Mutterschutz Tag 6: Nestbaubeginn.

Heute habe ich schon Tag 6 meines offiziellen Mutterschutzes erreicht. Nachdem ich übers Wochenende etwas lax mit meinen guten Vorsätzen war,  habe ich heute immerhin wieder Yoga praktiziert und die Füße hoch gelegt. Statt der selbst verordneten Bewegung an der frischen Luft konnte ich mich wenigstens zum Projekt “Babykleidung” aufraffen (ich sage nur: Nestbautrieb!). Alle Kinderklamotten, die ich im Keller gefunden habe, wurden von mir sortiert und teilweise auch entsorgt. Zum Glück habe ich damals bei dem Kind im ersten Jahr auf geschlechtsneutrale Kleidung geachtet, so dass ich die allermeisten Erstlingssachen weiter verwenden kann, und – naja – selbst gestandene Männer tragen ja heute Rosa… Eine Riesenkiste voll Mädelskleidung geht dennoch morgen an meine Freundin mit den Zwillingen.

Was mich am meisten schockiert hat, war der Ausschuss. Es waren so viele Kleider dabei, die man unmöglich einem weiteren Kind zumuten kann, dass ich die halbe Restmülltonne damit vollgestopft habe. Das Wegschmeißen der Klamotten tut einem ja in der Seele weh und man sagt sich ständig “Anderswo in der Welt haben die Leute gar keine Kleidung”. Aber selbst für die Altkleidersammlung und den Flohmarkt wären die Sachen nicht mehr geeignet gewesen. Also: Weg damit! Die niedlichen kleinen Erstlingsklamotten für den Anfang habe ich gleich gewaschen und zusammengelegt. Jetzt fehlen nur noch Windeln, Wickeltisch, Bettchen, Laufgitter, Bettwäsche …

Mit diesem Blogeintrag habe ich mich selbst disqualifiziert, entspricht er doch exakt dem, was ich an Artikeln so hasse: Langweilige Banalitäten aus dem Leben gelangweilter Frauen ohne Informationsgehalt und erst Recht ohne Unterhaltungswert oder gar einem Ansatz von Originalität. So tief wollte ich nie sinken. Als Rechtfertigung für diese Entgleisung können hier wohl höchstens die Hormone herhalten, die derzeit augenscheinlich für eine Verlagerung meiner Prioritäten sorgen.

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Wörter mit “ich” am Ende

Wer suchet der findet, und wer Wörter sucht, der findet zumindest einige bei mir. Wörter mit “ich” am Ende zum Beispiel gibt es gar nicht so herzlich wenige (und morgen findich noch ein paar mehr):

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Mutterschutz Tag 1: Am Anfang war das Ommmm!

Heute ist Tag 1 meines Mutterschutzes. Der Mutterschutz beginnt offiziell mit der abgeschlossenen 34. Schwangerschaftswoche (im Folgenden mit SSW abgekürzt). Heute habe  ich also SSW 34+0 erreicht. Die Schwangerschaft endet theoretisch mit Abschluss der 40. SSW und normalerweise wird eingeleitet, sobald man diesen Termin um 10 Tage überschritten hat. Die tatsächlichen Entbindungstermine verteilen sich angehende normalverteilt um den ET (= errechneter Termin) herum. Nach Adam Riese und Eva Zwerg bleiben mir nun also ab heute noch zwischen 3 und 8 Wochen, bis ich darniederkommen werde und um eine Aufgabe reicher bin.

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Das Kind und der Kindergeburtstag: Die Party.


Tatsächlich war ich gestern nach der Party zu k.o., um über selbige noch zu berichten, aber – liebe Barbara – um jedem Hohn zuvor zu kommen: Es war grandios. Das Fest war ein voller Erfolg bei den Mädels, aber ich will von vorne beginnen …

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Das Kind und der Kindergeburtstag: Die Vorbereitungen.

Je älter die Kinder werden, desto einfacher und schöner wird alles. Das war bisher mein Credo. Grundsätzlich glaube ich das auch immer noch, aber das Kind ist jetzt 5 Jahre alt geworden, und eines wird mit den Jahren sicherlich nicht leichter: Die Bewältigung des Geburtstags. Das übliche Programm, Geburtstag mit Großeltern und der “Krabbelgruppe”, haben wir schon hinter uns, das war vergleichsweise stressfrei! Aber der Hammer kommt morgen: Kindergeburtstag mit 4 mir nahezu fremden Mädels aus der KiTa – ohne Eltern!

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Der fatalistische Stoizismus oder die Kunst, das Beste aus der Resignation rauszuholen

So, oder so ähnlich wird der Ratgeber heißen, den ich schreiben werde, wenn ich aus meiner aktuellen Verfassung (hoffentlich) heil wieder heraus bin und mich dazu in der Lage sehe, Vergangenes und Zukünftiges (ach stimmt ja, ich kriege ja demnächst ein Kind…) wieder halbwegs zu reflektieren.

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10 Dinge, an denen Du merkst, dass der Burnout kurz bevorsteht:

  • Du bist jeden Tag so lange im Büro, dass die Reinigungskräfte Dich für die Nachtwache halten.
  • Du würdest am liebsten auch nachts arbeiten, weil Du sowieso von der Arbeit träumst (wenn Du überhaupt schläfst).
  • Du weißt nicht mehr, wie man das Wort Ulraub buchstabiert.
  • Wenn alle anderen in den Ulraub gehen, freust Du Dich ehrlich für sie und bist kein bisschen neidisch.
  • Du antwortest auf die Frage “Wie geht’s?” mit einer Gegenfrage: “Gut?”
  • Dein Wortschatz ist ansonsten reduziert auf “Kein Problem! Mach’ ich!”
  • Du kannst nur noch mehrere Dinge gleichzeitig tun und fühlst Dich unterfordert, wenn Du Dich auf eine Sache konzentrieren sollst.
  • Du vergisst vollkommen, dass Du schwanger bist und an Schwangerschaftsdemenz leidest.
  • Du verfällst dem Irrglauben, dass sich ohne Dich die Welt nicht mehr weiter drehen wird.
  • Dir ist es egal, ob Dir jemals einer dafür danken wird – schließlich tust Du das alles nur für Dich.

Burnout bei Wikipedia

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