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	<title>WORTdealer &#187; Fastenwandern</title>
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	<description>&#34;Alles muss raus - und der Junge auch!&#34;</description>
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		<title>Fastenwander Reloaded: Das Fazit</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 11:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie man sieht, habe ich ab Tag 6 meiner diesjährigen Fastenwander-Erfahrung nicht weiter gepostet, weil mir nicht mehr danach war, nachdem ich die Nachricht über eine schwere Erkrankung im Freundeskreis erhalten hatte. Nun möchte ich aber trotzdem noch einmal kurz nachträglich erzählen, wie es war. Ich hatte keine nennenswerten Fastenkrisen, es hat sich also voll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man sieht, habe ich ab Tag 6 meiner diesjährigen Fastenwander-Erfahrung nicht weiter gepostet, weil mir nicht mehr danach war, nachdem ich die Nachricht über eine schwere Erkrankung im Freundeskreis erhalten hatte.</p>
<p>Nun möchte ich aber trotzdem noch einmal kurz nachträglich erzählen, wie es war.</p>
<p><span id="more-2113"></span>Ich hatte keine nennenswerten Fastenkrisen, es hat sich also voll und ganz ausgezahlt, dass ich schon vor dem Antritt der Reise mit dem Fasten begonnen hatte. Die Fastenverpflegung im Hotel war wieder einmal hervorragend und die Wanderungen waren leichter als beim letzten Mal. Uns hat aber auch das Wetter ein Schnippchen geschlagen und wir sinder auch diesmal nicht mit Schneeschuhen gewandert. An den ersten beiden Wanderungen hatten wir ein traumhaftes Winter-Wetter und dann begann es zu tauen. Bei der dritten Wanderung mussten wir dann auch improvisieren und teilweise an der Straße entlang laufen, weil der Regen, der auf die schneebedeckten und vereisten Wege fiel, selbige zu spiegelglatten Rutschbahnen machten. Da halfen selbst Spikes an den Schuhen nicht. Die zweite Wanderung bei Tauwetter habe ich ausfallen lassen. Stattdessen nutzte ich exklusiv den Wellnessbereich, der auf meinen Wunsch hin auch schon am Vormittag geöffnet wurde. An diesem Tag bin ich auch 100 Bahnen geschwommen, also etwas über einen Kilometer. Schwimmen ist wirklich toll, aber ich hasse das ganze Drumehrum so sehr, dass ich wohl nie zu einer Schwimmbadgängerin werde. Leider! Ich bräuchte einen Pool im Keller oder im Garten, dann wäre das mein Sport.</p>
<p>Mit den Leuten war es, wie auch beim letzten Mal, sehr schön. Die meisten werden im nächsten Jahr zur gleichen Zeit wiederkommen. Ich allerdings nicht. Ich werde im Juni noch einmal für eine Woche in den Schwarzwald zu <a href="http://www.viola-fasten.de" target="_blank">Aloisia</a> fahren, weil ich gerne wissen möchte, wie mir das Wandern und Fasten im Sommer gefällt. Außerdem glaube ich, dass es mir gar nicht so schlecht damit geht, wenn neue Leute da sind, die man noch nicht so gut kennt. Ich möchte beim Fasten lieber für mich sein und brauche  nicht so viel Gruppendynamik.</p>
<p>Diesmal habe ich zu Hause nicht weiter gefastet. Am Sonntag, dem Tag der Abreise, habe ich am Nachmittag, an Tag 11, das Fasten mit einer Birne (!) gebrochen. Mein Vorsatz, die Aufbautage nach allen Regeln der Kunst zu gestalten, ist leider nicht in Erfüllung gegangen. Ich ernähre mich zwar sehr sehr gesund, mit viel Rohkost und nach wie vor vegetarisch und fast ohne Milchprodukte, aber ich hätte das Ganze schon systematischer und konsequenter angehen können. Ich fühlte mich aber nach meiner Rückkehr psychisch irgendwie nicht stark genug dafür, mich mit aller Kraft und Konzentration diesem Ernährungsaufbau zu widmen. Schade! Andererseits mache ich jetzt auch nicht wirklich viel falsch und das Abnehmen soll definitiv weiter gehen &#8230;</p>
<p>Ach ja, das Gewicht. Darüber habe ich noch gar nicht gesprochen. Ich habe, wenn man die Füllung des Verdauungssystems herausrechnet, etwa 4 kg während 11 Tagen Fasten abgenommen. Das ist nicht spektakulär aber ordentlich und macht sich an den Klamotten schon bemerkbar. Also ganz gut, wenn auch nicht maßgeblich für die ganze Aktion. Maßgeblich war, dass ich Zeit für mich hatte, für meinen Körper, viel an der Luft war und das Jahr ganz bewusst begonnen habe. Hoffen wir, dass auch der Rest von 2011 gut wird.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F01%2F26%2Ffastenwander-reloaded-das-fazit%2F&amp;title=Fastenwander%20Reloaded%3A%20Das%20Fazit" id="wpa2a_2"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fasten(wandern) Reloaded Tag 6: Perfekter Wanderstart!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 19:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der zweite Fastenwandertag (Fastentag Nr. 6) ist nun fast vorüber. Heute Morgen nach einem sehr leckeren Apfel-Orange-Zitronen-Saft sind wir zur ersten Wanderung aufgebrochen. Wir sind direkt vom Hotel aus gestartet und relativ eben durch das schöne Tonbachtal gelaufen. Das Wetter war herrlich, strahlender Sonnenschein und klirrende Kälte. Meine Spikes habe ich noch nicht benötigt, obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Fastenwandertag (Fastentag Nr. 6) ist nun fast vorüber. Heute Morgen nach einem sehr leckeren Apfel-Orange-Zitronen-Saft sind wir zur ersten Wanderung aufgebrochen. Wir sind direkt vom Hotel aus gestartet und relativ eben durch das schöne Tonbachtal gelaufen. Das Wetter war herrlich, strahlender Sonnenschein und klirrende Kälte. Meine Spikes habe ich noch nicht benötigt, obwohl es  an einigen Stellen schon ziemlich glatt war.</p>
<p><span id="more-2101"></span>Die Wanderung war zwar lang, aber nicht besonders anspruchsvoll und ich fürchte mich schon ein bisschen vor den Wanderungen mit steilen Anstiegen, die noch folgen werden. Für morgen ist noch einmal Sonnenschein gemeldet, am Donnerstag soll es Schneeregen geben. Schade, ausgerechnet an dem Tag, für den eine Schneeschuhwanderung vorgesehen war, die können wir dann knicken. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich diesmal an allen Wanderungen teilnehmen werde, oder ob ich mir einen Wellness- und Pausentag gönnen soll. Wenn, dann am Donnerstag oder Freitag.</p>
<p>Nach dem Wandern gab es gleich eine leckere Kartoffelbrühe. Anschließend habe ich mich in meine Badewanne begeben und entspannt. Dann folgte noch ein Schläfchen, um den fehlenden Schlaf der letzten Nacht zu kompensieren und – ich bin ganz stolz – danach habe ich mich doch tatsächlich noch aufgerafft und bin im Schwimmbad 50 (kurze) Bahnen geschwommen. Danach stand noch eine Pflicht auf dem Programm: Der Einlauf! Wie das funktioniert, kann man an <a href="http://www.wortdealer.de/2010/01/13/wissenschaft-fur-jeden-wie-funktioniert-eigentlich-ein-einlauf/" target="_blank">anderer Stelle</a> in diesem Blog nachlesen.<br />
Anschließend musste ich mich schon präparieren zum qualifizierten Vortrag von Aloisia „Warum Fasten?“ und dem anschließenden Abendessen. Diesmal gab es eine Möhrensuppe, von der ich mich zweimal bediente, weil sie so lecker war.</p>
<p>Mir geht es körperlich sehr gut, ich friere nicht und habe keine Kreislaufprobleme. Die heutige Wanderung haben meine Beine auch sehr  gut weggesteckt. Allerdings habe ich schon die ganze Zeit über einen seltsamen Druck hinter der rechten Augenbraue. Ich weiß nicht, ob das die Stirnhöhle ist oder eine Fastenbegleiterscheinung? Es ist auf jeden Fall lästig und ich könnte gerne darauf verzichten. Vielleicht ist es ja morgen besser.<br />
