Neues Buch zum Thema Vegetarismus: “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer

Hamburger_AlFoto: Al Fed

Jonathan Safran Foer, ein bekannter amerikanischer Autor, der mir allerdings bisher unbekannt geblieben ist, hat ein Buch zum Thema Vegetarismus geschrieben. Dieses Buch erscheint demnächst (lt. Amazon: 19. August ’10) in deutscher Sprache und wird “Tiere essen” heißen. SPON berichtet hier darüber.

Nach allem, was ich in diesem Bericht lesen kann, darf ich mich wohl zur großstädtischen, überdurchschnittlich gebildeten Standard-Vegetarierin zählen.
Oder gehöre ich eher zur “… politisch korrekte[n] Bionade-Biedermeier-Fraktion aus Berlin und anderen Großstädten”, die jetzt immer weiter auf dem Vormarsch ist?
Egal, ich esse keine Tiere, die mindestens 2 Beine* haben, weil ich es in der Tat politisch unkorrekt finde, wie die Massentierhaltung weltweit betrieben wird. Dem Großteil dessen, was Herr Foer geschrieben hat (laut SPON-Autor Ole Reißmann) kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Ich werde mir das Buch sicher kaufen, um meine innere Überzeugung noch mehr zu stärken.

P.S.: Hoffen wir mal, dass niemand auf die Idee kommen wird, den nächsten Veggie Street Day (so etwas gibt es!) in einer weniger geeigneten Stadt als Dortmund auszurichten. Huch, und in Stuttgart war er in diesem Jahr auch schon, der Veggie Street Day. Endlich geht hier mal was – und ich war im Urlaub …

*P.P.S.: Natürlich esse ich auch keine behinderten Hähnchen, die mit nur einem Bein auf die Welt gekommen sind oder bei einem tragischen Unfall ein Bein verloren haben. Klar! Aber ich esse Fisch und trage somit direkt zur Überfischung der Weltmeere bei. Einen Tod muss man sterben …

P.P.P.S.: Und hier noch ein FAZ-Bericht zum Buch!

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2 Kommentare

  1. Erstellt am 23.09.2010 um 13:57 | Permanent-Link

    Warum wird erst so spät realisiert, dass die Überfischung ein wirklich dramatisches Problem für unsere Zukunft bedeutet. Unsere Erde besteht glaube ich zu 80% aus Wasser, wird da die Wichtigkeit dieses Guts nicht umso deutlicher? Ich verstehe das nicht. Wenn das so weitergeht, steuern wir zielgerichtet auf das unheilvolle Jahr 2012 zu :)

  2. Erstellt am 23.09.2010 um 21:30 | Permanent-Link

    Naja, 2012…

    Aber Du hast sicher Recht! Die Weltmeere mit ihren Ökosystemen werden sicherlich vollkommen unterschätzt. Jeder sollte bewusster mit seiner Ernährung umgehen.
    Aber das ist leider heutzutage gar nicht so einfach.

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