Rezension: Anständig essen (von Karen Duve)

Nach “Tiere Essen” von J.S. Foer habe ich mir das entsprechende deutsche Pendant zu diesem Buch zugelegt. Die Autorin hat in einem Selbstversuch nacheinander 4 verschiedene Ernährungsweisen getestet und das ganze Experiment sehr erfrischend dokumentiert und beschrieben.
Jeweils zwei Monate lang (später auch länger) erprobte sie sich in folgenden “anständigen” Ernährungsformen:

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“Tiere Essen” von Jonathan Safran Foer – Rezension

Cover: Amazon.de

Nachdem ich ja bereits hier darüber berichtet habe, dass das Buch “Tiere Essen” von J.S. Foer demnächst auf Deutsch veröffentlicht wird, habe ich – als relativ “junge” Vegetarierin – mir das sehr hübsche, wenn nicht gar schöne (!) grüne Buch kurz nach Erscheinen gekauft und umgehend zu Gemüte geführt.
Mein Interesse geweckt hatten mehrere Rezensionen, die dem Autor einen sehr sachlichen, verständnisvollen, wenig polemischen und also auch dem gemeinen Fleischesser zugeneigten Tonfall bescheinigt haben. Das hat mich neugierig gemacht, da ich selbst weniger aus übersteigerter Tierliebe, sondern eher aus Gründen der Vernunft und der Abscheu vor den Fleischproduktionsbedingungen mittlerweile auf Fleisch verzichte.

Das Buch liest sich angenehm und unterhaltsam. Am Anfang ist der Autor tatsächlich sehr bemüht, möglichst neutral über die Dinge zu berichten, die er herausgefunden hat – bzw. rausfinden will. Anrührend gleich zu Beginn ist die Erklärung zu seiner Motivation für die Suche nach der Herkunft unseres Fleisches: Sein Sohn kam zur Welt und er bschloss, nicht mit leeren Händen dastehen zu wollen, wenn Junior ihn eines Tages fragen sollte “Papa, wo kommt eigentlich das Fleisch her?” Ich finde auch, dass man auf diese Frage eine Antwort haben sollte.

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Neues Buch zum Thema Vegetarismus: “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer

Hamburger_AlFoto: Al Fed

Jonathan Safran Foer, ein bekannter amerikanischer Autor, der mir allerdings bisher unbekannt geblieben ist, hat ein Buch zum Thema Vegetarismus geschrieben. Dieses Buch erscheint demnächst (lt. Amazon: 19. August ’10) in deutscher Sprache und wird “Tiere essen” heißen. SPON berichtet hier darüber.

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Fleischlos glücklich – oder fleischlich glücklos

31122009113Gestern haben wir den Film “We feed the world” angeschaut. Ich hatte ja schon hier angekündigt, mich unter anderem anhand dieses Films mit dem Thema Vegetarismus noch einmal auseinander zu setzen. Der Filme war ziemlich kurz (was? schon vorbei?) aber auch ziemlich gut. Eigentlich handelte er übergwiegend von der globalisierten “pflanzlichen” Agrarwelt und hat ganz kritisch die  Zusammenhänge der Nahrungsversorgung der Welt beleuchtet.
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Sind Vegetarier bessere Menschen?

3402915972_639d31f8f0Foto: Jörg

Hmmm, ich trage mich gerade wirklich mit dem Gedanken, vegetarisch zu leben. Seit Anfang des Jahres habe ich kein Fleisch mehr gegessen. (Außer bei einer Gelegenheit, bei der wir spontan bei den Nachbarn zum Essen eingeladen wurden. Es gab selbstgemachte köstliche Frühlingsrollen mit Spuren von Rindfleisch und  ein wunderbares kaltes, herrlich frisch schmeckendes Rinderhackfleisch-Gericht mit Zitrone, dazu Kokosreis. Das war soooo lecker, allerdings habe ich vom frischen Rind nur zwei Löffelchen probiert, weil ich noch in meiner Aufbauphase nach dem Fasten war. Die Gastgeber hatten dafür Verständnis.)

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