Ein Schlaf- und Nerventee wartet nun in meiner Thermoskanne auf mich und beschert mir hoffentlich eine ruhige und ununterbrochene Nacht.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F01%2F04%2Ffastenwandern-reloaded-tag-6-perfekter-wanderstart%2F&amp;title=Fasten%28wandern%29%20Reloaded%20Tag%206%3A%20Perfekter%20Wanderstart%21" id="wpa2a_4"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fasten(wandern) Reloaded fast Tag 6: Schlaflos im Schwarzwald</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 03:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist 4:30 Uhr und ich bin wach. Das ist die berühmte Fastenschlaflosigkeit, die man &#8220;positiv annehmen&#8221; soll. Ich kann daran gerade gar nichts Positives finden &#8230; Gestern habe ich, nach dem großen Revival und der Wiedersehensfreude über das Treffen mit alten Bekannten und Aloisia noch eine extrem schlechte Nachricht von zu Hause erhalten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist 4:30 Uhr und ich bin wach. Das ist die berühmte Fastenschlaflosigkeit, die man &#8220;positiv annehmen&#8221; soll. Ich kann daran gerade gar nichts Positives finden &#8230; Gestern habe ich, nach dem großen Revival und der Wiedersehensfreude über das Treffen mit alten Bekannten und Aloisia noch eine extrem schlechte Nachricht von zu Hause erhalten, die meine Freude sehr trübt. Morgen findet die erste Wanderung statt, ich hoffe, sie tut mir gut. Und jetzt noch 2-3 Stündchen schlafen? Das wär&#8217; was.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F01%2F04%2Ffastenwandern-reloaded-fast-tag-6-schlaflos-im-schwarzwald%2F&amp;title=Fasten%28wandern%29%20Reloaded%20fast%20Tag%206%3A%20Schlaflos%20im%20Schwarzwald" id="wpa2a_6"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fasten(wandern) Reloaded Tag 5: Hallo Schwarzwald!</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 12:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun bin ich hier, habe mein Einzelzimmer bezogen – das gleiche wie letztes Jahr, glaube ich – und meine Familie ist wieder abgereist. Mir geht es wunderbar, es ist mir nicht kalt, ich habe keine Kreislaufprobleme nur einen Minimini-Druck im Kopf, gar nicht schlimm. Es geht mir gut! Wir haben gestern einen sehr entspannten Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun bin ich hier, habe mein Einzelzimmer bezogen – das<br />
gleiche wie letztes Jahr, glaube ich – und meine Familie ist wieder<br />
abgereist. Mir geht es wunderbar, es ist mir nicht kalt, ich habe<br />
keine Kreislaufprobleme nur einen Minimini-Druck im Kopf, gar nicht<br />
schlimm. Es geht mir gut! Wir haben gestern einen sehr entspannten<br />
Tag im Wellnessbereich verbracht und das Kind hatte seinen Spaß im<br />
Schwimmbad. Der Mann war in der neuen Baumhaussauna, die ich<br />
hoffentlich auch noch benutzen werde. Ich war schwimmen und habe<br />
mit dem Kind die sehr niedrig temperierte Tannensauna<br />
ausprobiert.<br />
<span id="more-2090"></span><br />
Um 18 Uhr wurden die neuen Gäste mit einem Aperitif und<br />
netten Worten der Hausherren willkommen geheißen. Anschließend<br />
begaben wir uns in den Speisesaal. Zum Abendessen gab es für das<br />
Kind Nudeln und 3 Kugeln Eis, für den Mann eine Quiche als Gruß aus<br />
der Küche, eine Fischsuppe, ein Gang zum üppigen Salat- und<br />
Vorspeisenbuffet , ein speckummanteltes Zanderfilet mit Sauerkraut<br />
und Rosmarinkartoffeln sowie zum Nachtisch Tiramisu und Eis. Hmpf.<br />
Ich bekam eine Gemüsebrühe, die sehr lecker, aber auch sehr salzig<br />
war, was meinen Darm etwas in Bewegung gebracht hat. Wir sind nun<br />
wild entschlossen, im Frühling noch einmal in dieses Hotel zu<br />
fahren, und dann werde auch ICH essen! Ob das Kind dann mitkommt<br />
oder nicht, überlegen wir uns noch. Die Nacht war ÄTZEND! Zum einen<br />
hat unser wunderschönes Zimmer mit tollem Blick auf den Schwarzwald<br />
leider nach Zigarettenrauch gestunken, wogegen auch Lüften nicht<br />
half. Zum anderen war es viel zu heiß und außerdem war mir das Bett<br />
einen Tick zu weich. Zu allem Übel ging noch nachts um viertel vor<br />
eins der Hotelwecker, der ins Radio integriert ist, mit<br />
alarmierendem Piepsen los. Ich dachte schon, es wäre der<br />
Rauchmelder (hätte mich nicht gewundert, wenn der Rauchgestank noch<br />
in der Lage dazu gewesen wäre, den Rauchmelder zu aktivieren).<br />
Irgendwie war bei mir spätestens ab dem Piepsalarm der Wurm drin<br />
und ich konnte nicht weiterschlafen. Von 3 bis 4 Uhr saß ich dann<br />
mit meiner Thermoskanne voll Tee im Badezimmer und studierte das<br />
Hotelprospekt. Danach riss ich die Balkontür auf und ging wieder<br />
ins Bett. Ein wenig habe ich dann wohl noch geschlafen. Das Kind<br />
lag übrigens tatsächlich im Beistellbett, das bei genauerer<br />
Betrachtung eigentlich ein ausgeklapptes Schlafsofa war. Die Nacht<br />
hätte so schön werden können. Heute Morgen gab es ein sehr tolles<br />
Frühstück, für mich allerdings nur Tee und frisch gepressten<br />
Apfel-Möhren-Saft. Meine Familie hat noch ausgiebig gespeist und<br />
ist dann abgereist. Es gab ein paar Tränchen bei dem Kind, aber es<br />
hat sich dann schon wieder beruhigt. Mein Einzelzimmer, das ich<br />
noch beziehen musste, war noch nicht fertig, also habe ich mich in<br />
den Wellnessbereich begeben und bin 50 Bahnen (im 12-Meter-Becken!)<br />
geschwommen. Anschließend habe ich im Panorame-Ruheraum mit Blick<br />
auf die Berge gelesen. Herrlich war das. Dann war mein Zimmer auch<br />
schon geräumt und geputzt und nun sitze ich hier eingerichtet und<br />
gespannt auf heute Abend. Um 17 Uhr trifft sich die Fastengruppe<br />
und dann geht es los. Ich bin gespannt, ob Aloisia mir empfehlen<br />
wird, noch einmal zu glaubern. Ich hoffe, ich komme drum rum<br />
…</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2011%2F01%2F03%2Ffastenwandern-reloaded-tag-5-hallo-schwarzwald%2F&amp;title=Fasten%28wandern%29%20Reloaded%20Tag%205%3A%20Hallo%20Schwarzwald%21" id="wpa2a_8"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fastenwandern Reloaded …</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 22:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr neigt sich dem Ende, es ist nur noch Weihnachten zu überstehen &#8211; worauf ich mich sehr freue &#8211; anschließend Sylvester, das ich wahrscheinlich wieder melancholisch in Trauer um unsere Vergänglichkeit verbringen werde und dann geht es los. Ich werde wieder in den Schwarzwald fahren und eine Woche lang fastenwandern mit Aloisia und vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr neigt sich dem Ende, es ist nur noch Weihnachten zu überstehen &#8211; worauf ich mich sehr freue &#8211; anschließend Sylvester, das ich wahrscheinlich wieder melancholisch in Trauer um unsere Vergänglichkeit verbringen werde und dann geht es los. Ich werde wieder in den Schwarzwald fahren und eine Woche lang fastenwandern mit <a href="http://www.viola-fasten.de" target="_blank">Aloisia</a> und vielen anderen Teilnehmern, die letztes &#8211; pardon: dieses! &#8211; Jahr zur gleichen Zeit am gleichen Ort dabei waren. Ich freue mich schon sehr! Mein Plan ist es, unmittelbar nach den Fest- und Fresstagen mit dem Entlasten anzufangen: Es gibt Reis, Baby! Sylvester gönne ich mir noch einen Sekt und Neujahr werde ich bereits meinen ersten Fastentag beginnen, damit ich entleert und umgestellt auf das Fastenenergieprogramm die Anreise in den Schwarzwald am 3. Januar antreten kann. Eine Woche lang ohne Mann und Kind, nur mit mir, dem Fasten, viel körperlicher Bewegung, Yoga und innerer Ruhe werde ich genießen. Ich freue mich!</p>
