Der Junge haut jetzt – endlich!

Mal wieder bewahrheitet sich das Sprichwort: Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben!

Gerade eben habe ich noch die Gewaltfreiheit meiner Kinder gelobt, und schon geht alles den Bach runter. Ich brauche mir wohl doch keine Sorgen darüber zu machen, dass der Junge verweichlicht und durch zu viel weibliches pädagogisches Personal in der Kita verzärtelt wird. Er hat jetzt nämlich gelernt, wie man sich wehrt, und das hat er auch bitter nötig, denn seine Schwester, das Kind, kennt keine Gnade…

Der Junge ist jetzt 20 Monate alt und fast kein Baby mehr, das führt dazu, dass seiner Schwester so langsam die Beißhemmung abhanden kommt. Ich finde ja, dass der Junge immer noch aus purem Kindchenschema besteht und einfach nur zum Knuddeln ist, aber bei mir verfangen die Pausbacken und die speckigen Knie wahrscheinlich mehr als bei seiner Schwester.

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Der Almased-Selbsttest: Tag 14 – Das Ende!

So, es ist geschafft. Heute beende ich offiziell meinen Selbsttest mit dem Wunderpulver und berichte ein letztes Mal von meinen Erfahrungen und Erlebnissen mit Almased. Es ist Zeit für ein Fazit:

14 Tage lang hat mein Almased-Selbsttest nun gedauert. Davon habe ich 3 Tage lang nur Pulver als Shake zu mir genommen und 11 Tage lang 2 x Pulver + eine Mahlzeit. Hungergefühle hielten sich wirklich in Grenzen. Am ersten Tag war es noch ein wenig schwierig, aber dann wurde es immer besser und auch Dank der vielen leckeren Shake-Variationen aus dem Almased-Kochbuch ist es niemals langweilig geworden und der Magen war gut gefüllt. ABER – das hatte auch seinen Preis. Die gehaltvollen Almased-Shakes haben häufig zwischen 300 und 370 kcal. Kein Wunder, dass man davon satt wird und nicht nur einmal habe ich mich gefragt, ob es nicht doch erquicklicher wäre, statt eines (zugegeben: sehr leckeren) Shakes zu trinken, doch lieber etwas Gescheites zu essen!? Was die Kalorien angeht, hätte das keinen Unterschied gemacht.

Die Gewichtsabnahme heute morgen betrug 1,8 kg. Für zwei Wochen Almased klingt das etwas wenig. Andererseits habe ich sicher pro Tag ca. 1200 kcal zu mir genommen und damit ist eine stärke Gewichtsabnahme auch einfach nicht zu erwarten. Mehr wäre auch ungesund und die abgenommenen Kilos wären ruckzuck wieder drauf, obwohl Almased ja genau damit wirbt, dass das Pulver den Jojo-Effekt angeblich verhindert. Ich weiß nicht…

Wie geht es nun weiter? Ich habe meine Lieblings-Shake-Variationen entdeckt und könnte mir durchaus vorstellen, in Zukunft hin und wieder eine Mahlzeit durch einen Shake zu ersetzen, vielleicht sogar ab und an einen ganzen Tag lang nur Shakes zu trinken, wenn ich es in den Tagen vorher mit dem Essen übertrieben habe. Dauerhaft möchte ich das Pulver aber nicht in meinen Speiseplan integrieren, d.h. ich werde jetzt nicht die Phase 3 anschließen, in der ich nur noch einen Shake täglich trinke.

Meine Empfehlung: Wer Almased ausprobieren möchte um sich einen kleinen Abnehm-Boost zu verschaffen, sollte das tun. Auch wenn man mit anderen Diätformen (oder Ernährungsumstellungen) ohne Pulver unter Umständen genauso viele Kalorien zu sich nimmt, hat Almased doch den einen Vorteil: Die Regeln sind einfach. Wer isst, muss sich damit auseinandersetzen, was und wie viel er isst (irgendwann sollte das bitte jeder tun!). Wer Pulver trinkt muss nur überlegen, ob er die Anzahl der Löffel richtig gezählt hat. Damit das mit dem Pulver nicht so langweilig wird, kann man sich das Almased-Kochbuch als Unterstützung zulegen. Hier gibt es viele Shake-Rezepte, die verboten schmecken und auch verboten viele Kalorien haben. Das Sättigungsgefühl ist garantiert! Wer lieber schneller abnehmen will, sollte möglichst häufig auf das Shake-Tuning verzichten und sein Pulver nur mit Wasser und Öl (und ggf. Zimt – lecker!) angerührt trinken. Das hat dann 230 kcal pro Portion, dreimal pro Tag das Ganze und man ist mit 690 kcal dabei. Das ist auf Dauer zu wenig und wird zwar zu einer schnelleren Gewichtsabnahme, aber auch vermutlich unweigerlich zum Jojo führen.

