Fastenwander Reloaded: Das Fazit

Wie man sieht, habe ich ab Tag 6 meiner diesjährigen Fastenwander-Erfahrung nicht weiter gepostet, weil mir nicht mehr danach war, nachdem ich die Nachricht über eine schwere Erkrankung im Freundeskreis erhalten hatte.

Nun möchte ich aber trotzdem noch einmal kurz nachträglich erzählen, wie es war.

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Fasten(wandern) Reloaded Tag 6: Perfekter Wanderstart!

Der zweite Fastenwandertag (Fastentag Nr. 6) ist nun fast vorüber. Heute Morgen nach einem sehr leckeren Apfel-Orange-Zitronen-Saft sind wir zur ersten Wanderung aufgebrochen. Wir sind direkt vom Hotel aus gestartet und relativ eben durch das schöne Tonbachtal gelaufen. Das Wetter war herrlich, strahlender Sonnenschein und klirrende Kälte. Meine Spikes habe ich noch nicht benötigt, obwohl es an einigen Stellen schon ziemlich glatt war.

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Fasten(wandern) Reloaded fast Tag 6: Schlaflos im Schwarzwald

Es ist 4:30 Uhr und ich bin wach. Das ist die berühmte Fastenschlaflosigkeit, die man “positiv annehmen” soll. Ich kann daran gerade gar nichts Positives finden … Gestern habe ich, nach dem großen Revival und der Wiedersehensfreude über das Treffen mit alten Bekannten und Aloisia noch eine extrem schlechte Nachricht von zu Hause erhalten, die meine Freude sehr trübt. Morgen findet die erste Wanderung statt, ich hoffe, sie tut mir gut. Und jetzt noch 2-3 Stündchen schlafen? Das wär’ was.

Fasten(wandern) Reloaded Tag 5: Hallo Schwarzwald!

Nun bin ich hier, habe mein Einzelzimmer bezogen – das
gleiche wie letztes Jahr, glaube ich – und meine Familie ist wieder
abgereist. Mir geht es wunderbar, es ist mir nicht kalt, ich habe
keine Kreislaufprobleme nur einen Minimini-Druck im Kopf, gar nicht
schlimm. Es geht mir gut! Wir haben gestern einen sehr entspannten
Tag im Wellnessbereich verbracht und das Kind hatte seinen Spaß im
Schwimmbad. Der Mann war in der neuen Baumhaussauna, die ich
hoffentlich auch noch benutzen werde. Ich war schwimmen und habe
mit dem Kind die sehr niedrig temperierte Tannensauna
ausprobiert.
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Fasten(wandern) Reloaded Tag 4: Connection steht!

Wir sind im Hotel. Haben den ganzen Tag gewellnesst und meine Familie hat fürstlich gespeist. Mir geht es hervorragend, abgesehen vom Muskelkater, den mir mein gestriger Spaziergang hinterlassen hat. Hmmnn, ich hoffe, dass ich in den schwarzwäldlichen Bergen nicht schlapp machen werde…
(Dies war ein Test-Post! Mein Equipment funktioniert)

Fasten(wandern) Reloaded Tag 3: Geschafft?

Hui. Bin ich schon über den Berg? Heute morgen bin ich aufgewacht und fühlte mich gleich wie neu. Ob das am neuen Jahr liegt? Der Kopfdruck war so gut wie verschwunden und ich fühlte mich bereit zu einer ersten guten Tat im neuen Jahr: Ein langer Spaziergang als Konditionscheck – nicht, dass ich im Schwarzwald unverhofft schlapp mache! Ich ging also nach einem Ingwer-Punsch mit Honig los, Mann und Kind blieben zu Hause. Nach ein paar Metern schon wurde mir klar, dass ich lieber meine neue Errungenschaft, die Schuhkrallen, hätte mitnehmen sollen. Unter meinen Füßen befand sich nämlich das allerorts angekündigte Blitzeis. Ich weiß jetzt immerhin, wieso Blitzeis Blitzeis heißt. Es ist ganz einfach: So blitzschnell, wie Dich das Blitzeis auf die Fresse legt, kannst Du gar nicht gucken … Aber no risk no fun. Ohne Schuhkrallen stapfte ich also weiter. Es war kurz nach neun, und es war fast gar niemand unterwegs. Ganz komisch war das, als hätte das neue Jahr offiziell noch gar nicht begonnen. Überall auf dem Boden lagen Spuren von Sylvester-Feuerwerkskörpern verstreut. An einigen Stellen war der Schnee rot gefärbt, vom Schwefel? Oder vom roten Papier der Böller? Keine Ahnung. Das Laufen ging ganz gut, relativ schnell entschied ich mich aber für eine One-Way-Strecke. Ich lief am Neckar entlang zum Rosensteinpark, absolvierte dort eine große Runde und marschierte dann in den Schlosspark runter, wo es schon viel belebter war. Mein Weg führte mich vorbei an einem Eichhörchen, das an einer Eichel knabberte, an vielen Raben, Gänsen, Enten und Haubentauchern, an einem Mann, der seine Hosen unten mit Wäscheklammern zugeklammert hat (damit’s nicht so zieht?), an sehr vielen Joggern, die mich schmerzlich an meine Zeit als aktive Sportlerin erinnerten, und an viel (Blitz-)Eis und Schnee. Ich lief durch den ganzen Park, vorbei am hiesigen Woodstock-Gelände bis zum Schlossplatz. Nach 2,5 Stunden Spaziergang dann hatte ich genug und ich nahm die U-Bahn vom Charlottenplatz aus zurück nach Hause. Das war gut. Danach war mir kalt. Ich durfte zwar in die Badewanne, allerdings nicht ohne das Kind, was meine Entspannung etwas trübte. Jetzt bin ich warm, trinke einen Kakaoschalen-Tee, das Kind schaut mit dem Mann eine Sachgeschichte am Computer und mir geht es gut. Morgen fahren wir gemeinsam für eine Nacht in mein Hotel in den Schwarzwald, bevor für mich am Montag dort das Fastenwandern losgeht und meine Familie wieder abreist. Ich freu’ mich so!

Fasten(wandern) Reloaded Tag 2: Kann mir mal jemand erklären, wozu um Himmels Willen Fasten eigentlich gut sein soll?

Also heute könnte ich das Fasten schon fast wieder bleiben lassen. Heute morgen bin ich schon mit leichten Erkältungsgefühlen aufgewacht. Ich habe gleich mit Salzwasser gegurgelt (1 TL Salz auf 1 Glas/Tasse lauwarmes Wasser, gurgeln, hilft sofort!), wenn ich nicht so leer gewesen wäre, wäre es mir dabei beinahe wieder hoch gekommen, weil ich versehentlich eine Mini-Portion der Salzbrühe verschluckt habe. Anschließend habe ich mich noch unters Handtuch über die große Schüssel mit Bronchoforton zum Inhalieren geschwungen, weil ich mir über die Situation in meinen Nasenneben- und Stirnhöhlen nicht so ganz im Klaren war. Es war schon kurz vor neun, meine Familie schlief noch, aber dann kam das Kind zu mir runter und ich beschäftigte mich (noch) halbwegs motiviert mit ihm. Mein Mann durfte ein bisschen weiterschlafen, schließlich muss er nächste Woche ganz alleine die Erziehung übernehmen.

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