<p><span id="more-2043"></span>Diesmal werde ich ein paar Dinge anders machen:</p>
<p>1. Ich werde selbst Wanderstöcke mitnehmen, damit ich sie nicht wieder ausleihen muss.</p>
<p>2. Ich habe mir Spikes bestellt, die ich mir an die Schuhe schnallen kann, damit ich mir meinen entspannten, fastengereinigten Körper nicht immer wieder mit unnötigen Adrenalinstößen beim Hangauf- oder -abstieg über Eisschollen versauen muss.</p>
<p>3. Ich werde bereits fastend anreisen, aber das erwähnte ich ja bereits.</p>
<p>4. Ich überlege mir, ob ich nicht diesmal hier im Blog wirklich live von der Fastenfront berichten soll. Ich denke, das würde mir Spaß machen. Allerdings müsste ich dann diesmal wirklich meinen Laptop mitschleppen und mich mehr oder weniger dauerhaft mit dem WWW verbinden. Technisch machbar ist das ohne Frage, aber auch sinnvoll? Ich werde darüber noch einmal simmelieren. Medienkarenz ist für den fastenden Geist eigentlich besser &#8230;</p>
<p>Einen guten Vorsatz für das neue Jahr kann ich an dieser Stelle direkt schon ankündigen: Ich möchte wieder mehr bloggen. Dieses Hobby leidet seit einiger Zeit doch sehr, weil ich wieder 100% arbeite, eine neue Aufgabe im Verlag habe und auch sonst viel unterwegs bin. Aber wenn ich hier so schreibe merke ich doch, dass sich das wieder ändern sollte. Schreiben macht nämlich Spaß.</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F12%2F20%2Ffastenwandern-reloaded%2F&amp;title=Fastenwandern%20Reloaded%20%E2%80%A6" id="wpa2a_10"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fastenwandern im Schwarzwald: Und wie ging’s Dir so dabei?</title>
		<link>http://www.wortdealer.de/2010/01/16/fastenwandern-im-schwarzwald-und-wie-gings-dir-so-dabei/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 20:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt fehlt nur noch ein letzter Artikel, in dem ich meine Erfahrungen zum Fastenwandern im Schwarzwald zum Abschluss bringen will. Ein kurzer Abriss darüber, wie es mir in den 7 Tagen so ging &#8211; psychisch und physisch. Ankunft und Glaubern: Es gibt noch keinen Grund zu klagen, mir geht es gut, ich habe total Lust [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-445" title="22122009066" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/22122009066.jpg" alt="22122009066" width="516" height="387" /></p>
<p>Jetzt fehlt nur noch ein letzter Artikel, in dem ich meine Erfahrungen zum Fastenwandern im Schwarzwald zum Abschluss bringen will. Ein kurzer Abriss darüber, wie es mir in den 7 Tagen so ging &#8211; psychisch und physisch.</p>
<p><span id="more-714"></span><strong>Ankunft und Glaubern:</strong> Es gibt noch keinen Grund zu klagen, mir geht es gut, ich habe total Lust auf Saft und Suppe, weil mir der ungesalzene Reis zum Hals raushängt, die große Fastengruppe von über 20 Leuten erschreckt auf den ersten Blick, aber mit der Vorstellungsrunde wird eigentlich gleich klar, dass es sicher sehr angenehm mit diesen Menschen werden wird. Alles gut. Das Glaubersalz bereitet mir keine Schwierigkeiten, ich habe keine Bauchkrämpfe und die Wirkung tritt relativ schnell und zügig ein, so dass ich zu einer zivilen Uhrzeit ins Bett gehen kann.</p>
<p><strong>1. Fastentag:</strong> Ich habe durchgeschlafen und mir geht es blendend am Morgen. Das darf so weitergehen! Der Saft schmeckt toll und wir starten zur ersten Wanderung. Ich bin hoch motiviert. Die Wanderung geht direkt vom Hotel aus los und ist ziemlich gemütlich. Wir laufen langsam, es gibt so gut wie keine steilen Anstiege (Das darf anstrengender werden!), aber immerhin sind wir gut 3,5 Stunden lang unterwegs im schönen Tonbachtal. Nachmittags habe ich gleich meine Anwendung beim Masseur: Eine Ganzkörper-Massage &#8220;Tanne Natur&#8221; mit angewärmtem Tannenöl. Das ist ziemlich gut, allerdings hat der Masseur ziemlich rauhe Finger (Peeling inklusive). Am Abend habe ich leichte Kopfschmerzen (&gt; ich höre definitiv am Sonntag auf zu fasten!), vielleicht hilft ja der Einlauf? (Nö!) Ich schlafe vor 22 Uhr ein.</p>
<p><strong>2. Fastentag:</strong> Ich schlafe durch bis 6:15 Uhr. Ja wunderbar! Ich wache warm auf und habe noch leichte Kopfschmerzen. Mir ist leicht übel und schummerig im Bauch. Eine Wechseldusche  (von warm nach kalt) tut ganz gut. Nach dem Morgensaft geht es mir besser. Dann kommt eine sehr anstrengende Wanderung mit vielen bergauf-Strecken. Ab da sind die Beschwerden wie weggeblasen. Nach 2 (!) Tassen Mittagsbrühe lege ich mich zum Schlafen hin. Anschließend schwimme ich im Schwimmbad 20 Bahnen und gehe ins Salz-Dampf-Stüble. Ab. 17:50 Uhr bringt uns Aloisia die &#8220;Fünf Tibeter&#8221;, Yoga und Meditieren bei. Das ist toll! (Ich werde in meinem Leben nach dem Fasten Yogi + Meditateur! Vielleicht werde ich doch noch weiter fasten?). Einlauf am Abend. Ich kann nicht einschlafen, werde einfach nicht müde (weil ich am Nachmittag geschlafen habe?).</p>
<p><strong>3. Fastentag:</strong> Ich habe sehr schlecht geschlafen, war immer wieder wach und ich habe mit schlechtem Gewissen davon geträumt, ein Brot zu essen. Aufgewacht bin ich mit schlimmen Kreislaufproblemen mit kalten Schweißausbrüchen und &#8220;Kloß im Bauch&#8221;. Ich frage mich, wie ich allen Ernstes auf die Idee kommen konnte, hier mitzumachen und ob es wohl viele Leute gibt, die so eine Fastenwanderwoche einfach abbrechen. Kalte Waschung und Füße hochlegen helfen nicht viel. Nach meinem ersten schwarzen Tee mit Honig fühle ich mich ein bisschen besser. Unsere heutige Wanderung geht zum Wasserfall (der Wander-Höhepunkt). Ich sterbe tausend Tode, weil ich die Kletterpartien ohne Spikes an den Schuhen so gefährlich finde, aber positives Denken bringt uns an allen Hindernissen vorbei. Bei der Wanderung geht es mir wieder super! Am Nachmittag schlafe ich nicht, sondern schwimme 50 Bahnen im Schwimmbad und besuche erneut das Salzstüble sowie die Köhlersauna. Wunderbar (außer, dass ich mich mit meinen Speckringen nicht so besonders wohl fühle in der Sauna)! Einlauf heute schon vor dem Abendessen. Nach der Suppe basteln wir gemeinschaftlich das Abschiedsgeschenk für <a title="Aloisia" href="http://www.viola-fasten.de" target="_blank">Aloisia</a>. Um 22:30 Uhr gehe ich ins Bett, wache aber um 2:30 Uhr schon wieder auf. Ich nutze die wache Zeit und schreibe mir einen Plan für die Fastenzeit zu Hause (&gt; ich mache 100% zu Hause weiter!).</p>
<p><strong>4. Fastentag:</strong> Juchuuuuh! Heute geht es mir richtig gut. Der Wecker weckt mich. Der &#8220;Kloß im Bauch&#8221; verschwindet mit der ersten Tasse Tee. Die anschließende Wanderung ist landschaftlich eher nicht so schön wie die anderen, das Wetter ist sehr trüb, es nieselt Mini-Schneeflöckchen, trotz des eher leichten Niveaus der Wanderung strengt sie mich unglaublich an und das, obwohl mir ein lieber Mitfastender seine Wanderstöcke geliehen hat, die es mir mit meinen &#8220;rutschigen Schuhen&#8221; doch erleichtern. Beim Einnehmen der Mittagssuppe werde ich depressiv. Obwohl ich am Tag zuvor noch getönt habe, dass ich bei so vielen Leuten keinen Lagerkoller kriege, tritt jetzt genau das ein. Ich bin teilweise genervt von meinen Mitfastern, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Die Depression weitet sich am Nachmittag aus. In meinem Zimmer muss ich heulen wegen nix und telefoniere erst mal mit Jörg. Dann gehe ich schön in die Badewanne (heute keine Sauna, bekomme meine Tage), appliziere mir eine Gesichtsmaske, rasiere meine Beine und wellnesse so alleine vor mich hin. Danach gibt es wieder &#8220;Fünf Tibeter&#8221;, Yoga und Meditation, was mir unglaublich gut tut. Nach der Suppe mache ich gleich zwei Einläufe und telefoniere mit zu Hause. Es geht mir wieder besser und ich werde weiterfasten! Aber ich freue mich jetzt doch auch definitiv wieder auf meine Familie.</p>