Wer sich in der Reduktionsphase befindet und wieder einmal am Tag isst, sollte darauf achten was er isst und auch was er trinkt. Schnell hat man sich nach einem konsequenten Pulvertag dann am Abend mit einem opulenten Essen, vielleicht noch einem Eis oder sogar Alkohol belohnt. Da gehen die Kalorien schnell mal übers Ziel hinaus… Ich schätze, dass ich jetzt auch noch mindestens ein halbes Kilo weniger wiegen könnte, wenn ich das Abendessen nicht so oft als “Belohnung” gesehen hätte. Wer es kann, sollte in der Reduktionsphase vielleicht doch besser am Mittag essen, dann ist abends, wenn die Versuchungen im Kühlschrank locken, ganz klar: Nix da, jetzt ist Shake-Time!

Im Almased-Kochbuch gibt es übrigens auch ganz leckere Rezepte, die man außerhalb jeglicher Diät essen kann. Gleich schwinge ich meine erschlankten Hüften an den Herd und versuche mich an den Sellerieschnitzeln. Sellerie mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, aber meine Sache ist es.

Bye bye Pulver!

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Der Almased-Selbsttest: Tag 12 – verändertes Shake-Schema

Gestern war ich zu kaputt zum schreiben, aber es war ein durchaus gewöhnlicher Almased-Tag mit zwei simplen Zimt-Shakes und Abendessen mit der Familie. Es gab Lachs, Hering in Joghurt-Sauce und Kartoffeln. Nichts aus dem Almased-Kochbuch. Die Gewichtsabnahme stagniert bzw. schwankt weiterhin. Aktuell sind es minus 1,4 kg im Vergleich zum Anfang. So richtig weiter geht es nicht, ich habe aber auch seit Freitag keinen Sport mehr gemacht. Zum Yoga gestern konnte ich mich nicht aufraffen und Laufen am Wochenende hat leider auch nicht geklappt. Das muss wieder besser werden.

Es gab aber im Rahmen meines Selbsttests trotzdem mal etwas Neues, nämlich eine Schema-Änderung so, wie es das Almased-Kochbuch empfiehlt. Weil ich beruflich ganztägig bei einem Workshop war (und morgen auch wieder), habe ich die zwei Shakes auf morgens und abends verteilt und am Mittagessen beim Workshop teilgenommen. Es gab grünen Spargel, Kartöffelchen und Kartoffelsalat sowie Fleisch in Currysauce (liebe Kollegen, war das eigentlich Huhn oder Schwein? Ich glaube Schwein…). Beim Nachmittagskuchen habe ich verzichtet, aber es sind wohl, wenn ich ehrlich bin, 2-3 Mini-Schokoriegel in meinem Verdauungstrakt verschwunden. Aber bei so viel Denkarbeit, die ich von 9 Uhr bis kurz vor 19 Uhr leisten musste, ist das meiner Meinung nach zu verschmerzen. Meinen abendlichen Shake habe ich noch nicht getrunken, weshalb ich nun ein riesiges Loch im Bauch habe. Trotzdem ist die Freude auf den bevorstehenden Drink geringer als sie auf ein “echtes” Abendessen gewesen wäre. Ich bin sogar versucht, ihn einfach ausfallen zu lassen. Zu mir passt es offenbar besser, mittags auf eine Mahlzeit zu verzichten anstatt abends. Es ist doch so schön, den Tag mit einem leckeren Essen im Kreis der Familie zu beenden.

