Sitzblockade im Zug.

Foto: Al Fed

Die Deutsche Bahn bringt mich mal wieder in den Wahn.
Ich bin wieder Zug gefahren, gestern, zur Frankfurter Buchmesse.

Hinfahrt:
Der Zug ist pünktlich – oho! – welch Freude. Ich habe eine Reservierung, denn sonst wäre ich nicht gefahren. Stuttgart-Frankfurt zu Buchmesse-Zeiten per Bahn ist besser MIT Reservierung, das weiß ich inzwischen. Mit mehreren Mitfahrern schiebe ich mich durch Waggon 6 auf der Suche nach meinem Sitzplatz mit der Nummer 12 in einem Abteil. Ich bin kurz vor dem Ziel, da staut es sich. Leute, die in einem Abteil vor dem meinigen reserviert haben, finden dieses abgesperrt und vollgestellt mit einem Catering-Wagen und Müll vor.

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Kopflos!

Foto: Al Fed

Samstag, Einkauf in der City. Das Kind bekommt neue Unterhosen und Socken und will die Tüte unbedingt selbst tragen. Anschließend machen wir noch einen Abstecher in den Buchladen, dann geht es ab nach Hause – Beute sichten. Oh weh! Die Tüte mit den Hello-Kitty-Unterhosen und den Strümpfen fehlt. Hat das Kind wohl beim Hugendubel stehen gelassen. Oder wurde geklaut. Oder …. Mist! Dann können wir auch gleich das Geld aus dem Fenster werfen. Wir ärgern uns alle maßlos.

Sonntag, kleine Wanderung mit zwei weiteren Familien mit anschließendem Grillfest auf der grünen Wiese am rauschenden Bach. Wir sind nicht allein. Neben uns lässt es sich noch eine andere Truppe mit kleinen Kindern gutgehen. Irgendwann packen die Nachbarn ihre Sachen zusammen und über den Schotterwanderweg fährt ein Auto vor, in das flugs alles eingeladen wird. Wir sind wieder allein, zählen aber auf einmal einen Kinderwagen mehr, als wir mitgebracht hatten. Ein Emmaljunga-Modell, noch beladen mit Rucksack und Grillgut. Den haben die Leute wohl vergessen, als sie in aller Ruhe das zum Kindwagen passende Kleinkind ins Auto gesetzt haben.

Da relativiert sich der Verlust vom Vortag gleich wieder – was sind schon Unterhosen und Socken im Wert von 10 Euro gegen einen mehrere hundert Euro teuren Luxuskinderwagen.

„Darf man schlimme Wörter nach dem Fasten benutzen?“

Da ich – das entnehme ich den Suchanfragen – offenbar völlig ungerechtfertigterweise die Expertin zum Thema Fastenbrechen bin, ist es nicht verwunderlich, dass hin und wieder aufgrund seltsamer Suchwort-Kombinationen Leute mit seltsamen Suchanfragen bei mir landen.

Hier eine besonders kuriose Frage von heute: „Darf man schlimme Wörter nach dem Fasten benutzen?“

Meine Antwort hierauf lautet:

„Was ist das denn für eine Kackfrage? What the fuck … Mann, Scheiße, ja! Das sollte man sogar unbedingt tun, Kruzifix noch einmal! Du hast tagelang, wenn nicht wochenlang gefastet und dann musst Du doch – verdammt noch mal – nicht nur alle stinkenden Ausscheidungen und Schlacken rauslassen, sondern auch den Arsch in der Hose haben, alle beschissenen Gedanken und Dreckswörter, die sich so über diese gesamte verfluchte Zeit aufgestaut haben, endlich einmal auszukotzen! Scheißegal, was die anderen denken. Fuck it!“

Blog auf WP 3.0.1 upgedated.

Das ist ja gerade noch mal gut gegangen….

Das Update auf die neue Word-Press-Version ging gestern „schief“ (so lautet auch die offizielle Fehlermeldung!) und Jörg musste bis tief in die Nacht SQL-Datenbanken konvertieren und hin und her schieben, bis alles wieder so aussah, wie es sein sollte. Natürlich hatten wir vorher ein Backup gemacht, es gab aber Probleme mit den Sonderzeichen, mächtige Probleme … Jetzt läuft wieder alles! Danke mein Computerheld!
Bei allen Lesern, die gestern WORTdealer temporär nicht erreichen konnten, möchte ich mich entschuldigen! Das wird hoffentlich so schnell nicht wieder vorkommen.

Aber ich sehe gerade: Irgendetwas stimmt immer noch nicht oben im „Kopfbereich“ des Blogs, das ist doch verschoben ….. wir müssen wohl doch noch mal reparieren.
EDIT: Alles wieder gerade gerückt! 🙂

In der Wilhelma mit Jeremy und Jaden.

FlusspferdEs ist ja ein ziemlich ausgelutschtes Thema, welche abgefahrenen Namen manche Eltern ihrem Nachwuchs geben. Trotzdem kann man als junge Mutter (jung natürlich nur im Sinne von: das Kind ist noch jung) nicht umhin, sich hin und wieder über abstruse Namen zu wundern.

Aus unserer KiTa, die eher ein gutbürgerliches Bildungsklientel beheimatet, kann ich hier mal ein paar Beispiele nennen (und hoffen, dass niemand von dort mitliest):

Slippery when fat …

Hamburger_Al

Foto: Al Fed

Dass Fast-Food einmal mein Verhängnis werden würde, hätte ich nie gedacht. Es wäre mir ja auch zum Glück nur beinahe zum Verhängnis geworden, aber sowas von haarscharf …
Es waren nicht die Kalorien, das Fett, das Cholesterin, eine Lebensmittelvergiftung, Acrylamid, eine verdorbene Bulette oder ein Stück Knochen, das mir im Hals steckengeblieben ist. Nein, es war leider viel profaner:

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Telekom-Drückerbande, Klinkenputzer, Gesocks …

Jetzt habe ich mal einen Freitag frei, backe Kuchen, erfreue mich am tollen Wetter und genieße den Tag, da klingelt es auf einmal an der Haustür. Normalerweise trifft man bei uns zu Hause um 11 Uhr niemanden an, aber heute schon – mich nämlich!

Ich öffne die Tür und vor mir steht ein etwas zu angestrengt seriös wirkender Mann im Anzug mit einem ungefähr 20 x 20 cm großen Telekom-Namensschild am Revers und einer hübschen Telekom-Stickerei am Hemdkragen. Der Typ trägt unter dem Arm eine dicke Ledermappe und sieht unglaublich wichtig und lächerlich aus.

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