<p><strong>5. Fastentag:</strong> Heute ist der letzte Tag. Am Morgen geht es mir super. Ich habe durchgeschlafen. Ich vollführe die &#8220;Fünf Tibeter&#8221; für mich selbst zum Wachwerden und unterziehe mich einer kalten Waschung. Die anschließende (letzte!) Wanderung ist der Hammer. Über eine Stunde lang geht es nur steil bergauf durch den Tiefschnee (naja, 15 cm etwa). Anschließend geht es flach weiter und am Schluss dann bergab. Nach der Suppe gehe ich in die Badewanne und packe schon einmal eine meiner Reisetaschen. Dann Einlauf. Am Abend gibt es eine himmlisch tomatig schmeckende Tomatensuppe und einen interessanten Vortrag über Vollwerternährung. Anschließend ist Abschieds&#8221;feier&#8221; mit Geschenküberreichung an Aloisia. Es folgt noch ganz überraschend ein sehr schönes Gespräch mit einer lieben Mitfastenden und ich gehe erste relativ spät ins Bett. (&gt; ich werde weiterfasten!)</p>
<p><strong>Abreisetag:</strong> Vor dem Saft schildern wir alle nacheinander, wie die Fastenwoche für uns war und ob sich unsere Erwartungen erfüllt haben. Jeder darf sich einen Apfel nehmen und das Fasten brechen. Das macht allerdings niemand gleich vor Ort. Ich packe meinen Apfel ein, weil ich noch mindestens eine Woche lang weiterfasten will. Der Abschied ist teilweise sehr bewegend. Ich bin traurig und froh und stolz zugleich. Als ich Wind davon bekomme, dass man sich schon gleich bei Aloisia für das nächste Jahr (gleiche Zeit, gleicher Ort) anmelden kann, mache ich das sofort. Eine Mitfastende aus Stuttgart nimmt mich und zwei weitere Mädels mit dem Auto mit nach Hause. Jörg und das Kind holen mich in Zuffenhausen am Bahnhof ab. Geschafft!</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die Betreuung durch Aloisia während der ganzen Zeit war super, das Hotel (inklusive Fasten-Verpflegung und Personal) auch, die Wanderungen waren für mich als Wander-Unerfahrene Hammer. Es war ein ganz großartiges Erlebnis. Gerade auch bei den Wanderungen habe ich zahlreiche sehr nette und persönliche Gespräche geführt. Ich hätte jedoch insgesamt gerne noch mehr geschwiegen (bei den Wanderungen länger) und es ist geradezu ein Phänomen, mit welcher Inbrunst sich Fastende über Rezepte austauschen (ich hätte gerne weniger übers Essen geredet, <img src='http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Die große Gruppe ließ den erholsamen Freiraum, sich wahlweise zurückzuziehen oder aber die unterschiedlichsten Gespräche mit den verschiedensten Menschen zu führen. Das war sehr angenehm und ließ keinen &#8220;Gruppenzwang&#8221; aufkommen. Der Wellness-Bereich im Hotel war toll, viele verschiedene schöne Saunen und Dampfbäder gab es, allerdings waren diese teilweise auch ziemlich voll. Das Schwimmbad war allerdings nie überlaufen. Das Fasten selbst hat nach anfänglichen morgendlichen Befindlichkeitsstörungen in den ersten drei Tagen sehr gut geklappt.  Ich bin jetzt immernoch dabei (Tag 12) und fühle mich komplett umgestellt und wohl. Seelisch habe ich nicht ganz erreicht was ich wollte (Klarheit in einigen Dingen &#8230;), aber ich habe das Gefühl, dass doch einiges angestoßen wurde und mir durch die verschiedenen Vorträge und das Yoga- und Meditationsangebot einiges mit auf den Weg gegeben wurde, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Ich habe währende der ganzen Zeit nur eine Fernsehsendung angesehen (Nachtcafé, am Freitagabend), auch die Medienabstinenz hat sehr gut getan. Ich freue mich sehr auf die Aufbautage und die Ernährungsumstellung in Richtung Vollwertkost nach dem Fasten. Bis jetzt (seit 1. Januar, also ab den Entlastungstagen) habe ich 6 kg abgenommen, wobei die Darmfüllung und die Glykogenspeicher ja mit dem Essen wieder dazu kommen werden. Ich friere nicht und habe selten mal ein Hungergefühl im Bauch, das dann aber auch wieder vergeht. Ich werde bis nächsten Freitag weiterfasten,  dann habe ich 18 richtige Fastentage absolviert (plus vorher noch die Reistage &#8211; bäh!). Und: Ich freue mit TIERISCH auf den Apfel!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F01%2F16%2Ffastenwandern-im-schwarzwald-und-wie-gings-dir-so-dabei%2F&amp;title=Fastenwandern%20im%20Schwarzwald%3A%20Und%20wie%20ging%E2%80%99s%20Dir%20so%20dabei%3F" id="wpa2a_12"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fastenwandern im Schwarzwald: Bilder sagen mehr als 1000 Worte</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 22:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem vorletzten Fastenwanderbeitrag zeige ich ein paar tolle Bilder von unseren Wanderungen. Danke Dir, liebe Annette, dass ich Deine wunderschönen Fotos hier zeigen darf! Ja wo laufen sie denn? (ich bin die mit der roten Jacke und dem blauen Rucksack) Foto: Annette Rohs Bei dieser Tour starb ich tausend Tode, es war so steil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem vorletzten Fastenwanderbeitrag zeige ich ein paar tolle Bilder von unseren Wanderungen. Danke Dir, liebe <a title="Annette" href="http://www.kosmetik-ar.de" target="_blank">Annette</a>, dass ich Deine wunderschönen Fotos hier zeigen darf!</p>
<p><strong>Ja wo laufen sie denn?</strong><br />
<img class="alignleft size-large wp-image-693" title="ja wo laufen sie_Annette" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/ja-wo-laufen-sie_Annette-1024x768.jpg" alt="ja wo laufen sie_Annette" width="553" height="415" /> (ich bin die mit der roten Jacke und dem blauen Rucksack) Foto: <a title="Annette" href="http://www.kosmetik-ar.de" target="_blank">Annette Rohs</a></p>
<p><strong>Bei dieser Tour starb ich tausend Tode, es war so steil und rutschig.</strong><br />
<img class="alignleft size-large wp-image-683" title="Wasserfall2_Annette" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Wasserfall2_Annette-1024x768.jpg" alt="Wasserfall2_Annette" width="553" height="415" /> Foto: <a title="Annette" href="http://www.kosmetik-ar.de" target="_blank">Annette Rohs</a></p>
<p><strong>Aber dieses Ziel entschädigte mich für alles.</strong><br />
<img class="alignleft size-large wp-image-687" title="Wasserfall_Annette" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Wasserfall_Annette1-1024x768.jpg" alt="Wasserfall_Annette" width="553" height="415" />Foto: <a title="Annette" href="http://www.kosmetik-ar.de" target="_blank">Annette Rohs</a></p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-691" title="Wasserfall 3_Annette" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Wasserfall-3_Annette-1024x768.jpg" alt="Wasserfall 3_Annette" width="553" height="415" />Foto: <a title="Annette" href="http://www.kosmetik-ar.de" target="_blank">Annette Rohs</a></p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-692" title="Wasserfall 4_Annette" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Wasserfall-4_Annette-1024x768.jpg" alt="Wasserfall 4_Annette" width="553" height="415" />Foto: <a title="Annette" href="http://www.kosmetik-ar.de" target="_blank">Annette Rohs</a></p>