Für heute wünsche ich mir nun nichts sehnlicher als einen entspannten und ruhigen Feierabend, bevor es morgen im Workshop weitergeht, aber der Junge macht mir einen Strich durch die Rechnung. Er weigert sich vehement – seit Tagen schon – zu seiner üblichen Uhrzeit um 8 ins Bett zu gehen. Er steht immer wieder auf und kommt mit seinem Schlafsack quengelnd angewackelt. Was sollen wir machen? Ich hatte die Idee, ihn morgens um 5 zu wecken, damit er abends müde ist, aber so wirklich in meinem Interesse ist das auch nicht. Es hilft eigentlich regelmäßig nur, ihn so lange gewähren zu lassen, bis er furchtbar müde ist und freiwillig sein Köpfchen irgendwo ablegt. Dann kann man ihn ins Bett bringen und er bleibt auch dort. Mal seh’n, wann das heute passieren wird, naja, es ist ja erst halb 10…

So – und jetzt mein Shake, dann verschwindet wenigstens das Loch im Bauch.

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Der Almased-Selbsttest: Tag 10 – ein kurzer Sonntag mit leckerem Ausgang

Heute war ein sehr kurzer Tag. Ich war gestern im Kino, danach asiatisch essen (für mich gab es pikanten Gurkensalat und Sushi) und anschließend tanzen. Heute morgen bin ich erst um halb 5 mit dem Taxi nach Hause gekommen und meine Familie hat doch wirklich die Güte besessen, mich bis halb 12 ausschlafen zu lassen. Danke!! Praktischer Weise ist somit auch die erste Mahlzeit komplett entfallen und für den zweiten Shake habe ich mich auf die minimalistische Zimt-Variante beschränkt. Am Nachmittag – es war über 20 Grad warm heute – sind wir noch ins Städtchen spaziert und haben jeweils zwei Kugeln Eis gegessen. Leider kein Almased-Eis (im Almased-Kochbuch gibt es tatsächlich ein Eis-Rezept, das mit Pulver zubereitet wird, vielleicht werde ich das auch noch testen).

Heute Abend dann konnte ich endlich wieder eine echte Mahlzeit aus dem Kochbuch zubereiten, Zucchinigratin, griechischer Art. Das Ergebnis könnt Ihr oben bewundern. Ich habe statt 200 g Schafkäse nur 150 g verwendet (weil in einer Packung nur 150 g drin sind) und das hat locker gereicht. Außerdem habe ich aus Rücksicht auf die Kollegen im Büro morgen auf die zwei vorgeschriebenen Knoblauchzehen verzichtet und habe statt frischem Oregano getrocknetes Oregano-Gewürz verwendet. Frischen Basilikum hingegen hatte ich da. Obwohl dieses Rezept für 2 Personen gedacht war und bei uns auch nicht wesentlich mehr als zwei Personen davon gegessen haben,  wollten wir nicht auf unsere geliebten Lammsteaks dazu verzichten – und die Kinder mussten ja schließlich auch was essen. Nun bin ich satt – sehr lecker und vorzüglich war’s – und ich kämpfe mit meinem inneren Schweinehund über die Frage, ob ich gleich noch eine Runde laufen gehe. Dieses Wochenende war ich nämlich noch nicht auf der Piste. Ich denke also, das sollte ich tun!

P.S.: Die Waage heute zeigte mir erfreulicherweise mal wieder den kürzlich schon einmal gesehenen Tiefststand (-1,7 kg) an, aber ich glaube, das lag nur am alkohol- und tanzinduzierten Wasserverlust.

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Der Almased-Selbsttest: Tag 9 – vermixt und zugenäht!

Zum Frühstück wollte ich mal wieder etwas ganz Neues ausprobieren, dabei habe ich leider zwei Rezepte vermischt und es kam etwas dabei heraus, was ziemlich fies war:
Zuerst hatte ich mit dem Almased-Gazpacho aus dem Almased-Kochbuch geliebäugelt, befand das aber für’s Frühstück als zu herzhaft. Als Alternative, die ich ebenfalls noch nicht ausprobiert hatte, fand ich den/die oder das Gurken-Avocado-Lassi mit Joghurt und Zitronensaft ganz ansprechend. Schön erfrischend! Leider hat sich die kleine Schalotte aus dem Gazpacho-Rezept in mein Joghurt-Lassi verirrt und das Ergebnis war dementsprechend vermurkst. Ich habe den Shake nach ein paar Schlucken weggeleert und mir dafür auch keinen neuen gemixt. Soviel Dummheit muss bestraft werden…

