Vuvuzela

vuvuzelaDie armen Ohren unserer westlichen Industrienationen, die den summenden, brummenden, sirrenden, klirrenden Klang der Vuvuzela-Tröten nicht ertragen können.

Ach nein, das stört den Genuss.
Bringt nur Verdruss.
Wie soll man sich da auf das Spiel konzentrieren?
Da kann die Mannschaft doch nur verlieren!

Was für eine Gülle. Ehrlich gesagt fand ich bisherige Fan-Gesänge, Fan-Getute, Fan-Getrommle, Fan-Gebrülle nicht anspruchsvoller oder angenehmer oder störender oder nervender oder schöner oder passender als die Vuvuzela-Geräusche. Die WM findet nun mal in Südafrika statt! Wo bleibt der Respekt vor den Traditionen dieses Landes? Ich finde es peinlich und kleinlich, dass wir uns so darüber aufregen.

Dann schaltet doch Euren Ton ab und zieht Euch von Vivaldi die „Vier Jahreszeiten“ rein, während Ihr die Fußballspiele anschaut.

Österreichisch – again – zum Thema WM 2010…

„Mach‘ den Ball in den Kasten!“

dürften unsere österreichischen Freunde nicht verstehen, denn im Kleiderschrank hat der Fußball ja nun echt nix verloren.
Vielleicht ist an genau diesem Missverständnis ja auch die WM-Teilnahme unserer netten Nachbarn gescheitert?

Wenn unter den Ballesterern mehr Brieskicker und nicht so viele Eierkicker wären, dann würd‘ auch mal ein Bummerl beim Bemmerl in den Kasten – pardon, ins Gatter! – gehen.
Wahrscheinlich sind die Österreicher beim Drehwutzler einfach besser als beim Wuchteln.

Mehr zu diesem Thema: HIER

P.S.: Mit diesem Beitrag möchte ich keinesfalls den österreichischen Fußball, weder im Speziellen noch im Allgemeinen, diffamieren. Es ging mir ausschließlich um die sprachlichen Eigenheiten!

Drückerbanden, Gesocks etc. die Zweite.

100. PostRegte ich mich doch kürzlich hier auf, dass – kaum geht man mal einen Tag nicht ins Büro und vertreibt sich den Tag zu Hause – allerlei Hausierer vor der Haustüre stehen und Haushaltswaren, wie z.B. neue Haustelefon-Verträge, verkaufen wollen oder alternativ auch Geldbeträge in beliebiger Höhe ohne Gegenleistung entgegenzunehmen wünschen.

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Frage an die Blogger: Was ist denn so verkehrt am “ich”?

Ich wühle mich ja seit meinem eigenen Blog auch gerne durch die Blogs anderer und lese – häufig mit Begeisterung – viel Informatives und Unterhaltendes. Aber eines fällt mir immer wieder auf: Es gibt zahlreiche Blogs – vor allem von weiblichen Schreiberinnen – in denen die Autorinnen von sich selbst in der dritten Person schreiben. Das Wörtchen „ich“ findet keinerlei Verwendung. Stattdessen liest man  (pardon: ich!) z.B. Folgendes:

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