<p><strong>Wir gingen in den Wald &#8230;</strong><br />
<img class="alignleft size-large wp-image-699" title="woods_Annette" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/woods_Annette-1024x768.jpg" alt="woods_Annette" width="553" height="415" /> Foto: <a title="Annette" href="http://www.kosmetik-ar.de" target="_blank">Annette Rohs</a></p>
<p><strong>&#8230; und über Brücken &#8230;</strong><br />
<img class="alignleft size-large wp-image-700" title="Brücke_Annette" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Brücke_Annette-1024x768.jpg" alt="Brücke_Annette" width="553" height="415" />Foto: <a title="Annette" href="http://www.kosmetik-ar.de" target="_blank">Annette Rohs</a></p>
<p><strong>&#8230; und hatten herrliche Aussichten!</strong> (eigene Bilder)<br />
<img class="alignleft size-large wp-image-701" title="SSL11223" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/SSL11223-1024x768.jpg" alt="SSL11223" width="553" height="415" /><br />
<img class="alignleft size-large wp-image-702" title="SSL11229" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/SSL11229-1024x768.jpg" alt="SSL11229" width="553" height="415" /><br />
<img class="alignleft size-large wp-image-703" title="SSL11225" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/SSL11225-1024x768.jpg" alt="SSL11225" width="553" height="415" /><br />
<img class="alignleft size-large wp-image-704" title="SSL11221" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/SSL11221-768x1024.jpg" alt="SSL11221" width="558" height="743" /></p>
<p><strong>Es war einfach nur ganz ganz TOLL!</strong></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F01%2F14%2Ffastenwandern-im-schwarzwald-bilder-sagen-mehr-als-1000-worte%2F&amp;title=Fastenwandern%20im%20Schwarzwald%3A%20Bilder%20sagen%20mehr%20als%201000%20Worte" id="wpa2a_14"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaft für jeden: Wie funktioniert eigentlich ein Einlauf?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 22:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft für jeden]]></category>
		<category><![CDATA[Einlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Klo]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen. Jetzt geht&#8217;s ans Eingelaufene! Material: Wie bereits gesagt, gehören viele anständige Einläufe zu einem anständigen Fasten einfach dazu. Sonst kommt es zu unschönen Ablagerungen im Darm oder gar zu Hungergefühlen, die ja nun wirklich niemand brauchen kann. Für einen Einlauf benötigt man ein spezielles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-670" title="Einlauf" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Einlauf.jpg" alt="Einlauf" width="751" height="580" /></p>
<p>Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen. Jetzt geht&#8217;s ans Eingelaufene!</p>
<p><strong>Material:</strong> Wie bereits gesagt, gehören viele anständige Einläufe zu einem anständigen Fasten einfach dazu. Sonst kommt es zu unschönen Ablagerungen im Darm oder gar zu Hungergefühlen, die ja nun wirklich niemand brauchen kann. Für einen Einlauf benötigt man ein spezielles &#8220;Gerät&#8221;, das im Fachjargon Irrigator genannt wird. Dieses Gerät besteht aus einem Plastikgefäß, das etwa einen Liter Flüssigkeit fasst. Es hat unten einen kleinen Auslassstutzen, auf den ein Schlauch gesteckt wird. Am Ende des Schlauches steckt ein Adapter mit einem Hahn, der mit den beiden Positionen AUF und ZU seine Funktionalität entfaltet. Auf den Verschlusshahn schraubt oder steckt man dann das so genannte Darmrohr. Handelsübliche Irrigatoren werden allerdings nur mit einem sehr kurzen (etwa 15-20 cm), starren und relativ dicken Darmrohr geliefert. Im Sanitätsfachhandel (oder von <a title="Aloisia" href="http://www.viola-fasten.de" target="_blank">Aloisia</a>) erhält man aber etwa 40 cm lange flexible dünne Kunststoffrohre, die viel besser für unsere Zwecke geeignet sind.</p>
<p><strong>Vorbereitung:</strong> Zunächst füllt man etwa einen Liter lauwarmes Wasser in das Gefäß (kalt geht auch &#8211; brrrr &#8211; soll sogar besser wirken). Man benötigt eine Vorrichtung, wie z.B. einen Haken, mit der man den Becher mindestens türklinkenhoch aufhängen kann. Je höher desto besser, wegen der Schwerkraft, klar. Aber zu hoch darf das Ding nicht hängen, weil der Schlauch sonst zu kurz wird, auch klar. Nun lässt man über den Praktischen AUF-ZU-Hahn gerade so viel Wasser aus dem Eimer in z.B. die Badewanne ab, bis sich keine Luftblasen mehr im Schlauch befinden. Wir wollen ja keine künstlichen Pupse erzeugen&#8230; Dann kann es fast losgehen. Damit es besser flutscht sollte man allerdings unbedingt noch das Darmrohr mit Vaseline (oder Handcreme) einfetten und den eigenen Anus auch.</p>
<p><span id="more-669"></span><strong>Durchführung:</strong> Nun geht es in die Grundpositition. Man kniet sich auf den Boden und stützt die Hände vorne ab. Dabei wählt man seine Position so, dass der Schlauch des Irrigators mit dem Popo noch bequem zu erreichen ist. Angeblich kann man sich bei der Prozedur auch auf die linke Seiten legen, das habe ich allerdings noch nie probiert. Nun führt man ganz langsam das lange flexible Darmrohr in selbigen ein. Wenn es mal nicht weitergeht, dann liegt das wahrscheinlich an einer Darmkurve. In diesem Fall zieht man das Rohr nur ein kleines bisschen zurück und meistens geht es dann weiter. Wenn das Darmrohr bis zum Anschlag eingeführt ist, heißt es &#8220;Wasser marsch!&#8221;. Der praktische Hahn wird in die AUF-Position gestellt und die Schwerkraft erledigt ihr Übriges. Das Wasser fließt in den Darm, und zwar ziemlich rasch. Dabei ist es sinnvoll, in der knienden Position seinen Oberkörper nach unten zu verlagern, so dass der Po den höchsten Punkt einnimmt. Den Bauch schön locker lassen, dann kann das Wasser locker fluffig die Windungen des Darms umspülen. Wenn das Irrigatorgefäß glucksende Geräusche macht, heißt das meistens, dass es leer ist und sämtliches Wasser an Ort und Stelle platziert wurde. Nun schließt man wieder den Hahn, zieht das Darmrohr langsam heraus und freut sich, dass der einfache Teil des Ganzen erledigt ist.<br />
Jetzt geht es nämlich erst los! Die Kunst des Einlaufs ist ja nicht etwa, das Wasser zu applizieren, sondern es bei sich zu behalten (wie beim Abnehmen nur andersrum &#8211; versteht die Analogie einer?). Geübte Einlauf-Praktizierer berichten von 30-minütigen &#8220;Haltephasen&#8221;, also mir ist das noch nie gelungen&#8230;. Aber natürlich gibt es ein paar Tricks, mit denen man die Darmentleerung etwas verzögern kann:<br />
- Auf den Rücken legen &#8211; hilft m.E. nicht gut<br />
- indische Brücke (Rückwärtsbrücke) &#8211; erinnert mich zu sehr an meine fruchtlosen Bemühungen, meine Tochter im Mutterleib zum Rumdrehen zu bewegen<br />
- Auf dem Boden mit angezogenen Beinen von links nach rechts wälzen &#8211; das verteilt das Wasser ganz gut im Darm<br />
- Schulterstand (für die nicht Yogis: mit den Füßen an der Wand abstützen bzw. &#8220;Kerze&#8221; machen) &#8211; sieht am bescheuertsten aus, ist aber &#8211; aus eigener Erfahrung &#8211; am erfolgreichsten</p>
