10 Gründe, warum Du unbedingt ein Kind bekommen solltest.

  1. Du brauchst Dich nicht mehr zu fragen, was Du mit Deiner freien Zeit anfangen sollst – Du hast keine!
  2. Du bekommst mehr denn je Gelegenheit, die Nächte durchzumachen.
  3. Du verstehst endlich das Sprichwort „Schlafen kannst Du, wenn Du tot bist“
  4. Dir geht endlich auf, was der 2. Hauptsatz der Thermodynamik mit Deiner Wohnung zu tun hat.
  5. Du brauchst keinen Wecker mehr.
  6. Dein Alkoholkonsum geht zurück – Du fühlst Dich auch „ohne“  jeden morgen verkatert.
  7. Die Rollen sind klar verteilt: Einer schreit der andere ist krank.
  8. Dein Partner denkt ständig das Gleiche wie Du: „Geh‘ Du mal!“
  9. Du kannst wieder Pläne für die Zukunft schmieden – das Hier und Jetzt wird sich so schnell nicht ändern.
  10. Jeder bekommt genau das Baby, das er verdient!

Ich behalte mir vor, diese Liste gelegentlich zu erweitern…

Das Kind findet den Jungen schön – noch!

Das Kind (5) heute nach dem Frühstück: „Ich hätte mir keinen besseren Bruder wünschen können, der ist soooo süß, der sieht soooo schön aus!“
Die Eltern freuen sich natürlich über so viel ungebremste Geschwisterliebe dem Baby gegenüber und lächeln versonnen vor sich hin.
Nach ein paar Sekunden schiebt das Kind hinterher: „Schade, dass er einen Bart bekommt!“

Der Junge und die Beikost.

Der Junge ist nun genau 5 Monate alt und bekommt seit er 4 Monate alt ist Beikost. Ich schreibe bewusst „er bekommt“ und nicht „er isst“, doch dazu später mehr.

Seit einem Monat bieten wir ihm nun also Brei an. Seine Schwester durfte damals noch 6 Monate lang ausschließlich an der Brust trinken, aber die neusten Empfehlungen besagen, dass man nun doch schon früher mit Brei beginnen soll. Die Vermeidestrategie zur Allergieprävention ist veraltet und hat nun eine 180-Grad-Wende zur Konfrontationsstrategie erfahren. Kommt das jemandem bekannt vor? Na? Wie war das noch mit dem Empfehlungen zu Bauch- und Rückenlage zur Prävention des plötzlichen Kindstods? Jahrelang ließ man Kinder nur auf dem Bauch schlafen, weil sie angeblich auf dem Rücken leichter Ersticken können, heute heißt es: Auf keinen Fall auf dem Bauch, nur auf dem Rücken schlafen lassen! Der Junge schläft zum Glück gerne auf dem Rücken, das war bei dem Kind anders. Wir sind froh, dass die Schwester das gefährliche erste Lebensjahr als Bauchschläferin gut überstanden hat…

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Der Junge – ein Knaller!

Der Junge kam an Sylvester. Nachdem wir Weihnachten im Kreis der Familie bei uns gefeiert hatten, ging der Plan, dass die Oma bis zur Geburt des Jungen bei uns bleibt, genau auf. Wir brauchten natürlich für das große Kind eine Betreuung während der Geburt und hofften sehr, dass der Junge sich nicht vor den Feiertagen auf den Weg macht, wobei ich nichts dagegen gehabt hätte …

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Statusmeldung: Der Junge ist da und wir sind umgezogen!

Es ist nicht zu fassen: „Mutterschutz: Tag 6“ war mein letzter Eintrag in diesem Blog. Das lässt darauf schließen – und trifft zu – dass ich wirklich wenig Zeit hatte bis zur Geburt unseres Sohnes und auch danach wurde es nicht besser, hatten wir nämlich neben dem Projekt „Neues Baby“ auch noch das Projekt „Neue Wohnung“ zu bewältigen. Aber es ist vollbracht. Als vierköpfige Familie haben wir das Vorstadt-Idyll mit Garten verlassen und bewohnen nun eine eigene Altbau-Etage in der Stadt. Es gibt sehr viel zu erzählen. Ich bin gespannt, ob ich die letzten paar Monate hier in naher Zukunft irgendwie verarbeitet bekomme. Inhaltlich würde das Erlebte für zwei Blog-Jahre gut und gerne reichen.

Der fatalistische Stoizismus oder die Kunst, das Beste aus der Resignation rauszuholen

So, oder so ähnlich wird der Ratgeber heißen, den ich schreiben werde, wenn ich aus meiner aktuellen Verfassung (hoffentlich) heil wieder heraus bin und mich dazu in der Lage sehe, Vergangenes und Zukünftiges (ach stimmt ja, ich kriege ja demnächst ein Kind…) wieder halbwegs zu reflektieren.

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