Zum Mittag gab es – ganz Freestyle – Mango-Smoothie + Sojamilch mit Almased. Kleiner Tipp von mir: Wer keine Zeit oder Lust hat, sich das Obst für die Shakes selbst zu pürieren, der kann auf fertige Smoothies zurückgreifen (in meinem Fall: Mango-Maracuja). Ich kaufe mir diese meistens bei dem Drogeriemarkt meines Vertrauens. Die Menge in den kleinen Fläschchen reicht ideal für 3-4 Almased-Shakes, so dass man nicht gleich eine riesige Verpackung angebrochen hat. Frisch pürierte Früchte schmecken natürlich besser und sind gesünder, aber manchmal muss es eben schnell gehen.

Wieder nicht konsequent…

Heute Abend gehe ich aus. Erst ins Kino und dann essen. Wir gehen zum Asiaten und ich bin gespannt, was ich mir aussuchen werde – möglichst proteinreich und kohlehydratarm, soll es sein. Viel Gemüse, wenig Reis (ob das geht?), Fleisch oder Fisch? Ich fürchte schon das morgendliche Wiegen (heute war’s auch wieder mehr!), aber ein bisschen Spaß braucht man ja im Leben. Ich betrachte meinen Almased-Selbsttest nun auch gar nicht mehr aus dem Leistungsaspekt heraus, sondern als kulinarischen und literarischen Selbsterfahrungstrip. Mit Almased ist da zwar wahrscheinlich weder ein Gault-Millau-Stern noch ein Grimme-Preis zu gewinnen, aber man muss sich ja nicht immer gleich überfordern mit seinen Ansprüchen. Wenn dabei das ein oder andere Kilo abhanden kommt, o.k.! Wenn nicht – auch gut. Das Ganze mache ich übrigens noch bis Ende nächster Woche, dann ist Schluss.

Ausblick

Für morgen habe ich mir aus dem Almased-Kochbuch entweder die Sellerieschnitzel (oben im Bild zu sehen) oder das Zucchinigratin ausgesucht. Wir müssen heute noch einkaufen gehen, um alle Zutaten zu besorgen. Und eine neue Dose Almased brauche ich auch langsam…

 

 

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Der Almased-Selbsttest: Tag 8 – wieder auf Spur

Hier hätte ein Foto stehen
sollen – wenn ich nur daran
gedacht hätte, ein Bild von
meiner Suppe zu knipsen …
Aber mein Hunger war ein-
fach zu groß und die Suppe
zu 
flüchtig für ein Bild …

Die guten Vorsätze waren nicht nur gut, sondern ich habe sie auch umgesetzt. Und auch die Waage war heute Morgen wieder so gnädig, dass ich 300 g weniger als gestern vermerken konnte. Nach genau einer Woche habe ich nun also ziemlich genau 1 kg abgenommen. Das war ja in etwa das, was ich vorher als theoretisch möglich ausgerechnet hatte. Und immerhin habe ich mir ja auch meistens irgendwelche Luxus-Shake-Varianten mit 350 Kalorien reingezogen und nicht nur die Schmalspurversion ohne alles.

Ich habe heute ganz brav zwei Shakes getrunken, war im Fitness-Studio und am Abend habe ich endlich mein erstes Gericht aus dem Almased-Kochbuch nachgekocht. Die Karottencremesupe! Sie war vorzüglich, allerdings habe ich sie auch noch ein wenig vorzüglicher gemacht, als sie eh schon war. Hier meine Tuning-Tipps (nach dem Pulver-Tunen kommt nun Stufe II: Rezepte-Tunen):

  • Zu den Karotten noch eine Süßkartoffel hinzugeben (das habe ich eigentlich nur gemacht, weil ich zu wenig Möhren hatte)
  • Statt normale Milch Kokosmilch nehmen! Das passt natürlich hervorragend zum Ingwer in der Suppe und verleiht dem Ganzen einen indischen Touch.
  • Wenn die Suppe am Ende noch zu dickflüssig ist, einfach noch einen weiteren Schuss Kokosmilch dazu geben. :-)