<p><strong>Ergebnis:</strong> Nachdem man sich also mit diesen diversen Strategien möglichst lange und möglichst ohne Zuschauer vollkommen lächerlich gemacht hat, ist hoffentlich genug Zeit vergangen, um die bösen Darmrückstände bis in die hintersten Darmwinkel zu lösen. Der Rest ergibt sich dann zwangsläufig und ist normalerweise innerhalb von 10 Minuten erledigt. I spare you the details &#8230;</p>
<p><strong>Wichtig ist, was hinten raus kommt!</strong></p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F01%2F13%2Fwissenschaft-fur-jeden-wie-funktioniert-eigentlich-ein-einlauf%2F&amp;title=Wissenschaft%20f%C3%BCr%20jeden%3A%20Wie%20funktioniert%20eigentlich%20ein%20Einlauf%3F" id="wpa2a_16"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fastenwandern im Schwarzwald: Der Tagesablauf</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 18:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beweg' uns!]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>

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		<description><![CDATA[6:15 Uhr bis 6:45 Uhr: Aufstehen So, oder so ähnlich läuft jeder Fastenwandertag ab: Ich stehe ziemlich früh auf, etwa um 6:30 Uhr. Anschließend genehmige ich mir eine Dusche die warm beginnt und kalt endet zur Kreislaufanregung. Wahlweise kann man sich auch einer so genannten &#8220;kalten Waschung&#8221; unterziehen. Dabei benetzt man mit einem kalten Waschlappen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>6:15 Uhr bis 6:45 Uhr: Aufstehen</h2>
<p><img class="size-large wp-image-646 alignleft" title="SSL11211" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/SSL11211-1024x768.jpg" alt="SSL11211" width="540" height="406" /></p>
<p>So, oder so ähnlich läuft jeder Fastenwandertag ab: Ich stehe ziemlich früh auf, etwa um 6:30 Uhr. Anschließend genehmige ich mir eine Dusche die warm beginnt und kalt endet zur Kreislaufanregung. Wahlweise kann man sich auch einer so genannten &#8220;kalten Waschung&#8221; unterziehen. Dabei benetzt man mit einem kalten Waschlappen erst die Außen- dann die Innenseiten der Beine, dann Bauch und Brust, dann Außen- sowie Innenseiten der Arme und schließlich das Gesicht. Diese Methode ist tatsächlich ziemlich effektiv, um den Kreislauf in Gang zu bekommen. An Tag 2 habe ich damit allerdings noch keine Probleme. Nach dem Zähneputzen (Zunge nicht vergessen! Die kann ziemlich krasse Farben annehmen beim Fasten!) ziehe ich mich ganz leger an, weil es ja eh demnächst in die Wanderklamotten geht. Dann öffne ich die Terrassentür und belebe Körper und Geist mit der eisigen Schwarzwaldnachtluft. Brrrrr. Schließlich überbrücke ich noch ein bisschen Zeit mit Lesen oder Aufschreiben meiner Gedanken.<br />
<span id="more-640"></span><br />
<h2>7:30 Uhr &#8211; Morgentee</h2>
<p>Pünktlich um 7:30 Uhr verlasse ich das Zimmer mit Thermoskanne und SIGG-Flasche unter dem Arm, denn um diese Uhrzeit wird das Buffet eröffnet. Das Hotelpersonal stellt uns im Gruppenraum heißes Wasser für Tees oder Ingwerwasser zur Verfügung. Alle anderen Utensilien wie frische Zitronenschnitze, Ingwerstückchen, Honig, Heilerde, Leinsamen, unzählige verschiedene Teesorten etc. stehen auch schon bereit. Neben mir gibt es noch einen anderen Frühaufsteher in der Gruppe. Wir tauschen uns morgens kurz über unser Befinden aus, viel Tiefschürfendes wird zu dieser Zeit nicht erzählt. Ich fülle als erstes meine Thermoskanne mit einem Tee meiner Wahl (also Beutel + Wasser, klar) und in die SIGG-Flasche stecke ich eine Zitronenschnitz sowie ein paar Ingwerstückchen. Darauf kommt heißes Wasser, das im Laufe der Wanderung zu einem wohlschmeckenden Kaltgetränk runterkühlen wird. Nun rühre ich mir in ein großes Glas Wasser einen Löffel voll Heilerde ein, wahlweise grün oder grau. Die Heilerde soll einen säubernden Effekt auf den Magen-Darm-Trakt ausüben (ich wusste doch, dass an dem Sprichwort &#8220;Dreck reinigt den Magen&#8221; was dran ist!) und soll außerdem &#8211; fragt mich nicht wie &#8211; die im Fastenstoffwechsel entstehenden Säuren neutralisieren. Ich trinke also das Erdwasser, das gar nicht mal so übel schmeckt wie man vermuten sollte, schnell aus und knirsche anschließend ein wenig mit den Zähnen. Und jetzt kommt endlich das Schöne, nach der vielen Arbeit und der Erde, nämlich eine Tasse Schwarztee mit einem Löffel Honig. Hmmmmm, darauf freue ich mich immer schon abends vor dem Einschlafen. Ich erwähnte doch sicherlich schon, dass Kaffee und Alkohol während des Fastens tabu sind, oder? Dieser Schwarztee mit Honig ist somit die einzige Sünde, die einem einmalig an jedem Fastentag erlaubt ist. Langsam trinke ich das koffeinhaltige sündig-süß schmeckende Gebräu mit der Gewissheit, dass dies vorerst auch wieder die letzte Tasse Tee war. Langsam trudeln auch die anderen am Tisch ein. An Tag 2 unterhalten wir uns natürlich zwangsläufig alle darüber, wie das Glaubern am Vorabend geklappt hat. Fastende sind schon wirklich ein lustiges Völkchen. Mit nahezu völlig Fremden redet man wie selbstverständlich und zwangslos über so intime Dinge wie die Ausscheidung. Und das in aller Ausführlichkeit. Das erinnert mich ein bisschen daran, wie junge Mütter mit großer Sach- und Fachkenntnis über den Stuhlgang ihrer Kinder reden. Ja normaaaaal, wie der Rheinländer sagt, oder?</p>
<h2>8:30 Uhr &#8211; Frühstückssaft</h2>
<p>Etwa um 8:00 Uhr trudelt auch <a title="Aloisia" href="http://www.viola-fasten.de" target="_blank">Aloisia </a>ein, aber das Programm geht erst richtig um 8:30 weiter. Dann begrüßt uns Aloisia mit den Worten: &#8220;Guten Morgen liebe Fastengruppe&#8221; und wir antworten brav: &#8220;Guten Morgen liebe Aloisia&#8221;. Dann kommt die Befindlichkeitsrunde. Jeder erzählt kurz, wie es ihm ging und/oder geht. Die häufigsten Statements (Gedächtnisprotokoll):</p>
<ul>
<li>Einlauf klappt gut. (Mit Abstand die häufigste Aussage)</li>
<li>Einlauf klappt nicht, ich muss noch üben/glaubern</li>
<li>Ich habe schlecht geschlafen/Ich bin häufig aufgewacht/Mein Schlaf war ganz oberflächlich</li>
<li>Ich fühle mich schwach/schummerig/flau</li>
<li>Mir ist übel/flau</li>
<li>Ich habe Muskelkater</li>
<li>Meine Schmerzen sind weg/stärker</li>
<li>Ich habe vom Essen geträumt</li>
<li>Mir geht es super (wurde am Ende der Woche mit Abstand am häufigsten genannt)</li>
</ul>
<p>Aloisia hat immer für jedes Wehwehchen einen guten Tipp oder zumindest eine Tee-Empfehlung parat. Mir geht es an Tag 2 (noch) super, ich brauche also keine Hilfsmittel. Nun wird der frisch gepresste Saft in die Gläser eingeschenkt und verteilt. Die Karaffen stehen schon seit einiger Zeit auf der Anrichte und uns läuft das Wasser im Mund zusammen. Diese Säfte sind wirklich extrem lecker und es ist häufig so viel Fruchtfleisch darin, dass man fast schon glaubt zu essen. Bevor wir jedoch trinken (bzw. löffeln!) dürfen, erzählt uns Aloisia noch eine Weisheit zum Tag. Manchmal ein Gedicht, ein Spruch oder sogar eine kleine Geschichte. Anschließend löffeln wir schweigend unseren Saft. Ich bin den ganzen Morgen bereits darauf bedacht, dass ich nicht zu viel trinke, damit ich bei den Wanderungen nicht pinkeln muss. Dank meiner Blase aus Stahl und meinem wohl kontrollierten Trinkverhalten musste ich tatsächlich kein einziges Mal hinter die Büsche.</p>
<p>Nach dem Saft sind wir entlassen und dürfen noch einmal kurz auf unser Zimmer, um uns für die Wanderung zu präparieren. Mein Rucksack ist schnell gepackt mit Thermoskanne, Sigg-Flasche, Taschentüchern und ein paar Extra-Handschuhen. Meine Wanderklamotten bestehen aus langer Unterhose, Skihose, Funktions-T-Shirt, Funktions-Longsleeve, warme Outdoorjacke, Mütze und Handschuhe.</p>
