</li>
</ul>
<p>Es gibt sie also doch, die Erklärung im Netz, nur nicht auf Deutsch&#8230;</p>
<p>Und das Fazit?  Nicht zu viel Yoga, Freunde!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2009%2F11%2F27%2Fwissenschaft-fur-jeden-tod-auf-dem-kopf%2F&amp;title=Wissenschaft%20f%C3%BCr%20jeden%3A%20Tod%20auf%20dem%20Kopf" id="wpa2a_8"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wissenschaft für jeden: Wie funktioniert Viagra?</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2009/11/26/wissenschaft-fur-jeden-viagra/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft für jeden]]></category>
		<category><![CDATA[Viagra]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Al Fed In der Rubrik &#8220;Wissenschaft für jeden&#8221; möchte ich gerne Life-Science-Dinge leicht verständlich und möglichst kurz(weilig) erklären. Aus effektheischerischen Gründen widmet sich mein erster Beitrag dem Phänomen &#8220;Viagra&#8221;, vielleicht bringt das ja ein paar zusätzliche Klicks auf meinen Blog&#8230; Außerdem habe ich den Eindruck, dass es sich um ein gesellschaftlich hoch aktuelles Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-258" title="Alen_Mannheim" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/Alen_Mannheim.jpg" alt="Alen_Mannheim" width="500" height="230" /><br />
Foto: <a title="Al Fed" href="http://www.flickr.com/photos/al-stan/" target="_blank">Al Fed</a></p>
<p>In der Rubrik &#8220;Wissenschaft für jeden&#8221; möchte ich gerne Life-Science-Dinge leicht verständlich und möglichst kurz(weilig) erklären.<br />
Aus effektheischerischen Gründen widmet sich mein erster Beitrag dem Phänomen &#8220;Viagra&#8221;, vielleicht bringt das ja ein paar zusätzliche Klicks auf meinen Blog&#8230; Außerdem habe ich den Eindruck, dass es sich um ein gesellschaftlich hoch aktuelles Thema handeln muss, wenn ich mir so die Betreffzeilen der Nachrichten in meinem Spamverdacht-Ordner anschaue. Darauf gekommen bin ich eigentlich nur, weil ich heute  im Verlag &#8211; rein beruflich &#8211; ganz kurz über dieses wichtige Thema recherchieren musste&#8230;</p>
<p><span id="more-255"></span>
<p>Viagra® (Wirkstoff: Sildenafil)  ist ein Medikament, dessen Wirkeffekt ich wohl nicht weiter erklären muss. Ursprünglich wurde es für Männer mit erektiler Dysfunktion entwickelt, aber auch kerngesunde Männer greifen gerne auf dieses Mittel zurück, entweder, weil sie so furchtbar schwer zu befriedigende Frauen (oder Männer) haben oder&#8230; Hmmm, mir fällt kein weiterer Grund ein&#8230;</p>
<p>Aus gut unterrichteten Quellen [Lüllmann/Mohr/Hein: Pharmakologie 16. Auflage, Stuttgart: <a title="Thieme" href="http://www.thieme.de" target="_blank">Thieme</a>] weiß ich, dass innerhalb von 4 Jahren nach dem Marktauftritt von Viagra 1998 20 Mio. Männer dieses Medikament verwendet haben, und heute, fast 8 Jahre später, sind es wahrscheinlich 100 Mio&#8230;. ach was sag&#8217; ich, sicher mehr!</p>
<p>Was ich eigentlich erklären möchte, ist die Wirkungsweise: Sildenafil hemmt das Enzym Phosphodiesterase (PDE) und zwar die Isoform V (römisch fünf). Dieses Enzym kommt hauptsächlich in den kleinen Blutgefäßen des Schwellkörpers vor und sorgt dafür, dass die zyklischen (c) Botenstoffe cGMP und cAMP wieder in ihre nicht-zyklisierte Form umgewandelt werden, also in GMP und AMP. cGMP und cAMP entstehen wiederum durch den Einfluss von Stickstoffmonoxid (NO) in den glatten Gefäßwänden und sorgen dort bei Entspannung des Mannes für die Entspannung der glatten Gefäßmuskulatur. Ist der Mann entspannt, sind die Blutgefäße entspannt und weiten sich, das Blut kann einströmen, der kleine Freund steht und alle sind gespannt, wie es weiter geht&#8230;.<br />
Hemmt man nun die PDE durch Sildenafil, dann werden cGMP und cAMP viel langsamer als üblich wieder zurück in AMP und GMP umgewandelt. Folge ist eine verlängerte Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße und somit auch eine verlängerte Erektion.<br />
Die maximale Wirkung tritt nach etwa einer Stunde ein und klingt anschließend langsam innerhalb 3-5 Stunden ab.<br />
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte&#8230;.. das kennt Ihr ja!</p>
<p>(Achtung: Ich bin keine Medizinerin sondern &#8220;nur&#8221; Biochemikerin und erhebe mit dem hier vermittelten stark verkürzt dargestellten Wissen keinen Anspruch auf Vollständigkeit und absoluter Richtigkeit!)</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2009%2F11%2F26%2Fwissenschaft-fur-jeden-viagra%2F&amp;title=Wissenschaft%20f%C3%BCr%20jeden%3A%20Wie%20funktioniert%20Viagra%3F" id="wpa2a_10"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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