Nach 2 Wochen Urlaub an der Nordsee in Holland melde ich mich wieder zurück – freilich ohne mich vorher abgemeldet zu haben (Please-Rob-Me lässt erneut grüßen)! Noch eine Woche lang habe ich frei, quasi Urlaub vom Urlaub.
DAS “Urlaubszitat” beim ennervierenden Warten auf das Essen in einem furchtbaren Restaurant in einer noch furchtbareren zeeländischen Touristenstadt:
“Lieber Noch-Koch, koch noch schneller!”
Das Essen kam dann erfreulicherweise auch irgendwann. Der Appetit verging mir jedoch endgültig, als ich in einer Miesmuschel einen mitgekochten Krebs entdeckte. Wohnte der dort? Das ist anderswo vielleicht eine Delikatesse (wie eine kostbare Perle!), aber auf mich wirkten die kleinen Krebsbeinchen, die sich mir aus der Muschel entgegen reckten, eher ekelerregend.
Ansonsten war es toll! Das Kind hat NICHT Fahrradfahren gelernt (es muss vorher noch 3-5 cm wachsen), wir konnten im Schnitt bis 9 Uhr morgens ausschlafen – weil das Kind im Schnitt erst um 23 Uhr geschlafen hat. Wir haben erwartungsgemäß viel Fisch gegessen und das Kind hat gelernt, dass Tauben, weil sie weißes Fleisch haben Fische sind und dass Schweine und Kühe, wenn man sie tötet, zu Fleisch werden.
Wir haben in der Nordsee gebadet, den Rotterdamer Zoo besucht, viel Aerobie gespielt und ziemlich süße Katzenkinder im Ferienpark gestreichelt.
Meine Urlaubslektüre:
David Foster Wallace “Unendlicher Spaß”: Zu anspruchsvoll für den Urlaub, bisher etwa 300 Seiten von 1500 (!!!) geschafft.
John Irving “Gottes Werk und Teufels Beitrag”: Ziemlich gut, hätte ich von Anfang an lesen sollen, ebenfalls etwa 300 Seiten geschafft. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen noch ein wenig zum Lesen komme.
Urlaubslektüre von Jörg:
Zwei Inspektor-Rebus-Romane von Ian Rankin, von vorne bis hinten durchgelsesen. Ich bin so neidisch! Wie kann es sein, dass ich als die “Expertin” immer für die Auswahl und den Einkauf der Bücher zuständig bin, aber zum Lesen kommt effektiv nur der Mann?!
Lange keine Liste mehr erstellt, daher wird’s jetzt mal wieder Zeit und zwar für Wörter, die auf “u” enden. Es ist sehr erstaunlich, fast alle ursprünglich deutschen Wörter mit u am Ende enden entweder mit “au”, “äu” oder mit “eu” (= Diphthonge). Die meisten Wörter, die auf einem reinen “u” enden, stammen aus anderen Sprachen, oft aus dem Französischen, sind Orts-/Landesnamen oder sind Abkürzungen. Fast als Letztes bin ich auf “du” und “zu” gekommen. Das einfachste (und kleinste) übersieht man doch recht schnell …
Besonders besonnene Sonnenanbeter lesen Simmel und sinnieren über den Sinn des besinnungslosen Sonnens im Sommer.
Mach’ Dir nichts draus. Jeder fühlt sich mal uncool. Mir ging es auch schon so!
5 Dinge, an denen ich merke, dass es endlich Sommer ist:

Wörter mit “X” am Anfang.
Wörter mit X am Anfang, die aus dem Deutschen stammen, sind mir nicht bekannt. Die “deutschesten” unter diesen Wörtern sind in meinen Augen Xylophon und Xenon – und Xanthippe freilich auch …
X-Achse
Xanadu (chinesischer Ort, für Tina …)
Xanthin (Substanz im Nukleotidstoffwechsel)
Xanthippe (Eigenname und Bezeichnung für eine streitsüchtige Frau)
Xanthophyll (Carotinoid, gelber Farbstoff, xanth-: gr. = gelb)
Xanthomatose (Lipidspeicherkrankheit)
Xaver (Name)
X-Beine
x-beliebig
X-Chromosom
x-fach
x-mal
Xenia (Name)
Xenina (Name – aus der KiTa)
Xenobiotika (Fremdstoffe im Organismus, xeno-: gr. = fremd)
Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit)
Xenon (chem. Element)
Xerographie (Druckverfahren, das Kopiergeräte verwenden, xero-: gr. = trocken)
Xerophobie (Angst vor Trockenheit)
Xerxes (Name)
Xylom (verholzende Zellschicht in Pflanzen)
Xylophon (xylo-: gr. = hölzern)