Kein Slapstick

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Es ereignete sich am zweiten Weihnachtsfeiertag beim gemeinsamen Festmahl, dass der Oma, die zu Besuch war, auf einmal sehr übel wurde oder sich aus anderen Gründen ein großer Druck in ihrer Magengegend aufbaute.

Teile der Familie halfen der Oma bei der retrograden Magenentleerung, als Hilfsmittel kam dabei ein Eimer zum Einsatz.
So beiläufig und diskret wie möglich wurde der Inhalt, als keine weiteren Konvulsionen mehr zu erwarten waren, im WC entsorgt. Dabei entging leider allen Beteiligten die Tatsache, dass gleichzeitig auch das untere Gebiss der Oma auf direktem Wege der Kanalisation zugeführt worden war.

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Frohe Weihnachten!

22122009065

Weihnachten

[von SIMONE]

Die Tage vor den Tagen zwischen den Tagen,
sind oft nur schwer zu ertragen.
Man feiert und rennt,
kauft ein und flennt,
man erledigt und packt,
hakt ab und versackt.

Dann sind sie da, die besinnlichen Tage,
man versetzt sich in eine familiäre Lage,
lebt harmonisch,
lacht lakonisch,
alles komisch,
aber schön, weil wie immer!

Man singt und trinkt und klingt und bringt
Geschenke für alle und jeden,
Abende mit Fernsehen, Tannenbaum und Reden –
fast wie immer – nur sonst ohne Tannenbaum
(doch der stört kaum).

Die Familie wird heim- und aufgesucht,
es wird gegessen und gegessen und gegessen
und auch getrunken.
Am Schluss in Geschenkpapier versunken – lauter Altpapier –
was für eine Verschwendung …

Und dann?
Wir haben’s geschafft,
„alle trinken noch etwas Saft“,
es war sehr schön,
lange nicht geseh’n,
bis zum nächsten Jahr,
in das wir erst noch reinrutschen müssen
mit lauter guten Vorsätzen – natürlich.


EDIT: Es war zu krass, habe es noch einmal editiert – falls jemand jetzt verwirrt ist.