<h2>9:30 Uhr &#8211; Auf zur Wanderung</h2>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-654" title="SSL11218" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/SSL11218-768x1024.jpg" alt="SSL11218" width="491" height="655" /></p>
<p>Etwa um  9:30 Uhr treffen wir uns alle vor dem Hotel um zur Wanderung aufzubrechen. An den ersten beiden Tagen wandern wir direkt vom Hotel aus los. An den letzten drei Tagen fahren wir mit den Autos zu anderen Wanderrouten. Die Wanderungen dauern zwischen 3 und 4 Stunden und sind &#8211; in meinen Augen &#8211; ziemlich anspruchsvoll, aber das ist toll, weil nämlich ab der ersten Minute Wandern jedes Kümmernis und jede Malaise vergessen ist. Bei einem Puls von 150 und einem nicht enden wollenden Anstieg vor Augen vergisst man ganz schnell, dass man ja eigentlich ein bisschen schwächlich ist und &#8220;Ich hab&#8217; Kreislauf&#8221; und überhaupt &#8230;. Der Schnee, eisiger Boden und steile Anstiege sowie rutschige Abstiege machen die Halbtagestouren für uns Fastende zu einer echten Herausforderungen, aber es macht wirklich Spaß und wir gelangen zu unglaublich schönen Orten, wie z.B. zu einem gefrorenen Wasserfall (Bilder folgen). Auch schweigen wir bei den Wanderungen regelmäßig, allerdings nur für 15 Minuten. Meinetwegen hätten wir mehr/länger schweigen können (wer hätte das von mir gedacht?).</p>
<h2>13:30 Uhr &#8211; Mittagssuppe</h2>
<p>Die Wanderungen enden meist zwischen 13:00 Uhr und 13:30 Uhr. Dann kommen wir erschöpft, aber glücklich und mit roten Köpfen zum Hotel zurück, um die erste Suppe des Tages zu uns zu nehmen. Am Mittag dürfen wir dies légère tun, also dabei quatschen. Gleichzeitig füllen wir unsere Thermoskannen für&#8217;s Zimmer wieder mit Tee auf, nehmen uns stilles &#8220;Black Forest&#8221;-Wasser mit und der ein oder andere befüllt mit dem Teewasser auch seine Wärmflasche (ich war so &#8220;clever&#8221;, und habe mir gleich einen billigen Wasserkocher für&#8217;s Hotelzimmer von zu Hause mitgenommen).</p>
<h2>Nachmittag &#8211; Freizeit und Yoga</h2>
<p>Nun ist Freizeit. Die Streber erledigen jetzt schon ihren Einlauf, die ganz Faulen schlafen erst einmal &#8216;ne Runde, die Agilen verschwinden gleich in den Wellnessbereich. Zu den Zweiteren zähle ich mich am Anfang, allerdings merke ich recht schnell, dass mir das schadet. Nach dem Mittagsschlaf ist mir nämlich kalt, mein Kreislauf ist im Keller und abends kann ich nicht mehr richtig einschlafen. Da halte ich mich lieber wach, z.B. mit Bahnenschwimmen im schönen Schwimmbad. Am Nachmittag ist es auch Zeit für einen Leberwickel. Dazu legt man sich erst ein auf Wärmflaschengröße gefaltetes feuchtes Tuch auf die Leber, darauf kommt ein größeres trockenes Tuch, darauf die warme Wärmflasche und schließlich wickelt man einen langen Schal um das Ganze und legt sich hin. So soll man nun mindestens eine halbe Stunde lang ruhen um den Leberstoffwechsel zu aktivieren. Die Leber hat nämlich beim Fasten ganz schön was zu tun. Wenn man direkt danach in die Sauna geht &#8211; das Hotel hatte einen super Wellness-Bereich -, sieht man ziemlich komisch aus, weil man nämlich einen sehr großen knallroten Fleck auf dem Bauch in Lebernähe hat. Man kann sich aber auch durch einen Saunabesuch den Leberwickel gleich ganz sparen.</p>
<p>Wei die Gruppe so groß ist, wird sie für das Yoga- und Mediationsprogramm aufgeteilt in zwei Gruppen. Jede Gruppe darf an zwei Spätnachmittagen unter Anleitung von Aloisia Yoga machen und meditieren. Los geht es um 17:15 Uhr mit den &#8220;Fünf Tibetern&#8221;. Das sind 5 gymnastische yoga-ähnliche Übungen, die alle Chakren (ist mir nicht ganz klar geworden was das ist, Energiezentren oder so) aktivieren sollen und ideal sind für den Start in den Tag. Ich habe das an meinen letzten beiden Fastenwandertagen ausprobiert und es stimmt. Die &#8220;Fünf Tibeter&#8221; sind super am Morgen! Danach geht es mit klassischen Yoga-Übungen (eine Auswahl) weiter. Anschließend meditieren wir noch 10 Minuten lang, indem wir auf eine Kerze schauen und mit jedem Ausatmen von 1 bis x zählen. Ich muss sagen, dass mir dieses ganze Yoga- und Meditations-Gedöns so richtig gut getan hat. Ich suche mir gerade ein Yoga-Angebot in Stuttgart und hoffe, dass ich das dann einmal pro Woche weitermachen kann.</p>
<h2>19:00 Uhr &#8211; Abendsuppe</h2>
<p>Um 19:00 Uhr gibt es dann die letzte Mahlzeit am Tag im Gruppenraum. Die Suppe nehmen wir wieder schweigend ein. Außerdem sollte man am Abend sein zweites Glas Heilerde trinken. Ein wenig bleibt man noch sitzen und unterhält sich, aber die meisten verschwinden kurz nach dem Essen mit frisch gefüllter Thermoskanne aufs Zimmer, weil es noch einen furchtbar wichtigen Tagesordnungspunkt gibt, den man an den ersten drei Fastentagen auf jeden Fall täglich und ab dann mindestens alle zwei Tage durchführen sollte: Der Einlauf!</p>
<p>Und mit diesem Cliffhanger ende ich hier! Der Einlauf ist so wichtig, dass ich ihm einen eigenen Artikel widmen werde. <img src='http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F01%2F12%2Ffastenwandern-im-schwarzwald-der-tagesablauf%2F&amp;title=Fastenwandern%20im%20Schwarzwald%3A%20Der%20Tagesablauf" id="wpa2a_18"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fastenwandern im Schwarzwald: Tag 1 – die Anreise</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 19:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wortdealer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ankunft und das Zimmer Damit es ein paar Tage lang spannend bleibt, werde ich von meiner Fastenwandererfahrung in Etappen berichten. Alles am Stück wäre auch wirklich zu viel. Die eigentliche Anreise (Taxi &#8211; Regionalzug &#8211; S-Bahn &#8211; Hotelbus) spare ich mir in meiner Schilderung. Ich beginne also gleich bei der freundlichen Begrüßung an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-607" title="Fasten Tag 1" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Fasten-Tag-12.JPG" alt="Fasten Tag 1" width="545" height="408" /></p>
<h1>Die Ankunft und das Zimmer</h1>
<p>Damit es ein paar Tage lang spannend bleibt, werde ich von meiner Fastenwandererfahrung in Etappen berichten. Alles am Stück wäre auch wirklich zu viel. Die eigentliche Anreise (Taxi &#8211; Regionalzug &#8211; S-Bahn &#8211; Hotelbus) spare ich mir in meiner Schilderung. Ich beginne also gleich bei der freundlichen Begrüßung an der Rezeption und bei der Begutachtung meines Zimmers.<br />
<img class="alignleft size-medium wp-image-595" title="Hotelzimmer" src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Hotelzimmer1-300x225.jpg" alt="Hotelzimmer" width="300" height="225" />Ich werde wirklich sehr nett empfangen (auch der Hotelbus-Fahrer war schon ein sehr netter, gesprächiger Zeitgenosse) und auf mein Zimmer begleitet. Als ich dieses betrete, bin ich sehr angetan. Ein holzumtäfeltes Einzelbett, ein kleiner Sekretär, großer Schrank, kleiner Tisch mit zwei süßen sehr bequemen Sesselchen und ein oldschool-60er-Jahre-Bad mit wenig Ablagefläche ABER einer Badewanne &#8211; sehr angenehm für den Fastenden. Das Tollste kommt aber noch, nämlich der Blick aus dem Fenster (s. Foto oben)!<br />
Der echte, verschneite, märchenhafte Schwarzwald liegt direkt am gegenüberliegenden Hang. Hier werde ich mich wohl fühlen, das ist mir gleich klar.<br />
