Fastenbrechen: Der Apfel …

23012010143… war ja sowas von unspektakulär. Ich war richtig enttäuscht. Es ging schon damit los, dass ich heute morgen überhaupt keine Lust auf Apfel hatte (eher schon auf Schweinshaxe ;-)). Vielleicht lag das auch daran, dass ich zum Frühstück bereits ein leckeres Glas Saft aus selbst entsafteten Früchten getrunken habe. Das war genug Obst. Auf jeden Fall habe ich mir dann etwa Punkt-11-Uhr etwas widerwillig meinen Apfel geachtelt (noch der Original-Apfel aus dem Schwarzwald) und habe 5 der 8 Schnitze gaaaanz langsam gegessen, immer 30-mal gekaut und gut eingespeichelt. Es war ganz o.k., aber nicht phänomenal. Ich dachte ja, dass das Wiederessen ein ganz großartiges Aha-Erlebnis wird.

Dann waren wir einkaufen, in einem Supermarkt, der sehr sehr viel Gemüse und Bio-Gedöns hat. Das war toll, durch die Supermarktreihen zu laufen und einzukaufen mit der Gewissheit, dass ich das jetzt/bald alles wieder essen darf. Cool. Ich habe mir in den letzten Tagen auch mehrere vegetarische Vollwert- und Rohkost-Kochbücher gekauft. Da kann es jetzt richtig losgehen mit der gesunden Ernährung. Jörg ist auch total motiviert und das Kind wird gezwungen.

Und vorhin habe ich etwas total Komisches zum ersten Mal probiert: Caro-Kaffee mit einem Schuss Soja-Drink (= Soja-Milch?). Ich habe ja vorher schon ziemlich zu viel Kaffee getrunken und beim Fastenwandern wurde uns geraten, auf Getreidekaffee umzusteigen. Tja, das habe ich jetzt mal probiert. Schmeckt gar nicht mal so so gut – äh, ich mein‘ schlecht, aber mit Kaffee hat dieses Getränk ja irgenwie gar nichts zu tun. Kann man aber trinken, werde ich auch mal versuchen beizubehalten. Das mit der Sojamilch ist auch interessant, sie schmeckt ebenfalls nicht schlecht, leicht nussig, erinnert mich sehr an den Geschmack von Almased, dieses Pulver, mit dem ein gewisser Herr Markert sich eine goldene Nase verdient hat. Aber 1-2 Tassen echten Kaffee pro Tag möchte ich mir zukünftig schon noch gönnen (also natürlich erst nach der Aufbauzeit, am besten sogar erst 3 Wochen später), sonst wäre ja auch unser teurer Jura-Kaffeevollautomat eine Fehlinvestition gewesen.

Als nächstes esse ich heute Abend eine Gemüsebrühe (kommt mir natürlich auch schon absolut zu den Ohren raus …) aber diesmal mit pürriertem Gemüse. Also etwas gehaltvoller als bisher. Und morgen dann endlich darf ich auch etwas „richtig“ Festes esssen. Salat z.B. und Kartoffeln und Knäckebrot und Getreidesuppe und Möhrengemüse sowie Möhrenrohkost und Milchprodukte: Buttermilch. Also darauf freue ich mich jetzt echt.

Aber heute? Neeee, ich habe mir das Fastenbrechen echt toller vorgestellt.

(Immerhin sind seit 1. Januar [4 Reis-Entlastungstage + 18 Fastentage]  ziemlich genau 8 kg runter. Bin mal gespannt, wieviel da jetzt Darmfüllung-bedingt wieder draufkommen)

Wer noch mehr zum Thema Fasten lesen will, der findet HIER noch mehr!

3 Gedanken zu „Fastenbrechen: Der Apfel …

  1. hihihi, ich hab gedacht, ich habe diesen Kommentar eben selbst geschrieben…

    Ich bin heute nach 7 Tagen (schäm, weil nicht ganz 18 Tage) fasten genau so lustlos um den Apfel herumgeschlichen wie du. Der Brüller war es nicht, ich hoffe jetzt auf den Abend, denn da mach ich lecker Kartoffelsüppchen….

  2. Hallo Simone (Namenscousine!),

    Du brauchst Dich doch nicht schämen!! 1 Woche fasten ist doch schon super! Herzlichen Glückwunsch.
    Aber ist ja lustig, dass Dich der Apfel auch nicht so umgehauen hat.
    Ich lege ab heute Abend wieder mit Fasten los (Einlauf-Alarm! :-)) und bin schon gespannt, wie es mir ergehen wird. Nachzulesen wird das alles wieder hier im Blog sein.

    LG
    WORTdealer Simone

  3. hi alle zusammen,
    ich habe 3 übergangstage, 8 fastentage (nur flüssigkeit) und ab heute meine aufbauenden 3 (oder mehr?) tage durchlebt – das ist echt n ding. noch nie habe ich gefastet und mache das nun mit 38 zum ersten und sicherlich nicht zum letzten mal – denn es hat unglaublich gut getan – es stimmt tatsächlich: man kann zwar keinen intensiv sport betreiben (schwindel…), aber kontinuierlicher langsamer sport geht erstaunlich gut – yoga vor ien paar tagen war himmlich, wie nirwana, habe die übungen (obwohl ich nur wenig yoga mache) spielend gemacht…

    aber nun zum apfel: ich hatte den tip bekommen, mir den morgendlichen apfel an zu dämpfen, im topf mit etwas wasser kurz schmoren lassen – das hat ihn geschmeidiger und auch aromatischer gemacht – hat mir total gefallen!!!

    das kartoffelüsppchen heute abend hat mich schon total satt gemacht… bin mal gespannt wie mein darm ankäuft. leider hatt ich ja in der völligen fastenzeit der 8 tage ständig durchfall (hatte nur 2 x glaubersalz genommen), hoffe, das geht jetzt gut los.

    beste grüße in die runde

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