Ich weiß, die Kokosmilch hat das Gericht deutlich reichhaltiger gemacht, als es vorgesehen war, aber dafür habe ich die Tomaten-Bruschetta, die zum Rezept gehörten, ganz weggelassen und im Gegensatz zu meiner Familie auch kein anderes Brot dazu gegessen. Den anderen hat es übrigens auch geschmeckt – fast allen. Das Kind ist im Moment ziemlich wenig experimentierfreudig, was das Essen angeht und hat nach dem ersten Probieren nur verächtlich das Gesicht verzogen. Dafür experimentiert der Junge zurzeit umso ausgiebiger. Er hat die Suppe sehr gerne gegessen, aber auch ausgiebig getestet, ob man sie mit zwei Fingern nehmen und elegant auf den Boden fallen lassen kann. Der Junge kann das, definitiv!

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Der Amased-Sebsttest: Tag 7 – die Ernüchterung

Heute hat mich die Realität ereilt. Gestern war ein bisschen Almased-Pause, obwohl – eigentlich gar nicht! Ich habe morgens und mittags – wie befohlen – einen Shake getrunken und am Abend waren wir zum Grillen eingeladen. Es war super. Es gab verschiedene Fleischvariationen und Salat und ich habe mich weitestgehend an meine neue Maxime wenig Kohlenhydrate (kein Brot, wenig Couscous-Salat) und viel Protein (viel Fleisch!!!) gehalten. Auch den Alkohol habe ich vermieden. Die Quittung heute morgen war trotzdem 1 kg mehr auf der Waage. Toll! Ich wusste es ja. Viel Wasserverlust bzw. Magen-Darm-Inhalt und wenig Fettverlust…. Dennoch war das Ergebnis frustierend. Dabei war ich doch gestern am Feiertag noch 5 km laufen. Es ist die bittere Erkenntnis, dass die Motivation der ersten Tage durch rapiden Gewichtsverlust so schnell wieder den Bach runter geht, sobald man wieder anfängt zu essen und nicht nur zu trinken. Nun gut, mir bleiben ganze 700 g echter Erfolg und ich müsste mich ja nicht jeden Tag wiegen, es zwingt mich ja niemand. Aber das wäre ja langweilig für Euch Leser da draußen und würde einen Teil der Realität verschleiern. Ich will ja ganz bewusst erzählen, wie es wirklich ist, und dazu gehört eben auch der Blick auf die Waage.

Heute war ich wieder halbwegs “solide”, wenn man von meinem Sektkonsum im Rahmen unserer Krabbelgruppe absieht. Hier krabbelt eigentlich keiner mehr, selbst die Zweitgeborenen nicht, aber diese Institution unter 3 besten Freundinnen, deren inzwischen 7 Kindern und 3 Ehemännern, die regelmäßig teilnehmen, hat eben immer noch diesen Namen. Heute hat das Krabbeltreffen mal wieder bei uns zu Hause ab dem späten Nachmittag stattgefunden. Bei den süßen Stückchen und den Brezeln war ich sehr diszipliniert. Auch beim Abendessen habe ich mehr vegetarische Tofu-Bolognese verspeist als Nudeln. Trotzdem war der Tag diättechnisch und gefühlt mal wieder nicht gelungen und ich habe es schon wieder nicht geschafft, ein Rezept aus dem neuen Almased-Kochbuch nach zu kochen. Aber morgen wittere ich meine Chance! Der Mann hat spontan Ausgang angemeldet und ich bin mit den Kindern allein zu Hause. Aber erst NACH dem Ins-Bett-Bringen (das war der Deal!). Dann werde ich mir endlich die Karottencremesuppe kochen, eines der sehr einfachen Gerichte, die im Buch zu finden sind und vorher werde ich auch wieder einen disziplinierten und vorbildlichen Almased-Tag hinlegen, inklusive Sport im Fitness-Studio in der Mittagspause. Drückt mir die Daumen, dass den Plänen Taten folgen werden!

(Liebe Barbara, es tut mir echt Leid, dass meine Blog-Einträge in letzter Zeit nicht so lustig sind, wie sonst! Aber es gibt echt auch Lustigeres als das, was ich gerade mache!)

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