<span id="more-593"></span>Nun packe ich also erst mal aus und richte mich ein, unspektakulär. Es ist inzwischen 15:30 Uhr und ich muss noch 1,5 Stunden bis zum ersten Treffen und Kennenlernen warten. Die Zeit verbringe ich mit Lesen. Meine Reise-Lektüre besteht aus drei Büchern von David Foster Wallace (zwei davon angelesen, eines noch jungfräulich) und dem Buch &#8220;Der Schrecksenmeister&#8221; von Walter Moers, also das volle Kontrastprogramm. Wie sich erst später herausstellen wird, war beides nicht die beste Wahl &#8230;<br />
Eigentlich noch ganz klar im Kopf lese ich also meinen derzeitigen Lieblingsautor DFW, allerdings vor Aufregung nur halbkonzentriert, was der Lektüre ziemlich abträglich ist.</p>
<h1>Das Kennenlernen</h1>
<p>Irgendwie bekomme ich dann die Zeit immerhin rum und mache mich chic für das erste Treffen. Wir sollen uns im Foyer versammeln. Unten angekommen stehen dort tatsächlich noch ein paar andere Leute genauso wie Falschgeld herum, wie ich. Kein Gespräch kommt auf, jeder schaut verlegen möglichst an den anderen vorbei, was immer schwieriger wird, weil es immer mehr werden. Ich bete, dass die Veranstaltung nicht so verkrampft bleiben wird (und werde erhört!). Ein paar Minuten verspätet erscheint sie dann, unsere Fastenleiterin <a title="Aloisia" href="http://www.viola-fasten.de" target="_blank">Aloisia</a>. Einige Teilnehmer begrüßt sie gleich mit Vornamen (es gibt also offenbar Wiederholungstäter) und wünscht allen persönlich ein gutes neues Jahr. Sehr nett. Dann werden wir in den Raum geführt, der in der kommenden Woche unser &#8220;Gruppenraum&#8221; sein wird. Der Raum ist zwar groß, aber der Tisch auch und wir sind viele! Daher ist es manchmal ein wenig eng (aber wir werden ja mit der Zeit auch immer schmaler), dafür ist die Atmosphäre schön und das Buffet sehr einladend! Der einzige Nachteil ist, dass wir jeden Morgen am Frühstückbuffet und jeden Abend am Vorspeisen- und Desserbuffet der &#8220;normalen&#8221; Gäste vorbeigehen müssen und somit immer schon der Pawlow&#8217;sche Reflex ausgelöst wird, kurz bevor wir zu unserem Saft oder unserer Suppe schreiten. Aber darüber kommen wir hinweg! Immerhin sitzen wir nicht im gleichen Raum mit den Essenden &#8211; das hatte mir nämlich die Rezeptionistin mit mitleidigem Blick bei meiner Ankunft prognostiziert. &#8220;Das wird bestimmt hart!&#8221; waren ihre aufmunternden Worte. Na super &#8230;. Hätte die nicht mal jemand briefen können? Aber ich schweife ab.</p>
<p>Wir wollen uns also nun kennenlernen. Dazu stellt sich jeder kurz vor, sagt, wie oft er schon gefastet hat, warum er fasten möchte, was er sich erhofft und wie er auf Aloisia und ihr &#8220;Viola-fasten&#8221; gekommen ist (bei mir war&#8217;s über die bekannte Suchmaschine, die mich zu <a href="http://www.viola-fasten.de" target="_blank">www.viola-fasten.de</a> brachte). Nach und nach erhalte ich den Eindruck, dass wir trotz der beachtlichen Gruppengröße von über 20 Leuten eine tolle Mischung sind. Das Alter rangiert schätzungsweise von Mitte 20 bis Mitte 60 und es sind überraschend viele Junge Leute (mit jung meine ich von 25 bis 45), zwei Paare, eine Mutter mit ihrer Tochter, eine aus Amerika extra eingeflogene, es sind erwartungsgemäß viele Frauen, wir müssen uns insgesamt 4 Männer teilen, von denen 2 mit ihren langjährigen Ehefrauen angereist sind. Die verschiedensten Berufsgruppen sind vertreten: Ingenieure, Sozialpädagogen, Kosmetiker, Gastronomen, Optiker, Apotheker, Investmentbanker, BWLer, Druckereiinhaber usw. Das erfahre ich aber erst später, der Beruf spielt bei der Vorstellungsrunde keine Rolle.</p>
<h1>Die Henkersmahlzeit</h1>
<p>Im Anschluss bekommen wir unsere letzte Mahlzeit vor dem Fasten, die sich allerdings nicht von der Fastenverpflegung unterscheidet. Wir dürfen &#8211; ausnahmsweise am Abend &#8211; einen frisch gepressten Saft trinken. Allerdings trinken wir diesen nicht, sondern wir löffeln ihn. Es handelt sich um Rote-Beete-Apfel-Saft, und dieser schmeckt himmlisch. Ich muss dazu sagen, dass ich vor dem Fasten drei Entlastungstage eingelegt habe, an denen ich fast ausschließlich ungesalzenen gekochten Reis gegessen habe. Kein Wunder also, dass meine Geschmacksknospen explodieren. Wir löffeln schweigend mit einem Teelöffel unseren Saft und ich erahne schon, dass ich hier vielleicht wieder lernen werde, was Genuss ist. Und weil heute noch kein &#8220;richtiger&#8221; Fastentag ist, bekommen wir zu allem Überfluss auch noch ein leckeres Kartoffelsüppchen, das wir ebenfalls schweigend löffeln. Im Nachhinein vermute ich, dass Aloisia mit diesen beiden Mahlzeiten nur unsere Tischmanieren testen wollte, nachhaltig war das Mahl jedenfalls nicht (s.u.). Nach dem delikaten Kartoffelsüppchen hält uns Aloisia einen Vortrag über die Fastenregeln und den Ablauf. Und dann beginnt das Fasten wirklich.</p>
<h1>Das Glaubern</h1>
<p>Jeder von uns (außer ein paar, die schon vorher mit dem Fasten begonnen hatten) trinkt ein Glas mit einer großzügig bemessenen und von Aloisia höchstpersönlich angerührten Menge Glaubersalz (für die Chemiker und Biochemiker unter uns: Natriumsulfat-Decahydrat). Ich würze meinen Cocktail noch mit Grapefruitsaft, weil ich in den Weiten des WWW gelesen habe, dass dadurch der Geschmack der Mischung wenigstens halbwegs erträglich wird. Man soll ja nicht alles glauben, was im Internet steht, aber diese Information hat sich tatsächlich als wertvoll erwiesen. Ich habe wenig Probleme, die Glaubersalzmischung relativ zügig auszutrinken. Recht salzig/bitter/sauer schmeckt es. Nur danach ist mir ein bisschen übel, aber nicht schlimm. Und dann, ja dann geht&#8217;s relativ zügig wieder rauf auf&#8217;s Zimmer, weil nämlich irgendwann genau das passiert, was auch passieren soll, nur weiß man eben nie so genau, wann es passieren wird. Klar, ich spreche von der Darmreinigung die sich als &#8220;Durchfall&#8221; äußert, der ja aber erwünscht ist. Nur ein leerer Darm stellt seine Tätigkeit ein und sorgt so für ein nachhaltiges Nicht-Hunger-Gefühl (Sattheitsgefühl wäre gelogen), ohne das man das Fasten ja gar nicht durchhalten könnte. Und nur ein leerer Darm (der auch immer wieder künstlich entleert werden muss!) wird mit der Zeit sauber und erlangt innere Schönheit! So ist das nämlich.</p>
<p>An dieser Stelle höre ich für heute auf. Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich die folgenden 2,5 Stunden verbracht habe (bei mir setzte die Wirkung zum Glück schon nach einer guten Stunde ein) und völlig leer schlief ich dann irgendwann friedlich in meinem hübschen Bettchen ein und freute mich auf den kommenden ersten richtigen Fastentag und noch mehr auf die Wanderung.</p>
<p><em>Teaser: </em><br />
Beim nächsten Mal erzähle ich Euch, wie ein &#8220;normaler&#8221; Fastenwandertag abläuft, was das Besondere an den Gläsern im Hotel war, wie Tag 2 ablief und was ein Einlauf ist und wie man diesen durchführt!</p>
<p>&copy;2012 <a href="http://www.wortdealer.de">WORTdealer</a>. All Rights Reserved.</p>.<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.wortdealer.de%2F2010%2F01%2F10%2Ffastenwandern-tag-1-die-anreise%2F&amp;title=Fastenwandern%20im%20Schwarzwald%3A%20Tag%201%20%E2%80%93%20die%20Anreise" id="wpa2a_20"><img src="http://www.wortdealer.de/wordpress/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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